AKTIVITÄTEN   mehr...

16.03.09 08:31 Uhr
 613
 

Linksrutsch in Lateinamerika geht weiter: El Salvador wählt rot

Mit einer Hauch dünnen Mehrheit hat der linke Präsidentschaftskandidat der zur Partei gewordenen Guerillabewegung FMLN wohl die Wahl in El Salvador gewonnen. Nach Auszählung von über 80 Prozent der Wahlbezirke errang Mauricio Funes 51 Prozent, sein Gegenkandidat 49 Prozent der Stimmen.

Damit wird nach Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Argentinien, Honduras, Guatemala, Ecuador und Brasilien nun auch El Salvador links regiert. Mauricio Funes ist ein ehemaliger TV-Journalist und gilt als moderater Linker einer radikal linken Partei.

Otto Reich, ehemaliger Diplomat für Lateinamerika unter George W. Bush, kommentierte den Wahlausgang: "Die FMLN hatte etwas sehr cleveres gemacht", sie stellten einen Kandidaten auf, der "kein Ex-Guerillero und auch kein Terrorist" sei. Nur so hätten sie gewinnen können.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Lateinamerika, Latein, El Salvador
Quelle: www.cnn.com
Meinung des Autors zum Thema:
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Glückwunsch El Salvador! 20 Jahre ultrarechte ARENA-Partei waren wohl wirklich genug. Hoffentlich schafft der neue Präsident die versprochene Wende. Es steht ein harter Job vor ihm. Die Ultrarechten haben das Land runter gewirtschaftet. Funes findet eine gigantische Armut vor, ein miserables Gesundheitssystem und ein Land in den Händen der organisierten Kriminalität. Nirgendwo auf dem Kontinent wird so häufig gemordet, wie in El Salvador. Das werden schwierige Jahre, hoffentlich gute.
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen 51. Bundesstaat...   
 
+15 | -4
 
ANZEIGEN
16.03.2009 08:52 Uhr von usambara
der den $ als Währung eingeführt hat.
Hoffentlich befreit sich Latein-Amerika von der US-Vorherrschaft.
Kommentar ansehen Glückwunsch!!   
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
16.03.2009 09:59 Uhr von quansuey
Hasta la victoria siempre !!!
Kommentar ansehen Yeah!!! Yes we can! *freu*   
 
+9 | -4
 
ANZEIGEN
16.03.2009 11:30 Uhr von maki
Ich freue mich auf die Kotztiraden der üblichen Verdächtigen. ;-)
Kommentar ansehen Tja   
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
16.03.2009 12:35 Uhr von seischu
wieder ein Beweis, dass man was ändern kann.
Kommentar ansehen Jaaaaaaaaaa hinein   
 
+4 | -11
 
ANZEIGEN
16.03.2009 12:54 Uhr von anderschd
ins sozialistische Paradies.
Kommentar ansehen anderschd   
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
16.03.2009 13:59 Uhr von Jesus_From_Hell
48 % der Bevölkerung in El Salvador leben unter der Armutsgrenze.

Für die wäre selbst ein "Sozialismus" â la DDR/Sowjetunion das Paradies...
Kommentar ansehen Kann schon sein.   
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
16.03.2009 14:09 Uhr von anderschd
Und danach? Wie seischu so schön schreibt. Klar kann man was ändern, immer. 1789-1917-1945-1989 Wo das alles hinführt und wie das endet, wissen wir auch.
Kommentar ansehen "Und danach?"   
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
16.03.2009 14:31 Uhr von maki
Was soll denn diese bescheuerte Frage?

Denen geht es seit Ewigkeiten bis JETZT unterbrechungsfrei dreckig, also besteht für diese Leute keinerlei Veranlassung, die bisherige Mistgesellschaft (mit der es ihnen weiterhin genauso dreckig gehen würde wie bisher) aufrechtzuerhalten.
Kommentar ansehen Die eine Mistgesellschaft   
 
+1 | -8
 
ANZEIGEN
16.03.2009 15:17 Uhr von anderschd
durch die andere Ersetzen. Was für ein bescheuerter Post. Die Frage nach dem danach, stellt sich immer dann, wenn ein Problem gelöst wurde, in diesem Fall die Armut beseitigen. Ach so, deine blöden sinnfreien Anfeindungen kannst du nehmen und dir stecken. Du weist ja wohin.
Kommentar ansehen ...kann nur jemand schreiben,   
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
16.03.2009 15:30 Uhr von maki
dem es NOCH ausreichend gut geht und der noch nie Armut gespürt hat. Und vermutlich seine Ansichten über andere Gesellschaftsformen nur aus xxxx bezieht.
Kommentar ansehen @usambra   
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
16.03.2009 17:47 Uhr von pirata
Also das mit der Unabhaengigkeit von den USA wird schwierig. Neben Kolumbien gibt es wohl kein anderes Land, dass so am Tropf der USA haengt. Immerhin wohnt ein Drittel der Bevoelkerung in den USA und praktisch jede Familie haengt von den Geldueberweisungen aus dem reichen Norden ab. Einflussreiche Republikaner in Washington kuendigten bereits an, dass sie diesen Geldfluss stoeren wollen, sollte die FMLN gewinnen.
Maruricio Fuentes erklaerte deshalb im Wahlkampf immer wieder, dass er an einem freundschaftlichen Verhaeltnis mit dem Uebervater im Norden interessiert sei. Mit Obama will er ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht seiner Landsleute aushandeln. Bush hatte nur einen weitgehenden Abschiebestopp verhaengt, weil El Salvador Truppen in den Irak entsandte.
Hauptwahlkampfthema der Linken war uebrigens die Steuerungerechtigkeit. Die Superbonzen zahlen naemlich allesamt nichts an den Fiskus. Wird spannend, wenn die nun zur Kasse gebeten werden.
Kommentar ansehen *lol*   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
16.03.2009 19:23 Uhr von maki
"Dir sollte man mal dein Auto, PC, etc. wegnehmen, in der DDR hättest du das alles auch nicht gehabt."

Auto wäre zwar erst ein ganzes Stück später in meinen Besitz gekommen (bzw. hätt ich weiter drauf geschissen), aber ich wüsste nicht, wieso ich in der DDR kein Auto haben würde. Ausserdem brauchte man keinen Lottogewinn, um öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu können.

Computer hatten wir damals schon seit paar Jahren und wenn man bisschen gespart hat, sogar zu Hause.

Kuck mal in die angrenzenden östlichen Länder - die hatten nach dem Mauerfall keine BRD am Hals und trotzdem hat fast jeder Auto und PC.

(monetäre) Armut spüren musste ich erst nach dem Einmarsch der Kohl-Kilos, moralische Armut spüre ich immer wieder (u.a.) in Deinen Posts.
Kommentar ansehen       
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
16.03.2009 22:01 Uhr von maki
"...aber sicherlich nichts Vergleichbares zu einen Alfa."

Na und? Würde ich (so wie ich heute keinen Maybach, Bentley oder RR vermisse) auch in keiner Weise vermissen.

"Einen C64, mehr aber in der Regel auch nicht..."

Und der Wessi hatte 1989 DualCore-Pentiums rumstehen oder was? *lol*
Ausserdem war man schon "was Besseres", wenn man einen C64 besass - der Rest begnügte sich mit einheimischen Produkten aus der KC-Reihe oder Selbstbauprojekten und hat daran richtig was gelernt.

"Ja natürlich. In der DDR hat man ja auch soooo viel verdient, es sei denn, man war einer von den SED-Verbrechern.
Jeder Hartz 4 Empfänger hat heute einen besseren Lebensstandard als ein normaler Arbeiter in der DDR."

Komisch - für Miete, Wasser, Strom und ordentlich zu Essen sowie Urlaubsreisen hat es immer gereicht.

UND für die Teilnahme am öffentlichen Leben und verschiedenster Arten der Freizeitgestaltung - auch dies gehört zu einem menschenwürdigen Lebensstandard!

Im Gegensatz zu diversen Schlechtmenschen vertrete ich trotz eigenem relativ angenehmen Leben den Standpunkt, dass JEDER ein menschenwürdiges Leben führen können soll, was nicht gegeben ist, solange alles Geld sich "oben" ansammelt.
Kommentar ansehen @DrTro**el   
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
20.03.2009 08:56 Uhr von quansuey
Glückwunsch! Bei Dir hat die Gehirnwäsche funktioniert. Du laberst genau so, wie es die Bestimmer, wer immer das auch sein mag, erwarten. Leute wie Dich gibt es noch viel zu wenig. Bloss immer schön die Propaganda auswendig lernen und verbreiten. Hör einfach auf über die ehem. DDR zu polemisieren, Du hast einfach keine Ahnung und kein Hintergrundwissen. Sicherlich war es dort nicht vollkommen, aber das hat auch nie jemand behauptet. Ein Staat, der nicht in der Lage ist, allen Einwohnern einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, den Banken Rettungsmilliarden in den Hintern bläst und zulässt, dass sein eigenes Volk mit Dumping- und Hüngerlöhnen, falls es die überhaupt bekommt, vor die Hunde geht, ist einfach pervers.
Kommentar ansehen "Ich weiß sehr viel darüber, ..."   
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
20.03.2009 15:34 Uhr von maki
Dann rück doch mal mit Infos raus, in welchem Bezirk Du gewohnt hast (Kreis oder Stadt brauchste nicht verraten) und wie alt Du im November 1989 warst. :-)
Kommentar ansehen @Dr.Tro**el   
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
21.03.2009 08:17 Uhr von quansuey
Wie kommst Du von der neuen demokratisch gewählten Regierung in El Salvador zur demokratisch gewählten Regierung in Venezuela? Und weshalb sollte ich mich dahin verpissen? Legst Du fest, wer in Deutschland bleiben darf und wer nicht? Was bildest Du Dir ein? Ist Demokratie nicht auch, wenigstens dem Anschein nach, Meinungsfreiheit? Willst Du uns das absprechen? Du als"Wächter" der Demokratie greifst zu diktatorischen Mitteln wie Ausbürgerung und einseitiger Sichtweise? Ich möchte Dich nicht als minderbemittelt bezeichnen, aber vielleicht hattest Du einfach nicht die Möglichkeit eine gute Ausbildung zu geniessen und Dir das objektive Hintergrundwissen anzueignen.
Kommentar ansehen linksrutsch   
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
21.03.2009 08:54 Uhr von hofn4rr
der linksrutsch kommt im herbst auch bei uns.
eine völlig logische folge, die die krise heraufbeschwört und seitens der medien und der eu noch forciert wird.

präsident der europäischen kommission, barroso:
"Barrosos politische Karriere begann schon in seiner Studentenzeit, noch vor der Nelkenrevolution vom 25. April 1974. Er war einer der Parteiführer der PCTP-MRPP, einer maoistischen Partei."

zu zeiten adenauers und h. schmidts ära, hätte sowas nicht einmal lehrer werden dürfen.

ich mache mir da mittlerweile nichts mehr vor, der sozialismus ist eu-weit und insbesondere in deutschland längst salonfähig geworden.

überwachung, regulierung, vorschriften und ausufernde bürokratie/planwirtschaft, sozialisierung der verluste von privaten, sind genau das woran sich die bürger längst gewöhnt haben und garnicht mehr merken, dass stellenweise die ddr längst überholt wurde.

der mittelweg einer sozialen marktwirtschaft ist hier längst zur illusion verkümmert und weicht ständig immer mehr den aufkeimenden bonapartismus.


auch wenn in latainamerika ein chavez durchaus positive akzente bei den bürgern setzten kann, so geschieht dass leider nur mit hilfe "auf pump" und den rohstoffen des landes.

auf dauer ruinieren sich die linken regierungen genauso wie die neokonregierten westler.

eigentlich alle die ihre kontrolle über ihre eigene währung in die hände gieriger bänker abgegeben haben.

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet