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11.05.09 11:03 Uhr
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Schluss mit Anonym - "Stalking-Algorithmus" entdeckt

Zwei soziale Netzwerke und ein paar Userangaben, mehr braucht es laut der University of Texas nicht, um sensible Informationen der Nutzer feststellen zu können und diese dann zu verkaufen.

Hat ein Benutzer in dem einen Netzwerk einige Daten über sich preisgegeben, lässt sich auch im anderen Netzwerk herausfinden, wer die entsprechende Person ist.

Dies geschieht durch den Abgleich mit befreundeten Usern unter Zuhilfenahme eines speziellen Algorithmus. Näheres soll auf dem "IEEE Symposium on Security and Privacy" in Oakland bekannt gegeben werden.


WebReporter: MichlausL
Rubrik:   High Tech / Internet
Schlagworte: Entdeckung, Schluss, Stalking, Algorithmus
Quelle: www.heise.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen George Orwell 1984   
 
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11.05.2009 11:21 Uhr von FPL
Jetzt wird es endgültig wahr...
Kommentar ansehen ...   
 
+19 | -1
 
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11.05.2009 11:32 Uhr von G.B.hindert
[...] "Zuhilfenahme eines speziellen --->Logarithmus<---"

Ein Algorithmus wäre als Suchverfahren sicher besser ;-)
Kommentar ansehen Wohl eher   
 
+2 | -1
 
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11.05.2009 11:40 Uhr von Bublifuk
Aldous Huxley "Schöne neue Welt"
...und es IST schon lange wahr!
Kommentar ansehen tüdelü   
 
+7 | -0
 
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11.05.2009 11:49 Uhr von TVLuke
MichlausL benutzt zur Identifizierung anscheinend einen Logarithmus zur Basis FAIL!
Kommentar ansehen @FPL   
 
+8 | -2
 
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11.05.2009 12:19 Uhr von Joeiiii
Was hat das mit 1984 zu tun?

Manche Leute tragen in öffentlich zugängliche Profile alles ein was man eintragen kann. Von echten Namen, über richtige Adresse, Telefonnummer.... usw

Das hat nicht mit 1984 und Überwachung zu tun. Das ist einfach nur Dummheit. Bei manchen Internetusern könnte man ohne Probleme deren Identität annehmen, weil man quasi alles über sie weiß.

Wer zu viele Daten angibt ist selber schuld.
Kommentar ansehen Nein, Dummheit ist das nicht...   
 
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11.05.2009 14:16 Uhr von Aquilibrium
sondern unwissen!

Denn auch du gibst deine privaten Daten dem Rathaus bekannt weil du gezwungen wirst (Meldepflicht).

Aber was denkst du wird alles mit deinen privaten Daten beim Rathaus gemacht?

Nichts? Riesen Irrtum!
Es werden nicht nur statistische demografische Dinge gemacht sondern auch polizeiliches Führungszeugnis, Bürgerkontrolle, Adressenverkauf an Unternehmen und Gewerbe, Wohnsitzkontrolle, juristische Erfassung, usw.

Es gibt immer 2 Seiten der Medaille bei der Meldepflicht wie auch bei anderen Dingen!

Heute ob Ebay-Account oder Paypalkontoeröffnung werden schon am Anfang die genauen Personendaten per Schufa geprüft und die haben auch deine privaten persönlichen Daten und per Scoringverfahren bis du nur ein Mensch der einen Wert auf die Stirn bekommt. Die Schufa geht die Richtung des Geldes und des antisozialen Verhaltens. Der Mensch als Person zählt nicht mehr. Die Gründe warum man zahlungsunfähig ist zählen ebenso nicht.

Also auch angeblich seriöse Unternehmen (Telekom, Banken, die Stadt etc.) begehen mit personendaten Schindluder.

gez.:
Äquilibrium

Niemand ist naiv oder dumm sondern das Böse tuhen immer nur die Anderen, die meinen sie wären etwas besseres!
Kommentar ansehen tja   
 
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11.05.2009 14:55 Uhr von tobe2006
ich weiß wieso ich im inet bei keiner SC oder soetwas meine realen daten preis gebe
Kommentar ansehen Neu?   
 
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11.05.2009 15:08 Uhr von styrka
Sry aber jeder der sich ein bisschen mit html/javascript/php auskennt, weiß, dass sowas nicht schwer zu realisieren ist. Es ist halt die Frage wieviel man über sein eigenes Leben preisgeben will. Deswegen gleich von der "Brave New World" von Aldous Huxley zu sprechen, halte ich für übertrieben. Find ich erstaunlich das ich von dem Buch mal was höre. Bis jetzt hatten wir es nur in der Schule behandelt und es ist ziemlich naja;)
Kommentar ansehen naja   
 
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11.05.2009 16:50 Uhr von Graf_Kox
Finde auch nicht das das so viel mit 1984 zu tun hat. Beim Studi werden die Daten ja friewillig rausgegeben, und dass damit jemand Kohle macht ist heutzutage auch nicht verwunderlich.
Kommentar ansehen @Aquilibrium   
 
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11.05.2009 19:20 Uhr von Joeiiii
>>Aber was denkst du wird alles mit deinen privaten Daten beim Rathaus gemacht?<<

Ist dann aber doch ein kleiner Unterschied, ob ich die Daten einer Behörde anvertraue, wo ich das ja tun MUSS, oder ob ich meine Daten dort angebe, wo sie theoretisch JEDER MENSCH auf der Welt, sofern Internet vorhanden, ansehen kann.

Manche Menschen sind aber noch viel naiver und gutgläubiger. Eine Quelle, wo man alles nachlesen kann reicht ja nicht. Nehmen wir http://www.wer-kennt-wen Dort tragen manche Menschen alle möglichen persönlichen Daten ein, UND dann vielleicht noch eine ICQ-Nummer. Dann nimmt man ICQ, schaut sich das Profil an, und dann entdeckt man vielleicht noch mehr Daten... usw. Dann nimmt man noch den Nick, man trage ihn bei Google oder diversen Personensuchmaschinen wie people123 oder Yasni ein.... und hier findet man dann oft noch so manches.

Ist ja nicht so, daß man einfach so zum gläsernen User wird. Man macht sich selber dazu.
Kommentar ansehen Das ist sowas von alt.   
 
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11.05.2009 19:50 Uhr von Wil
Ich brauche nur nach dem Geburtsdatum - was meist richtig angegeben wird - von jemandem zu suchen und weiss so gut wie alles über ihn oder sie - wenn ich die Daten abgleiche. Auch über seine Freunde, Freizeitaktivitäten & Vorlieben, dank StudioVZ & Co.

Aber schön das die drüben überm Teich auch schon sowas rausgefunden haben.

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