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19.04.09 09:26 Uhr
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"Homoheiler" wollen auf dem Psychotherapie-Kongress sprechen

Schwulenvertreter und weitere Fürsprecher Homosexueller können es kaum glauben, mindestens zwei Referenten, welche im Mai auf dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg sprechen werden, sind "Homoheiler".

So bezeichnet Klaus Jetz, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland, Personen, die wie der Sozialarbeiter Markus Hoffmann und die Kinder- und Jugendärztin Christl Ruth Vonholdt, die Meinung vertreten, dass Homosexualität eine zu behandelnde Krankheit sei.

Jetz sieht die Universität Marburg in der Verantwortung und Pflicht diese Veranstaltung zu untersagen, eine Sprecherin der Universität allerdings sieht keinerlei Grund dafür. Weiter kündigt Jetz Proteste an, falls Hoffmann und Vonholdt ihre Seminare Ende Mai in Marburg halten sollten.


WebReporter: AlexSi
Rubrik:   Wissenschaft / Veranstaltungen
Schlagworte: Psycho, Kongress, Psychotherapie
Quelle: www.spiegel.de
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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Meinetwegen sollen ...   
 
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19.04.2009 09:41 Uhr von Abdul_Tequilla
... Hoffmann und Vonholdt ihre Vorträge ruhig halten.
Ich halte die beiden zwar für völlig durchgeknallt, sie produzieren nichts als intellektuellen Trockenbau und kein vernünftiger Mensch wird die Beiden auch nur im Entferntesten ernst nehmen.
Dennoch haben auch sie ein Recht, sich in der Öffentlichkeit frei zu äußern.

Und: Die Beiden sollten sich im Klaren darüber sein, dass ihr Verhalten gesellschaftlich sanktioniert werden wird. Und zwar von Leuten, die ihrerseits auch das Recht haben, sich öffentlich zu äußern.
Kommentar ansehen Reden lassen   
 
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19.04.2009 09:51 Uhr von hori
und dann drauf eingehn und das gesagte aufarbeiten.
Das wäre bequem und wirksam.
Kommentar ansehen Naja...   
 
+18 | -10
 
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19.04.2009 09:58 Uhr von andreaskrieck
.... mal davon abgesehen, dass die beiden nicht mehr alle Latten am Zaun haben, wäre es doch mal interessant zu wissen was für ne Theorie sie haben. Ich lach mich jetzt schon schlapp.... LOL
Kommentar ansehen Die Theorie...   
 
+26 | -15
 
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19.04.2009 10:25 Uhr von Frundsberg
...daß Homosexualtität eine Geisteskrankheit ist, ist alt und war früher auch allgemein anerkannt. Erst in den letzten paar Jahrzehnen hat die "Political Correctness" hier wissenschaftliche Forschung nach Heilmethoden verhindert.
Kommentar ansehen Aja   
 
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19.04.2009 10:29 Uhr von dragon08
eine Sexuelle Neigung wollen Sie heilen .
Das gibtes nicht nur bei Menschen , auch in der Tierwelt ist Sie vorhanden, und das nicht erst seit 6000 Jahren ;-))




.
Kommentar ansehen ...   
 
+17 | -17
 
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19.04.2009 10:36 Uhr von Ossi35
Na, die beiden würde ich gern mal heilen. Am besten mit einem schweren Gegenstand.
Kommentar ansehen Fachidioten   
 
+12 | -9
 
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19.04.2009 10:48 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
keine ahnung von der Praxis, nur von der Theorie, diese beiden wunderheiler.

Möchte mal wissen wie man diese Geisteskrankheit bezeichnet, Profilneurose?
Kommentar ansehen @dragon08   
 
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19.04.2009 11:08 Uhr von Botlike
Ich stell mir grad schwule Dinosaurier vor xD

Lasst die Typen doch labern, glaubt doch eh keiner. Und wer das glaubt, der tut das auch nicht erst aufgrund des Vortrags.
Kommentar ansehen Naja   
 
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19.04.2009 11:25 Uhr von SoranPanoko
Lasst sie reden. Solange niemand den schwachsinn glaubt. Und wenn sie auf nen Internationalen Kongress für Phychologen sind sind sie wenigstens richtig und können sich gleich einen Termin machen ;)

Nach Sigmund Freud sind wir sowieso alle Bi
Kommentar ansehen Eine sexuelle Neigung....   
 
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19.04.2009 11:30 Uhr von Joeiiii
.... läßt sich leider nicht therapieren.

Das ist mir bei Schwulen und Lesben auch ziemlich egal, denn einerseits wollen sie nicht therapiert werden, und außerdem gibt es dafür ja auch gar keinen Grund. Jeder wie er will.

Daß es sowieso nicht funktioniert sieht man ja bei den Pädophilen, die man ja auch als "geheilt" aus der Therapie entläßt, wo viele von ihnen wieder rückfällig werden.

Dabei gibt es natürlich einen gewaltigen Unterschied: Homosexualität lebt man freiwillig aus. Ein kleines Kind läßt sich sicher nicht absichtlich und freiwillig von einem Pädophilen sexuell mißbrauchen.

Und da die Rückfallquote viel zu hoch ist, kann man sagen, daß es recht unwirksam ist. Wenn diese Homo-Heiler wirklich was für die Menschheit tun wollen, dann sollen sie die Schwulen in Frieden lassen, und sollen sich auf Heilung von Pädophilen umschulen. Wird zwar auch nichts bringen, aber Schwule "heilen" zu wollen ist noch dümmer und sinnloser. Und wenn auch nur ein Kind davon verschont wird, weil nicht ein Schwuler sondern ein Pädophiler "geheilt" wurde, dann hat alles seinen Zweck schon erfüllt.
Kommentar ansehen @Getschi   
 
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19.04.2009 12:04 Uhr von Azeruel
Dein Beispiel mit den Bienen und Ameisen ist völlig fehl am Platz. Es geht ja darum dass die Homosexualität nicht der menschlichen Norm entspricht. Du vergleichst ja auch keine Äpfel mit Birnen ;) Das ist halt der Segen und das Problem der Menschen. Alles muss und wird Klassifiziert.

Zum evolutionären Nutzen kann ich nichts sagen. Allerdings hört sich der wiki Eintrag für mich etwas weit hergeholt an.

Bezüglich der News: Ich verstehe das Problem nicht! Ich höre mir gerne die Meinungen anderer an, bewerte sie, und nehme sie an oder lasse es bleiben. Gerade in der Wissenschaft sollte es keinen Platz für Zensierung geben. Wer kann denn wirklich genau sagen ob Homosexualität nicht doch irgendeine Krankheit ist? Das Problem liegt hier doch viel eher an den Menschen.

Ich habe bzw. hätte nichts gegen Kranke menschen, habt ihr etwas gegen Sie?

Warum will man sich schon im Ansatz vor möglichen Erklärungsversuchen gegen diese Wehren?

Es ist ja nunmal ein Fakt, dass die statistische Norm hetero ist. Also muss es irgendwelche Gründe geben, warum man Homo ist. Man kann davon ausgehen das es irgendeine Biochemische und/oder psychologische abweichung der Norm ist. Warum sollte man diese nicht auch "therapieren" können? Wir versuchen doch in allen lebenslangen die Norm zu wahren.

Die Frage, ob wir es nötig haben uns gegen Homosexualität zu therapieren (insofern es denn tatsächlich eine art therapie gibt), steht dabei doch auf einen ganz anderen Blatt!
Kommentar ansehen @Judas II   
 
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19.04.2009 12:54 Uhr von Joeiiii
>>mal neutral gefragt: warum wird phädophilie als krankheit bezeichnet, schwul oder lesbisch sein nicht? ich mein, es sind beides sexuelle neigungen, die nicht zu fortpflanzung führen können, also wo ist der unterschied? nur das halt das eine legal ist und das andere nicht, aber ansonsten?<<

Du beantwortest dir die Frage eigentlich selbst: Das Eine ist legal, das andere nicht.

Das kannst du auch mit Mord vergleichen. Wenn du jemanden umbringst, dann ist es eine Straftat, obwohl der Tod etwas natürliches ist, und uns alle irgendwann treffen wird.

Sexualität hat auch nicht unbedingt etwas mit biologischer Notwendigkeit zu tun, denn wenn es ausschließlich der Fortpflanzung dienen würde, bräuchte man keine Kondome, keine Pille und keine anderen Verhütungsmittel.

Der Großteil des praktizierten Sex dient auch bei heterosexuellen Menschen NICHT der Fortpflanzung. Abgesehen davon gibt es auch sexuelle Neigungen wie zB. SM, wo Geschlechtsverkehr nicht immer, oder teilweise gar keine Rolle spielt. Ebenso Oralsex, wodurch man sich ja auch nicht fortpflanzen kann.

Ok, bei Schwulen ist es, ob gewollt oder nicht, so und so unmöglich sich fortzupflanzen. Na und? Es gibt auch genug Paare die keine Kinder wollen und immer verhüten. Wo ist hier der Unterschied?

Ob man schwul ist, ob man sich gerne auspeitschen läßt und Stiefel leckt, oder ob man dieses oder jenes tut.... völlig egal. Das sind keine krankhaften Neigungen in dem Sinn, weil es ja im Einverständnis beider Partner geschieht.

Bei Pädophilie ist die etwas anderes. Erstens ist es schon mal grundsätzlich abartig wenn sich ein sagen wir mal 40-jähriger auf welche widerliche Art und Weise auch immer an Kinder heran macht oder sich an ihnen aufgeilt, zweitens ist es sowieso verboten, und drittens ist es, und das wissen auch die Betroffenen selbst, keineswegs normal.
Kommentar ansehen naja   
 
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19.04.2009 12:56 Uhr von Alice_undergrounD
meine homophilen freunde hier: der entgültige beweis, dass homosexualität keine krankheit ist und nicht heilbar ist steht aber noch aus ;)

also: warum nicht, zumal man es im leben als hetero whh einfacher hat :)
Kommentar ansehen :D   
 
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19.04.2009 13:35 Uhr von dapasdapro
Jetz weiß ich endlich, was ich nach meinem Abi mache =)
Kommentar ansehen einladen,   
 
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19.04.2009 13:49 Uhr von hugrate
anhören, zuhören, aufarbeiten, 19034123912 gegenargumente und widerlegende beweise darlegen, fertig aus. seit ende des hochmittelalters ist eindeutig bewiesen, dass dies absolut keine krankheit ist und lediglich hoch christlich-religiöse vollidioten, an denen der meiste teil der modernen bildung vorbeigegangen zu sein scheint, glaubt das noch wirklich.

...warum leugnen die nicht gleich noch die inquisition, hexenmorde, verfolgung und zu guterletzt noch den holocaust, wenn sie schon so toll dabei sind schwachsinn von sich zu geben!

man man man!
Kommentar ansehen @Joeiiii   
 
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19.04.2009 13:55 Uhr von hugrate
dein beitrag entzieht sich jeglicher logik. allein schon sind nicht beides "sexuelle neigungen". das eine ist in den genen verankert und das zweite schlicht und ergreifend ein verbrechen. der unterschied besteht schon in der unterteilung der beiden begriffe bzw. der beiden "arten". bei pedophilien wird sich 1. an einem minderjährigen vergangen, 2. gegen den willen des schutzbefohlenen und 3. ohne jede form und art des "spaßes" und der "freude" auf beiden seiten! das nur einmal vorweg. bei homosexuellen ist es in jedem fall mit beider seiten einverständnis (falls nicht erfüllt es den tatbestand der erzwungenen sexuellen handlung, auch bekannt als vergewaltigung) und hinzu kommt, dass auch ein homosexueller wegen pedophiler handlung angeklagt würde, wenn er sich an einem jungen vergehen würde.
daher entzieht sich dein beitrag jeglicher logik.

als letztes mal der absolut grundlegendste unterschied:
homosexuelle machen es als eine form der "liebe" und pedophile...dazu vermag ich nichts auszudrücken ohne polemisch zu werden.
Kommentar ansehen Nicht Krankheit...   
 
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19.04.2009 14:03 Uhr von lindamor
aber eventuell eine Verhaltensstörung.
Die HomoVerbände sind leider in ihrem "politischen Eifer" nicht bereit dies zu akzeptieren.
Es gibt sicherlich Homosexuelle Menschen, die insgeheim froh wären, wenn es für sie die Möglichkeit geben würde sie von ihrem "Verhalten" zu "heilen". Man kann anstelle von "heilen" ja auch besser geeignete Worte wie z.B. "erlangung einer Erkenntnis, oder Verhaltensänderung" benutzen.
Kommt aber aufs gleiche raus.
Das Problem ist aber die Arroganz der Verbände die sich und ihre MItglieder grundsätzlich als etwas "unantastbar Normales" verkaufen wollen, ihre Mitglieder zudem noch anstacheln und bestärken, auf Heteros herabzuschauen, ja sich für etwas besseres zu halten.....(wir kämpfen ja für die Sache usw.. blah..blah...) Ist ja auch klar warum.
Es könnte Mitgliederschwund auslösen ergo auch "Geldschwund"
Wenn es tatsächlich Leute geben sollte die einen Homosexuellen ohne Anwendung von physischem oder psychischem Druck wieder auf den "heterosexuellen Weg" bringen könnte, wäre das nicht gut?
In der heutigen Zeit besteht, zumindest in Zivilisationen wie der Unseren, für Homos keine Gefahr mehr.
Man kan daher getrost alles lassen wie es ist, muss aber die Homosexualität nicht auch noch "pushen", bezw. Leute die eine "Kur" anbieten wollen verteufeln.

LM
Kommentar ansehen Unnatürlich ist´s in jedem Fall   
 
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19.04.2009 14:31 Uhr von wok!
In der Natur würden homosexuelle Lebewesen aussterben.

Und warum bitte soll die Universität die "Pflicht" haben, so einen Vortrag zu untersagen? Die Schwulenverbände erscheinen manchmal, als hätten sie eine "Heterophobie".
Kommentar ansehen Pädophilie und Verbrechen   
 
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19.04.2009 15:05 Uhr von Tleining
"warum wird phädophilie als krankheit bezeichnet, schwul oder lesbisch sein nicht? ich mein, es sind beides sexuelle neigungen, die nicht zu fortpflanzung führen können, also wo ist der unterschied? nur das halt das eine legal ist und das andere nicht, aber ansonsten?"
Es gibt keinen Unterschied, Homosexualität ist mittlerweile gesellschaftlich (öffentlich) anerkannt, Pädophilie seit einigen Jahren nicht mehr.
Das ist aber bei generell allen sexuellen Ausrichtungen so, geht es nach der Kirche ist nur die Missionarsstellung erlaubt, Frau unten, Mann oben, da Adam und Eva das auch so gemacht haben, damit von Gott gewollt ist und gut ist. Achja, und man darf natürlich nur Sex haben um Kinder zu zeugen, weiblicher Orgasmus ist also überflüssig *wechlol* .
Pädophilie ist ähnlich, früher (Antikes Griechenland) war es vollkommen normal für einen älteren Mann mit Kindern (Jungen) Sex zu haben, einfach ausgedrückt Training für die Zukunft, es war allgemein bekannt und wurde toleriert.
Im Mittelalter war es normal mit 12/13 schon verheiratet zu sein, und damit auch Sex zu haben. Erst durch den Schutz von Minderjährigen wurde es dann illegal und die sexuelle Ausrichtung ein Verbrechen.

Anderes Beispiel an dem es recht deutlich wird: Inzest: Im Mittelalter haben die Adligen damit ihre Blutlinien rein gehalten, dadurch hatten die dann auch ihre Blaublütigen Erbkrankheiten, heute ist es gesellschaftlich verpönt und wird als Verbrechen gesehen.

"ich mein, mir ist jeder schwule nur recht (ein konkurent weniger :D) "
Dumm sind nur die Lesben, ne? ;) mehr Konkurrenz

"aber sogesehen, da es nicht zur fortpflanzung führen kann müsste es fachlich gesehen doch eigentlich eine krankheit sein, oder?"
wenn es nach der Kirche geht, ja. Ich persönlich hab nichts gegen den Einsatz von Kondomen, aber das wär demzufolge ja auch ein Verbrechen -_-

Achja, einige hier scheinen Pädophilie nicht ganz zu verstehen, Pädophilie bedeutet nicht Kinder zu vergewaltigen und etwas gegen deren Willen zu tun. Für weiteres bitte oben lesen.
Ansonsten definiert mir doch mal was "normal" ist. Weiß, schwarz, braun? Blond, Brünette?
Kommentar ansehen Frunsberg & Judas II   
 
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19.04.2009 15:17 Uhr von cheetah181
@Frunsberg: "...daß Homosexualtität eine Geisteskrankheit ist, ist alt und war früher auch allgemein anerkannt. Erst in den letzten paar Jahrzehnen hat die "Political Correctness" hier wissenschaftliche Forschung nach Heilmethoden verhindert."

Die Theorie, dass die Sonne um die Erde kreist ist alt und war früher auch allgemein anerkannt. Erst in den letzten Paar Jahrhunderten hat die "Kirchenphobie" hier wissenschaftliche Forschung zur Untermauerung verhindert.

Und wenn du (und noch jemand hier) schreibst die "wissenschaftliche Forschung" zu dem Thema wäre verhindert worden stimmt das nicht. Die geht weiter, nur eben neutral und nicht so einseitig wie es Möchtegern-Wissenschaftler auf diesem Kongress tun:

"Christl Ruth Vonholdt (* 1954) ist eine deutsche, evangelikale Autorin, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Leiterin der Arbeitsbereichs Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft des Vereins Offensive Junger Christen.
[...]
In ihrer Haltung zur Homosexualität widerspricht sie -- obwohl sie Kinderärztin ist und keine Psychiaterin -- den Ansichten der APA. Sie hält deren Entscheidung von 1973, Homosexualität aus seiner Liste der psychischen Krankheiten zu streichen, für eine politische und keine fachliche Entscheidung[1]." (Wikipedia)

@Judas II: "warum wird phädophilie als krankheit bezeichnet, schwul oder lesbisch sein nicht? ich mein, es sind beides sexuelle neigungen, die nicht zu fortpflanzung führen können, also wo ist der unterschied? nur das halt das eine legal ist und das andere nicht, aber ansonsten?"

Also erstmal ist ja Fortpflanzung nicht ausgeschlossen, sondern einfach nicht gewünscht. Zumindest nicht auf biologische Art.
Ein weiterer Unterschied ist, dass man zumindest vermutet, dass bei Pädophilie traumatische Kindheitserfahrungen eine Rolle spielen können, während bei Homosexualität praktisch bewiesen ist, dass es eine starke genetische Komponente (oder hormonelle im Mutterleib) gibt.

Zudem ist die offizielle Definition einer psychischen Störung (sprich Krankheit):
"Man versteht unter Psychischer Störung erhebliche, krankheitswertige Abweichungen vom Erleben oder Verhalten; konkret betroffen sind die Bereiche des Denkens, Fühlens und Handelns. Als weiteres Kriterium für eine Diagnose psychischer Störungen wird heute neben der Abweichung von der Norm häufig auch psychisches Leid auf Seiten der Betroffenen vorausgesetzt."

Wir halten also fest: Wenn Homosexuelle nicht unter ihrer Orientierung leiden, ist eine Einteilung als Krankheit sehr fraglich. Wenn sie darunter leiden, sollte man sich fragen warum. Sind es dann nicht vielleicht Organisationen wie diese "Homoheiler", die sich hier ihre eigenen Kunden schaffen indem sie an anderer Stelle aus 3000 Jahre alten "Gesetzestexten" zitieren und mit der Hölle drohen?
Ich gehe jede Wette ein, dass homosexuelle, strengreligiöse Christen oder Moslems häufiger unter ihrer Neigung leiden. Da muss man sich dann schon fragen welcher Teil ihres Ichs hier Leiden und damit psychische Störung verursacht.

Auch spricht die Häufigkeit der Homosexualität im Tierreich (Getschi hat hier schon Links gepostet) gegen eine Einteilung als Krankheit. Natürlich gibt auch Krankheiten bei Tieren, aber man fragt sich dann schon warum sie so häufig auftreten, wenn sie doch schädlich sein sollten.
Kommentar ansehen Loisek & Tleining   
 
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19.04.2009 15:41 Uhr von cheetah181
"Wer nicht schwul sein möchte, kann sich doch in eine Therapie begeben (hoffentlich wird einem da nicht der Belzebub aus dem Leib geprügelt"

Ja hoffentlich, sind ja die gleichen "Therapeuten" die auch beim Christival auftreten sollten. Vielleicht ist ein Medizinmann dann doch die bessere Wahl?

"obwohl das manchem Schwulen bestimmt auch spaß macht)."

Oder manchem FIA-Präsidenten.

@Tleining: "Pädophilie ist ähnlich, früher (Antikes Griechenland) war es vollkommen normal für einen älteren Mann mit Kindern (Jungen) Sex zu haben"

Das war Päderastie, da die Knaben in der Pubertät (bzw. 12 und aufwärts laut Wikipedia) waren. Pädophilie richtet sich auf Kinder davor.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen.
Kommentar ansehen ...   
 
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19.04.2009 15:48 Uhr von -DK-
Man muß als erstes Verstehen, dass eine wissenschaftliche Aussage nicht als Meinung zu verstehen ist. Da geht es immer erstmal um neutrale Zusammenhänge. Ursache => Wirkung. Deshalb entspringt der Standpunkt das Homosexualität heilbar ist wahrscheinlich Beobachtungen bzw. theoretischen Überlegungen und ist diskussionsfähig.
Das es so einen Aufschrei gibt verstehe ich angesichts der Diskriminierung die Schwule und Lesben immer wieder erfahren auf jeden Fall.
Aber man muß sich auch ma überlegen was da alles dahintersteckt.
Zunächst ma ist die Gleichsetzung von Therapie mit Krankheit in meinem Augen nicht mehr zeitgemäß. Nicht alle Menschen die eine Therapie machen sind krank. Nicht alles was therapierbar ist, ist krank. Wenn man also sagt, dass Homosexualität therapierbar ist, heißt das nicht, dass es krank oder abartig ist.
In einigen Texten, die ich gelesen habe geht man davon aus dass Persönlichkeitsstörungen sich selbst verstärkende Verhaltensmuster sind, die in ihrem Ursprung völlig normale, menschliche Verhaltensweisen sind. Das finde ich absolut nachvollziehbar und ist mir persönlich auch sympathisch. Eine Persönlichkeitsstörung ist in diesem Sinne keine Krankheit, sondern ein Mangel an Verhaltens- bzw. Lösungsstrategien für Situationen, die auch viele andere Menschen schwierig sind, die aber in ihrer Entwicklung sinnvolle Lösungsstrategien entwickelt haben.
Der Betroffene greift auf Ersatzstrategien zurück, die harmlos sein können, aber auch schädlich oder für Außenstehende völlig verrückt erscheinend, weil er mit der Situation schlicht nicht klar kommt. Tief liegende Konflikte und so weiter....

Ich bin mir sehr sicher, dass _einige_ Schwule und Lesben im Kern einen nicht gelösten Konflikt tragen, der ein fester Bestandteil ihrer Persönlichkeit ist und als Symptom homosexuelle Neigungen entwickelt. So wie ich das verstehe sagen die 2 Psychologen nichts anderes.
Das ist nicht schwulenfeindlich; im Gegenteil; da wird sehr tiefes Verständnis für so manche Schicksale sichtbar.
Wenn man sich eine Frage stellen sollte, dann die, ob man einen Menschen, der einen Weg gefunden hat mit seinem Schicksal zu leben wirklich durch eine Therapie schicken sollte. In der Quelle steht ganz klar:

"Selbstverständlich sei die Beratung freiwillig, entscheidungsoffen und ergebnisoffen."

Der Verweis in der Quelle, dass frühere "Umpolungsversuche" zu Depressionen, sozialer Isolation etc geführt haben ist neutral betrachtet auch keine Begründung. Das können im Rahmen einer Therapie durchaus normale Reaktionen sein, wenn man sich in alte Konflikte begibt, und als vorrübergehede Etappe der Weg zu einem echten Heilungsprozess führen. Aber wie gesagt...man muss die Frage stellen, ob sich das Menschen zumuten sollten, wenn sie schwul und glücklich damit sind. Ich wäre da eher für Akzeptanz und ruhen lassen. Tun doch keinem was die Schwulen.
Kommentar ansehen Richtig...   
 
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19.04.2009 16:14 Uhr von MWDEU2
Vielleicht sollte er sich darauf spezialisieren, Heteros das Klauen abzugewöhnen....
In einigen Vorort- und/oder Gangkreisen wird er da sicher Anhang finden. Ich persönlich finden unglaublich, dass Leute wie er ständig bei den angefeindeten auftauchen...

P. S. Ihm sollte vielleicht jemand die Frage stellen, ob gute Ergebnisse ind er Schule, ein Lottogewinn, oder gute Leistungen im Sport auch eine Krankheit sind, die heilbar sind....

P.S. II Gott sei Dank wollen seinen "gesunden" Vollschrott auch immer mehr Heteros nicht mehr sehen....
Kommentar ansehen Judas II   
 
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19.04.2009 16:21 Uhr von cheetah181
"also auf natürlichem wege ist die fortpflanzung sehrwohl ausgeschlossen, oder wie wollen 2 männer bzw 2 frauen nen kind zeugen?"

Mit einer Frau bzw. einem Mann. Das ändert ja nichts an ihren eigentlichen Gefühlen. Ich meinte nur, dass es ja eben kein "biologischer Schaden" ist, da Fortpflanzung theoretisch möglich ist.

"und sooo häufig tritt das ganze ja wohl weder im tierreich noch bei menschen auf, oder?"

"Schätzungen über die Häufigkeit von Homosexualität variieren beträchtlich und werden durch unterschiedliche, voneinander abweichende Definitionen des Gegenstands kompliziert. Im Allgemeinen identifizieren Bevölkerungsumfragen zwischen einem und zehn Prozent der Bevölkerung als lesbisch oder schwul. Allerdings ist anzunehmen, dass Umfragen durch die soziale Stigmatisierung der Homosexualität und die damit einhergehende Tendenz zum Verschweigen eher nach unten als nach oben verfälscht sind. Der Kinsey-Report stufte 1948 zwischen 90 und 95 Prozent der Bevölkerung als „bis zu einem gewissen Grad bisexuell“ ein." (Wikipedia)

Ich gehe also mal von 5-10% aus. Und das wäre für eine Krankheit eine sehr ungewöhnliche Menge. (1% vermutlich auch schon)

Zur Natur: Bonobos sind ausschließlich bisexuell, dort hat das eher sozialen Charakter. Ich finde gerade keine Quelle, aber bei manchen anderen Tieren soll die Rate auch relativ hoch sein.

"und wie oben schon einer meinte, früher war es teilweise normal, was mit kleinen jungs zu haben."

Eher mit jungen Jugendlichen. Aber natürlich folgt aus dem "normal" von früher oder heute nicht dass das auch "richtig" ist. Aus dem "normal" der Natur kann aber folgen, ob etwas krankhaft ist oder nicht. Und so hohe Prozentsätze deuten darauf hin, dass etwas zumindest einen positiven Nebeneffekt hätte, sonst wäre es schon ausgestorben.

"dürfte sie doch sehrwohl recht haben, oder nicht?"

Hast du dafür Belege?
Ich weiß nur, dass diese Frau die Ablehnung von Homosexualität auf die Bibel gründet. Wissenschaftliche Neutralität in dieser Sache sieht anders aus.

Die APA ist die American Psychological Association, ich weiß nicht warum ausgerechnet in den USA eine solche "politische Entscheidung" getroffen werden sollte, wenn die anderen politischen Entscheidungen dort doch seit jeher eher negativ gegenüber diesem Thema ausfielen und -fallen.
Kommentar ansehen Getschi   
 
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19.04.2009 16:31 Uhr von -DK-
"Heilen tut man ja generell nur negatives! Daher ist diese Wort schon mal etwas problematisch! Aber vorallem treten bei solchen Umpolungen meistens ernsthafte Störungen auf!"

Da hast du recht, heilen ist an sich schon wertend. Wenn man einen (möglichen) zugrundeliegenden Konflikt ins Zentrum rückt und nicht die Homosexualität an sich, hat "Heilen" durchaus seine Berechtigung. Ansonsten ist es zu negativ.
Auslöser für die auftretende Störungen ist vielleicht, dass man die Kompensation "Homosexualität" nicht mehr als Ersatz- Lösungsstrategie zulässt, sondern den eigentlichen Konflikt mit all der Verzweiflung, Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit und Angst die auftreten können bearbeitet. Soweit ich das verstehe ist eine Psychotherapie dazu da eine Persönlichkeitsentwicklung so zu steuern, dass Kompetenzen entwickelt werden, die es erlauben mit früher übermächtigen Problemen umzugehen und Widerstandskraft bzw. unschädliche und für den Patienten zufriedenstellende Lösungen zu entwickeln.
Ein von seiner Mutter missbrauchter Junge, der aus Angst vor Frauen keinen nahen Kontakt mehr zu Frauen zulassen kann, deshalb schwul ist, hört quasi auf damit schwul zu sein, sondern stellt sich den Emotionen von damals, mit den Kompetenzen von heute.
Das ist zugegeben SEHR ideell gedacht und in der Praxis bestimmt sehr schwierig und selten umsetzbar.

Wie kommst du zu dieser Aussage? Gibt es dann auch im Kerne Homosexuelle, die durch einen Konflikt Heteros werden?
Zugegeben, die Aussage basiert auf meinem psychologischem Laienwissen, eigenen Erfahrungen und meinem Bild davon wie die menschliche Psyche funktioniert. Von daher würde ich den Umkehrschluss nicht ausschließen...das im Kern Homosexuelle durch Konflikte Heterosexuell leben.

"Für mich hört sich das eher nach Mitleid an!"
Mitleid ist es, wenn der Zuhörer/Therapeut/WerAuchImmer mit-leidet. Ansonsten würde ich es Mitgefühl nennen.

Wie schon gesagt...ich denke nicht, dass Schwulsein geheilt werden muß, wenn der Mensch glücklich so ist. Das nur nochmal, damit keine Missverständnisse aufkommen.

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