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Frankreich: Transsexualität wird nicht mehr als Krankheit angesehen

Frankreichs Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot hat eine Vorschrift abgeschafft, nach der Transsexualität als eine Geisteskrankheit angesehen worden ist.

Interessengruppen zeigten sich erleichtert über die Entscheidung der Ministerin.

Nun wird gefordert, dass auch die Weltgesundheitsorganisation WHO ihre Einschätzung der Transsexualität als Geisteskrankheit revidiert. Der Politiker Daniel Cohn-Bendit und die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek unterstützen die Forderung.


WebReporter: 0800-Hummel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Krank, Krankheit, Transsexualität
Quelle: de.news.yahoo.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2009 00:04 Uhr von 0800-Hummel
 
+0 | -0
 
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Nun, als Geisteskrankheit sollte Transsexualität nun wirklich nicht mehr eingestuft werden. Krankheit bedeutet etwas Behandlungsbedürftiges, und so sehen sich die meisten Transsexuellen wohl eindeutig nicht.
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17.05.2009 10:23 Uhr von Gorli
 
+17 | -7
 
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klar stimmt was mit denen in relation zu den anderen Menschen nicht. Aber sie wollen sich ja auch nicht "heilen" lassen, genau wie Schwule und Lesben. Diese Neigung ist denen einfach so angeboren und sie wollen damit ihn Ruhe leben.
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17.05.2009 10:27 Uhr von Katsugo
 
+21 | -7
 
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Sehr dummer Kommentar: Was soll denn bei "denen" nicht stimmen?
Das sie anders denken als du?
Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbst bestimmen zu können.
Erklär mir bitte plausibel, warum Transsexualität eine Geisteskrankheit sein soll. Nur, weil du damit nichts anfangen kannst? Oder es sogar eklig findest?
Ich weiss nicht, aber fällt das auch unter Homophobie?
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17.05.2009 10:48 Uhr von Mixuga
 
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Verdammt spät aber besser als nie.
Wie kann es sein, dass es über 10 Jahre dauert, bis sich Frankreich endlich dazu entschließt, eine EU-Richtlinie endlich umzusetzen?

http://dgti.org/...

Zitat Autor:
"...Krankheit bedeutet etwas Behandlungsbedürftiges..."

nicht ganz richtig, denn dann wäre Schwangerschaft auch eine Krankheit. Tatsächlich ist Transsexualität in Deutschland versicherungstechnisch ein sogenannter "krankheitswerter Zustand" der behandlungsbedürftig ist. Gleiches gilt für Schwangerschaft. Behandlungsbedürftig sollte man aber nicht mit mit "heilen" verwechseln in diesem Falle.

@dustz33
Was sollte bei Transsexuellen nicht stimmen? Transsexuelle gibt es schon seit tausenden von Jahren ebenso wie Schwule und Lesben. Schau mal nach Indien (Hijra´s) oder zu den Indianern Nordamerika´s (Mixuga).

Up´s hab ich mich jetzt aus Versehen geoutet? Ja. Und das ist gut so!
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17.05.2009 10:50 Uhr von dektra1
 
+9 | -5
 
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ja endlich! mit sicherheit keine geisteskrankheit. schade dass ich niemanden der art kenne. alles was man oft hört sind klischees. finds interessant und teilweise erotisch :-)
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17.05.2009 10:56 Uhr von mustermann07
 
+4 | -4
 
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Daniel Cohn-Bendit: soll sein Maul halten...

http://www.schweizerzeit.ch/...
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17.05.2009 11:39 Uhr von topreporter
 
+5 | -7
 
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durchaus! Kann mir mal einer erklären, warum sich einige so verdammt sicher sind, dass es keine Geisteskrankheit ist?

Jemand wird z.B. als Mann geboren und die Argumente die man dann häufig hört, wenn er sich selbst als Frau sieht sind dann häufig: "Ich habe schon immer lieber mit Puppen gespielt" oder umgekehrt "ich als Mädchen hab immer lieber mit Autos gespielt".

Sicher gibt´s mehr Argumente, die sind aber meist genausowenig überzeugend.
Jetzt erklärt mir mal bitte einer, warum wie im Beispiel das SPielen mit Autos ausschließlich Jungs und mit Puppen ausschließlich Mädchen vorbehalten sein soll?
Wenn ein Junge lieber mit Puppen spielt, warum nicht? Wir sind nicht alle gleich und jeder hat andere Vorlieben und Interessen. Warum darf es keinen Mann geben, der gern mit Puppen spielt? Deswegen wird er noch nicht zur Frau, sondern ist eben ein Mann der gern mit Puppen spielt (und umgekehrt mit dem anderen Bsp.).

Und vielleicht aus diesem Bewusstsein heraus, nämlich anders als der Normaljunge oder das Normalmädchen zu sein, kommen dann Zweifel an der eigenen Geschlechtsidentität, die sich dann eben über die Jahre aufschaukelt. Man meint immer mehr Indizien dafür zu finden im falschen Körper auf die Welt gekommen zu sein und insgesamt steigert man sich in so eine Vorstellung hinein, deren Auslöser vielleicht gar nicht das "falsche" Geschlecht sondern ganz normale Dinge, vielleicht das Gefühl der Ausgrenzung, Deppressionen oder was auch immer sein mag.
Letzten Endes bildet man sich eine gedankliche Erklärungswelt, mit der man sich selbst davon zu überzeugen versucht, den falschen Körper zu haben, obwohl man eigentlich schon immer im richtigen war. Was soll dies anderes sein als eine psychische Störung, anders ausgedrückt, eine Geisteskrankheit?
Damit will ich noch gar nicht sagen, dass das zwingend behandelt werden müsste oder dass man nun diese Menschen als minderwertig betrachten sollte. Aber jetzt zu behaupten, das wäre alles vollkommen gesund und keinesfalls eine Störung wäre wohl gelogen.
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17.05.2009 11:49 Uhr von Mixuga
 
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@topreporter: vielleicht solltest du erst mal etwas besser recherchieren, bevor du uns hier veraltete Theorien hinwirfst. Wusstest du eigentlich, dass wir in den ersten Schwangerschaftswochen alle Mädchen sind und ass die Ausprägung des Geschlechts erst durch die hormonelle Steuerung erfolgt? Dieses nennt man vorgeburtliche Prägung. Wenn diese hormonelle Steuerung nicht ganz so funktioniert wie es soll, kann so einiges passieren: zwitter, XY-Frauen, Kinder mit nicht eindeutigen Geschlechtsmerkmalen oder eben auch Transsexuelle.
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17.05.2009 11:51 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Mich hat schockiert, dass die WHO Transsexualität immernoch als Krankheit bezeichnet.

Dass aber die Diskriminierung der Transsexuellen immernoch immanent ist, sieht man an fast sämtlichen Fragebögen oder Formularen, welche man irgendwo zum Ausfüllen vorgelegt bekommt:
Wenn man einen Fragebogen oder ein Formular ausfüllt, muss man fast immer ankreuzen, ob man männlich oder weiblich ist. Man ist quasi gezwungen, eine Entscheidung zu treffen.
Was ist aber mit denen, die "noch unentschlossen" sind?! (Bei der Sonntagsfrage gibt es diese Antwortmöglichkeit doch schließlich auch)
Und was ist mit denen, die morgens männlich und abends weiblich sind? Wo sollen die ihr Kreuz machen?

Mein bescheidener Vorschlag, um diese Form der Diskriminierung abzuschaffen, wäre die Antwortmöglichkeit "sonstiges".
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17.05.2009 11:52 Uhr von Deniz1008
 
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der Daniel Cohn-Bendit wieder mal lol*
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17.05.2009 12:03 Uhr von Mixuga
 
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@Abdul_Tequilla: und um deine Fragen weiterzuführen: Warum wird Kindern mit uneindeutigen Geschlechtmerkmalen in Deutschland operativ ein Geschlecht zugewiesen? Das nenne ich Verstümmelung! Warum dürfen diese Kinder nicht später selbst entscheiden?
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17.05.2009 12:22 Uhr von Gorli
 
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@Katsugo: Es ist in der Entwicklung des Geschlechtsbewusstseins bzw der Psyche definitiv etwas schief gelaufen. Medizinisch gesehen ist es tatsächlich ein defekt. Aber es ist keine Krankheit, da sie das Leben des Menschen auf körperlicher Basis nicht behindert. Und wenn die gesellschaftliche Akzeptanz gut genug ausgeprägt ist, können diese Menschen ganz normal leben.
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17.05.2009 13:45 Uhr von Katsugo
 
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@ Abdul_Tequilla: Zitat:
"Wenn man einen Fragebogen oder ein Formular ausfüllt, muss man fast immer ankreuzen, ob man männlich oder weiblich ist. Man ist quasi gezwungen, eine Entscheidung zu treffen."
Es gibt eine körperliche Zugehörigkeit, und eine psychische Zugehörigkeit.
Bei Fragebögen ist immer die körperliche Zugehörigkeit gefragt, und die ist meist eindeutig.
Man kann schlecht physisch morgens ein Mann und abends eine Frau sein, das geht halt nur seelisch.
Ich kann als Mann Hormone nehmen, damit meine Brüste wachsen, mein Bartwuchs sich verringert, und sich meine Stimme ändert, aber körperlich (genetisch) bleibe ich ein Mann. Man sollte vll erst mal die Grenzen finden, ab wann man auch körperlich als Frau gilt.
Es gibt tatsächlich die Fälle, bei denen Kinder mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren werden, das ist aber eher selten zu finden.
In der Regel gibt es Transvestiten, die sich psychisch in das andere Geschlecht hineinversetzen und sich dementsprechent kleiden.
Und es gibt jene Transsexuelle, die sich mit Hormonen und/oder OP´s ins andere Geschlecht "verwandeln".

Egal wer, egal wie:
Jeder hat das Recht sich so zu entfalten und sein Leben zu leben wie er es gerne möchte (solange er anderen keinen Schaden zufügt.)!
Psychisch krank sind wir heutzutage alle, mehr oder weniger.
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17.05.2009 13:49 Uhr von Hrvat1977
 
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OH GOTT: Arme Menschheit ,Arme Welt !!!!!
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17.05.2009 13:50 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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topreporter sieh es mal so: Bist du ein Morgenmuffel?
Nun ob du es bist oder nicht is egal, du hast dich sicher nicht dazu entschieden morgens muffelig zu sein oder eben nicht.

Und so ist es mit transsexualität auch.
Du gehst in deiner argumentation aber von der völlig falschen seite an die sache heran.
Du sagst das man sich durch äussere dinge auf einmal wie das andere geschlecht fühlt und auf einmal immer mehr anhaltspunkte in der vergangenheit findet.
Das ist bei transsexuellen nicht der fall.
Transsexuelle spüren das etwas mit ihnen nicht richtig ist.
Und wenn es dann wirklich úm Sexualität geht, also nicht um den Akt an sich, sondern um das Zwischenmenschliche, merken sie das ihre Rolle die sie durch ihren Körper aufdiktiert bekommen absolut unwohl fühlen.
http://de.wikipedia.org/...
"Im sozio- und verhaltensbiologischen Sinn bezeichnet der Begriff die Formen dezidiert geschlechtlichen Verhaltens zwischen Geschlechtspartnern. Beim Menschen - wie bei vielen Wirbeltieren - hat das Sexualverhalten zusätzliche Funktionen im Sozialgefüge der Population hinzugewonnen, die nichts mit dem Genomaustausch zu tun haben, so dass die beteiligten Partner unter diesem sozio-sexuellen Gesichtspunkt nicht unterschiedlichen Geschlechts sein müssen.

Im weiteren Sinn bezeichnet Sexualität die Gesamtheit der Lebensäußerungen, Verhaltensweisen, Emotionen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht."


Bei einigen geht es soweit, das sie verlangen haben die nur einem bestimmten geschlecht vorbehalten sind, bspw. Brüste massiert bekommen.
Und dazu haben sie sich definitiv nicht entschieden. Manche überkompensieren das indem sie einer explizit geschlechtlichen arbeit nachgehen und ihre innere z.B. weiblichkeit durch übertriebene äussere Männlichkeit zu übertönen versuchen. An sich kein schlechtes Leben, aber der mensch ist ohne Liebe und Sexualität nur ein halber Mensch. Und wenn ein durchtrainierter typ dann nicht mit dem hübschesten mädel schlafen kann weil er einfach keinen Menschen ... kann sondern selbst wie eine Frau behanndelt werden möchte, dann ist dieser Mensch sexuell behindert.

Und die einzige Methode dies ins Gleichgewicht zu bringen, ist dann der wechsel der äusseren erscheinung, innerlich war er ja schon immer Frau. Und eben nicht weil er viel mit puppen gespielt hat, sondern weil er so empfunden hat.

Sexualität ist im prinzip was ganz mikriges, nur ein kleines Schalterchen, bist du männlich oder bist du weiblich. Die auswirkungen sind aber so gewaltig, das es nicht selten vor kommt, das kleine kinder um der gruppe der sie sich zugehörig fühlen lieber autos haben wollen und sich wie jungs verhalten, obwohl sie eigentlich Mädchen sind.

Und solche Argumente werden natürlich mit angeführt wenn es darum geht den eigenen Standpunkt vor anderen zu beweisen, ganz besonders um den leuten zu zeigen das es schon immer so war, weil die eltern meistens erst einmal behaupten das sei blos einbildung, geht wieder weg oder mit anderen Worten eine Geisteskrankheit die sich irgendwie wegtherapieren liesse. Und dann werden die argumente noch wieder gegen sie verwendet, das man ja nur solche argumente gefunden hätte weil man überhaupt danach gesucht hätte.

Stelle dir mal vor Topreporter, du hast kopfschmerzen, wie kannst du einem anderen Menschen nun beweisen, also nicht nur behaupten, das du wirklich Kopfschmerzen hast?
Es ist unmöglich, ausser du hast einen tumor den man im CT sehen kann.
Und nun versuche mal als kind deinen eltern zu sagen das du dich wie das andere geschlecht fühlst.

Es geht doch dann nurnoch darum, etwas zu beweisen was eigentlich nicht zu beweisen ist und zwar deswegen, weil, entgegen dem fall der kopfschmerzen, wo einem sofort geglaubt wird, bei transsexualität jeder ersteinmal sagt, das man nicht transsexuell sei.
Hat dir schonmal jemand gesagt das du keine kopfschmerzen hast?
Manche menschen drehen durch dabei, wenn ihnen keiner zuhört und niemand glaubt.
Die werden dann meistens süchtig nach internet, alkohol, WoW oder sonstigem.

Und daher resultiert auch deine missverstandene wahrnehmung von transsexualität. Von den missglückten versuchen etwas unbeweisbares zu beweisen.
Bzw. es dir beweisen zu lassen, weil du Transsexuellen ja absprichst wie das andere Geschlecht zu empfinden sondern sich dies nur einzubilden.

Weswegen die Entscheidung in Frankreich ein wirklicher Meilenstein ist.
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17.05.2009 13:53 Uhr von Katsugo
 
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@ Gorli: Körperlich kann es durchaus ein Defekt sein, wenn ein Kind mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren wird. Wobei "Defekt" ein ungünstiges Wort ist. Denn auch so geborene Menschen können ein absolut erfülltes Leben führen.
Eien psychischen Defekt sehe ich da nicht. Diese Menschen sind voll rechts- und geschäftsfähig, können eigeständig handeln, und sind genauso intelligent wie hetero- oder homosexuell orientierte Menschen.
Nur weil Ärzte und Kirche in der Vergangenheit uns was vorgemacht haben, muss es nicht der Wahrheit entsprechen.
Und nur, weil ich hetero bin, ist alles andere nicht psychisch krank.
Btw, ich kenne viele Heteros, Homos und Transen, und alle könnten so glücklich leben, wenn es da nicht immer solche Grundsatzdiskussionen geben würde.

Leben und leben lassen. Ist doch gar nicht so schwer.
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17.05.2009 14:13 Uhr von Mixuga
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: danke für deine Ausführungen, das tat mal wirklich gut. Ich fasse jetzt mal zusammen:

Transsexualität ist eine der wenigen Diagnosen, die der "Patient" selbst stellt. Der Arzt ist lediglich in der Lage, andere Ursachen auszuschließen.

@Katsugo
Du es treffend formuliert. Tatsächlich sind Transsexuelle in allen Naturvölkern dieser Erde nicht nur akzeptiert, sondern sind haben oft auch ein hohen Ansehen. Leider haben 2000 Jahre Christentum dies in Europa und anderen christianisierten Gesellschaften kaputt gemacht.
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17.05.2009 14:20 Uhr von Dracultepes
 
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Sofern sie es selber bezahlen können sie sich meinetwegen auch Grün einfärben lassen.

Nach meiner Überzeugung kann jeder so leben wie er möchte. Und wenn die Leute sich Körperteile abnehmen lassen weil sie sie als Falsch empfinden.
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17.05.2009 14:35 Uhr von Mixuga
 
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@Dracultepes: Zitat
"Sofern sie es selber bezahlen können sie sich meinetwegen auch Grün einfärben lassen."

Du spielst darauf an, dass die Kosten der geschlechtsangleichenden Operation und anderer Maßnahmen (Epilation, Hormonbehandlung etc.) nicht gerade unerheblich sind und letztlich auf Kosten der anderen Versicherten gehen. Das kann ich gut Verstehen. Die Kehrseite der Medaille: Wenn die Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen würde, kämen auf grund meist lebenslanger Behandlungen wegen psychischer und psychosomatischer Beschwerden wesentlich höhere Kosten auf die Krankenkassen zu. Glaub mir: Ich spreche aus Erfahrung!

Ja! Ich bin transsexuell und das ist gut so.
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17.05.2009 14:36 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Dracultepes: Und wenn du kopfschmerzen hast, dann bezahlst du auch alles selbst, ja? Dankeschön

Nachher heisst es dann wohlmöglich noch transsexuelle nehmen uns unsere arbeitsplätze weg.....
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17.05.2009 14:40 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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das ist echt lustig: Leute beziehen sich darauf das Transsexualität eine geisteskrankheit sei und argumentieren dann darauf aufbauend dagegen.

Nun Transsexualität ist keine Geisteskrankheit

Und darum sollten sich Menschen auch keine Meinung darüber erlauben, geschweigedenn sich noch darüber beschweren das KKs Geld dafür hinblättern.
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17.05.2009 22:40 Uhr von Kim_S
 
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Falschmeldung: "Frankreich: Transsexualität wird nicht mehr als Krankheit angesehen" - dies ist eine Falschmeldung. In Frankreich gelten transsexuelle Menschen nicht mehr als geisteskrank, als behandelnswerte Störung der geschlechtlichen Entwicklung wird Transsexualität aber weiterhin behandelt und bekommt nun eine Extraklassifikation. Damit wird den biologischen Realitäten Rechung getragen, dass die biologischen Organe eines Menschen (einschliesslich des Gehirns) geschlechtlich voneinander abweichen können. Der Grund für die Abschaffung als "psychische Störung" ist vielmehr die Anerkennung dessen, dass es Menschen gibt, die geschlechtlich nicht eindeutig geboren werden. Dass Deutschland hiermit noch so seine Verständnisprobleme zu haben scheint, ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass wir uns doch auch sonst für eine grosse Wissenschaftler-Nation halten. Dazu gehört aber auch biologische Realitäten anzuerkennen, anstatt weiterhin an unwissenschaftliche Geschlechterideologien zu glauben. Frankreich hat sich hier auf die Seite der Wissenschaft gestellt. Und das ist gut so.
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18.05.2009 00:49 Uhr von Oberrehlein
 
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Transsexualität, gibt es gar nicht. Es heisst:

Transsexualismus (ICD-10: F64.0)

Und, wer weitere Infos benötigt, sucht einmal hier:

http://atme-ev.de/

Komisch, wie das hier auf einmal so vor TS wimmelt......

Klauseken ist ja mittlerweile auch so ein Freizeit-TV geworden - obwohl - ich glaub, der schnüffelt eher an seinen braunen und gelben Flecken und macht dabei.... igitt.. nicht dran denken!

Tscha,, meine Seite ist gerade Down (wegen Überarbeitung), sonst könntet ihr da auch ne Ecke über TS nachlesen.

Könnt ja mal reinschnuppern: (Wenns wieder löppt)

h++p//http://www.body-und-soul-hannover.de

Wir treffen uns übrigens jeden 1. 3. und 5. Dienstag im Monat ab 19:30 Uhr im Martinos (ehem. Belvedere) in Hannover. Bemüht Google- ich weiss die Adresse jetze net.

Huch, habe ich mcih jetzt auch geoutet..... ach ne, das war vor 15 Jahren... puh, Glück gehabt.

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