Kirchensteuer-Einnahmen in 2008 wieder mit Rekordhoch
Die Kirchensteuer-Einnahmen hatten für die katholische Kirche im Jahr 2008 für eine besonders positive Bilanz gesorgt. Mit 5,066 Milliarden Euro konnten die Einnahmen um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Für dieses Ergebnis sorgte die fruchtbare Wirtschaftslage am Anfang vergangenen Jahres. Somit hat die katholische Kirche bereits im dritten Jahr hintereinander ihre Erträge steigern können. Im Jahr 2006 hatte man 4,252 und 2007 4,657 Milliarden Euro an Zuwächse verzeichnen können.
Allerdings wird für das laufende Jahr rezessionsbedingt ein Verlust von fünf bis zehn Prozent einkalkuliert. Die deutschen Kirchen erheben in Bayern und Baden-Württemberg acht Prozent Kirchensteuer, in den anderen Bundesländern neun Prozent von der Lohn- und Einkommenssteuer.