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Evolution: Nicht nur eine Theorie - Forscher liefert Beweise

Die Evolutionstheorie wird von Skeptikern häufig als nicht bewiesen angezweifelt. An der Universität Lausanne wird mit Hilfe eines Insektes die Evolution als alltäglicher Vorgang bewiesen.

Tadeusz Kawecki experimentiert mit Fruchtfliegen. Er trainiert das Insekt darauf, sich zwischen unterschiedlichen Marmeladen zu entscheiden. Nur bei der "richtigen Wahl" wird den Fliegen die Möglichkeit der Fortpflanzung gegeben.

Dieses Experiment zeigt nach zwei dutzend Generationen, dass sich bei Fruchtfliegen eine schneller lernende Variante entwickelt hat.


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WebReporter: wewuma
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Beweis, Evolution, Theorie
Quelle: www.sueddeutsche.de

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60 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2009 05:18 Uhr von wewuma
 
+1 | -0
 
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Ein simpler, und aufschlussreicher Versuch zeigt, dass die Evolution immer noch stattfindet. Vermutlich werden die Kreationisten auch diese Beweise nicht anerkennen. Auf die Argumente kann man gespannt sein.
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19.03.2009 08:49 Uhr von ***Dolly***
 
+69 | -16
 
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das ist allein GOTTES wille!!! :D

Lasst die ungläubigen doch einfach in ihrem glauben - also die kreationisten ;-)
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19.03.2009 09:09 Uhr von theG8
 
+80 | -11
 
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... das ist definitiv von Gott gewollt, um die Wissenschaftler auf den Holzweg zu schicken. Gott ist aber auch ein Fuchs!
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19.03.2009 09:12 Uhr von freakyng
 
+32 | -11
 
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uuuuhhhh Das wird dem Papst aber gar net schmecken XD
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19.03.2009 09:22 Uhr von freakyng
 
+18 | -9
 
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Thx Corazon: You made my day *lach*
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19.03.2009 09:48 Uhr von pentam
 
+22 | -7
 
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Evolution: Das in der News beschriebene ist Mikroevolution (sprich die Entstehung von Arten, wobei es hier nicht mal zu neuen Arten kam). Das hat schon Charles Darwin mit seinen Finken bewiesen und ist sogar vom Vatikan akzeptiert.
Was bisher nicht bewiesen wurde und wohl auch auf absehbare Zeit schwer zu beweisen sein wird, ist Makroevolution. Also der Beweis, dass eine Aneinanderreihung von Mikroevolutionen auch zu neuen höheren Taxa (Gattungen, Familien,...) führt.
Insofern gibt es hier nix Neues.
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19.03.2009 09:51 Uhr von clarkman
 
+7 | -42
 
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19.03.2009 09:58 Uhr von pentam
 
+10 | -30
 
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19.03.2009 10:12 Uhr von acid_
 
+21 | -5
 
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Fruchtfliegen mutieren schnell: Als Züchter von Gottesanbeterinnen greife ich als Futter für die kleinsten auf Fruchtfliegen zurück. In einem Ansatz aus 100% flugunfähigen Tieren entstehen nach wenigen Generationen bereits wieder flugfähige Tiere. Evolution im Marmeladenglas.
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19.03.2009 10:15 Uhr von laflare
 
+26 | -8
 
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die Evolutionstheorie: ist schon seit mehreren Jahrzehnten keine Theorie mehr, sondern bewiesenes Faktum.
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19.03.2009 10:24 Uhr von MadDogX
 
+19 | -6
 
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Beweise vs. Indizien: Als ultimativen Beweis für die Evolutionstheorie würde ich das Experiment nicht unbedingt sehen, aber ein Indiz ist es allemal - und davon gibt es sehr viele.

Die Kreationisten kommen immer wieder mit ihrem "Argument" an, dass noch keiner einen definitiven Nachweis für die Evolution gefunden hat, aber das ist nichts weiter als das sog. "Nirvana Fallacy" - sie akzeptieren nichts geringeres als einen perfekten, unerreichbaren Beweis und können so immer behaupten, die Evolutionstheorie sei nicht ausreichend untermauert.

Dass es für die göttliche Kreation bzw. "Intelligent Design" absolut NULL Beweise oder Indizien gibt, kümmert die wohl nicht.
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19.03.2009 10:33 Uhr von pentam
 
+14 | -4
 
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@ laflare: Falsch!
Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, ist die Makroevolution nicht bewiesen. Das ist nach wie vor eine (mit einigen Indizien belegte) Vermutung, aber nicht bewiesen. Selbst unter den stark mutagenen Bedingungen, die bei genetischen Untersuchungen angewendet werden, ist sowas noch nie beobachtet worden. Der Zeit- und Arbeitsaufwand für einen entsprechenden Versuch, das zu zeigen, wäre schlicht nicht machbar.


BTW: Ich bin Biologe, habe eine Diplomprüfung bei einem Evolutionsbiologen abgelegt und denke, dass die Evolutionstheorie in ihren Grundzügen stimmt (auch wenn da an ein paar Stellen noch nachgebessert werden muss).
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19.03.2009 10:36 Uhr von Noctim
 
+13 | -8
 
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Nunja: bin zwar kein religiöser Mensch, aber das "Wunder" der Existenz ist glaube ich vielfältiger, als es (auch) die Evolutionstheorie erklärt.

Ich meine die Evolutionstheorie erklärt zwar das WIE, aber das WARUM bleibt nach wie vor vernebelt. Auch wenn die Erde mit ihrem gesamten Ökosystem nur ein Atom innerhalb des Universums darstellt, scheint allein das Entstehen von Planeten, Galaxien etc. an ein unerklärliches Wunder.

Die Physik hat bezüglich dies schon mehrmals herausgefunden, dass 1 + 1 nicht immer 2 ergeben.

Vielleicht gibts ja doch ne höhere Form der Intelligenz? (Jetzt bitte nicht den alten Mann in den Wolken vorstellen)
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19.03.2009 10:40 Uhr von Noctim
 
+10 | -6
 
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Tante Edith: sagt:

Ich glaube zumindest was die Entstehung unserer heutigen Lebewesen angeht definitiv an die Evolution.

Nur wer hat das alles in Gang gebracht? Ich meine aus nichts kommt nichts. Leben entsteht nicht einfach aus vollkommener Singularität heraus...

Und wenn irgendwann mal ein Molekül "intelligent" geworden ist und sich zu einem Einzeller weiterentwickelt hat: Woher kam diese "beseelung"?
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19.03.2009 12:03 Uhr von arielmaamo
 
+6 | -12
 
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diese Experiment: ist nur ein Nachweis für die Anpassung bzw. Konditionierung von Lebewesen aber kein Beweis für die Evolution.
Und selbst obiger Biologe pentam gibt zu dass die Makroevolution nicht bewiesen ist.
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19.03.2009 12:52 Uhr von Air0r
 
+8 | -4
 
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Jeder Christ, der sich wirklich was denkt, glaubt sowieso nicht an Kreationismus. Man kann doch nicht einfach so mit dem Wort arbeiten... Und die Erde wurde auch nicht an 7 Tagen erschaffen. Alles Sinnbilder!
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19.03.2009 13:03 Uhr von Polyhymnia
 
+6 | -2
 
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Selbst Zufall braucht Entstehungsbedinungen: Selbst der Zufall braucht Bedingungen aus denen er entstehen kann. Deshalb ended auch jede konsequente Kausalkette "Was ist wodurch bedingt" immer bei einem nicht weiter hinterfragbaren Punkt. Die moderne Physik hat als Endpunkt ihres Arbeitsbereiches den Urknall, die "Zeit" kurz nach dem Urknall und natürlich die "Zeit" vor dem Urknall definiert. Die Mathematik ist sich ebenfalls voll bewusst, das sie auf Axiomen aufbaut, die per Definition aus keinem Sachverhalt ableitbar sind.

Die Naturwissenschaften stehen also in keinster Weise dem Glauben an einen Schöpfer gegenüber. Tatsächlich mischen sie sich auch garnicht in solche Diskussionen ein. Sie beschreiben die Welt die wir vorfinden, allerdings niemals den letztendlichen Grund für ihr Dasein. Tatsache ist nunmal, dass das Universum mit seinen Gesetzen genau so bestimmt ist, das wir existieren, ohne das ein Grund für uns erkennbar wäre. Hier gilt immernoch das alte Sprichwort "finitum infinitum non capax" - "Das Endliche kann das Unendliche nicht ergreifen/begreifen".

Ohne einer bestimmten Religion vorran zu geben, ist das ein ziemlich guter Aufhänger persönlich an einen Schöpfergott und damit an einen Sinn der Schöpfung zu glauben.
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19.03.2009 13:28 Uhr von tomyd
 
+6 | -2
 
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die Kreationisten sind eh sauer auf Papst und Vatikan, weil diese festgelegt haben das der Göttliche Schöpfungsact auf der einen seite, sowie die Urknalltheorie und die Evolutionstheorie auf der anderen nicht konträr zueinander sind und sich auch nicht gegenseitig ausschliessen.

http://www.katholisch.at/...
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19.03.2009 13:32 Uhr von tomyd
 
+3 | -1
 
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Nachtrag: hier noch ein Link, wo auch drinsteht wie der jetzige Papst zu dem ganzen steht und das er das auch vor veröffentlichung abgesegnet hat.

http://www.kreuz.net/...
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19.03.2009 13:35 Uhr von Katzee
 
+6 | -1
 
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Seltsam: Wenn es als Beweis der Evolutionstheorie gelten soll, dass die Fruchtfliegen, die am "klügsten" sind, sich am schnellsten vermehren, dann frage ich mich doch, wieso es bei den Menschen die Dümmsten sind, die sich am schnellsten vermehren.
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19.03.2009 14:00 Uhr von kingdlx
 
+4 | -2
 
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im religionsunterricht hab ich gelernt das die bibel und der christliche glaube nicht zu vermitteln versucht dass gott da stand und mensch und tiere zusammengeklebt hat, sondern dass er einfach alles erschaffen hat.

also das universum und die gesetze der physik.
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19.03.2009 14:07 Uhr von Dure69
 
+2 | -6
 
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Evolution: Evolution hin oder her,ich Persönlich mach mir lieber gedanken
um die Zukunft,sonst hat sich es erledigt mit der Evolution.
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19.03.2009 14:10 Uhr von reaper21
 
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also: soweit ich weis ist der papst kein anhänger des kreationismus
bzw intelligent design deshalb dürfte ihn das wohl auch nicht störn
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19.03.2009 14:24 Uhr von cheetah181
 
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clarkman und acid_: @clarkman: "Es wurde schon lange nachgewiesen...das der Quastenflosser angeblich vor Jahrmillionen ausgestorben wurde 1938 im indischen Ozean wiederentdeckt und 1997 eine weitere Art dieser Knochenfische vor der indonesischen Insel Sulawesi.
Von wegen Evolution.."

Toll, nur spricht das nicht gegen Evolution. Was hat das Aussterben oder Lebendigsein von Arten mit ihrer Veränderlichkeit zu tun?

Ach ja übrigens, Youtube-Wissenschaftler würde ich jetzt nicht so hoch im Kurs halten.

@acid_: "Als Züchter von Gottesanbeterinnen greife ich als Futter für die kleinsten auf Fruchtfliegen zurück. In einem Ansatz aus 100% flugunfähigen Tieren entstehen nach wenigen Generationen bereits wieder flugfähige Tiere."

Das ist leider keine Evolution, sondern die Wirkung von 2 unterschiedlichen Allelen. Genauso können bei Menschen Krankheiten Generationen überspringen.
Ich vermute die flugunfähigen Fruchtfliegen haben ein defektes und ein funktionierendes Allel. Paaren sich jetzt 2 davon kann eine Fruchtfliege mit 2 funktionierenden entstehen, sie ist also flugfähig.

@News: Netter Versuch zur Evolution, aber kein Beweis. Der weder möglich noch nötig ist, wenn man die Indizienlage betrachtet.
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19.03.2009 15:23 Uhr von theG8
 
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@fuxxy: Oder die Schlauen haben gemerkt, dass es zu viele Deppen bei uns im Genpool gibt und dass es eh nichts bringen würde, die auch noch beim Weiterkommen zu unterstützen...
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung ;)

Es wäre für die Welt sowieso viel besser ohne uns. So leid mir das auch tut.

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