AKTIVITÄTEN   mehr...

19.01.09 19:41 Uhr
 1.950
 

Türkischer Ministerpräsident setzt EU mit Nabucco-Pipeline unter Druck

Bei seinem Besuch in Brüssel machte Erdogan klar, dass die Türkei ihre Unterstützung für die Nabucco-Gaspipeline noch einmal überdenken werde, wenn das Energie-Kapitel im Rahmen der EU-Beitrittsgespräche weiter blockiert wird.

Die Nabucco-Pipeline ist ein acht Milliarden Dollar teures EU-Projekt. Über sie soll Gas aus Aserbaidschan und dem Iran unter anderem über die Türkei nach Westeuropa transportiert werden.

Somit liege es an Zypern, ob die Türkei sich an dem Nabucco-Projekt beteiligt oder nicht, denn Zypern behindert derzeit besagtes Energie-Kapitel.


WebReporter: doreen24145
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: EU, Druck, Minister, Ministerpräsident, Türkisch, Pipeline, Nabucco
Quelle: diepresse.com
Meinung des Autors zum Thema:
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Auf die Idee, dass es reale Gründe gibt, weswegen sich die Stimmung in der EU derzeit gegen einen Türkei-EU-Betritt wendet, kommt Herr Erdogan natürlich nicht.

Und am Ende begibt sich Europa von Putins Händen, in jene des Irren von Teheran und Erdogan.

Ich hätte nicht gedacht, dass er so blöd ist und-dreist jetzt schon die Erpressungskarte ausspielt und habe ihn für intelligent genug gehalten, zu warten, bis die Pipeline steht.
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Auf Dauer wird man nicht um LNG   
 
+19 | -3
 
ANZEIGEN
19.01.2009 19:49 Uhr von vostei
herumkommen - das heißt Gas zu verflüssigen und via Schiff aus lieferwilligen Ländern zu transportieren. Dieses Geäffel von Staaten, durch deren Territorium Gaspipelines laufen muss mal langsam unterlaufen werden...
Kommentar ansehen ...   
 
+15 | -10
 
ANZEIGEN
19.01.2009 20:19 Uhr von anika.meier
nachem was die türken schon als beitrittskanditat an eu-fördermittel bekommen ist das schon ne frechheit.

wir sollten vielleicht besser doch auf mehr pipeline setzen. wenn wir aus 3 richtungen öl oder gas beziehen können, dann werden sich die türken, russen und ukrainer überlegen, ob sie mal nen monat auf harte währung verzichten will oder nicht.

die türken haben sicher mehr interesse an der eu, als wir an ihnen haben sollten. die türken denken, wir würden ohne sie als billiglohnland und industriestandort nicht auskommen. ist die türkei erstmal in der eu, steigen dort auch die preise und die karavane zieht weiter.

mit den türken in der eu machen wir uns ihre ganzen inneren und grenzkonflikte mit in die eu. unsere politiker schaffen es schon nicht die parallelgesellschaften wirksam zu bekämpfen.

**White Stream und Nabucco bauen wollen, verfolgt der Kreml mit großem Misstrauen. „Die westeuropäische Initiative entzieht Russland Geld und strategischen Einfluss“, klagt Ökonom Deljagin. Seit 2003 sei Russland auf Gasimporte aus Turkmenistan angewiesen. Mit der Konkurrenz aus dem Westen drohe Russland nun „eine Energiekrise“.**

http://www.wiwo.de/...
Kommentar ansehen @autor   
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
19.01.2009 21:28 Uhr von Feuerloescher
irgendwann ist ja mal gut mit den Verhandlungsgesprächen bezüglich des Beitritts.

Entweder Ja oder Nein.

Eine ganze Nation so lange hinzuhalten bis sie selber kein Bock mehr darauf haben ist auch nicht die feine englische Art.
Kommentar ansehen Je eher ...   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
19.01.2009 21:41 Uhr von CHR.BEST
... wir uns von solchen Importen weitestgehend unabhängig machen können desto besser. Diese Länder sind allesamt alles andere als politisch stabil. Putin hatte ja auch schon mal damit gedroht, das Gas nach China zu verkaufen. Ob die allerdings auch mit den Russen noch anderweitig zusammenarbeiten würden ist sehr fraglich.
Immo ist Rußland genauso wie China auf westliches Know-How angewiesen. Vor allem Rußland setzt fast alles auf die Energie-Karte ... das ist sehr riskant. Fällt das weg, ist es aus mit den Oligarchen und ihrer Macht, denn andere profitable Unternehmen außerhalb der Energiesparte gibt es in Rußland kaum.

Naja, mit der Ostseepipeline fallen dann die ganzen Transitländer weg und Deutschland kann zumindest direkt mit Rußland verhandeln, ohne daß Länder wie die Ukraine an den Hähnen rumspielen könnte.

Vielleicht wäre es doch langsam an der Zeit, auf eine Hackschnitzelheizung, Biomasse-, Geothermiekraftwerk umzusteigen. Beides braucht weder Öl noch Gas und steht - im Gegensatz zu den zuvor genannten - auch in Jahrmillionen noch zur Verfügung (natürlich nur, wenn wir max. soviel verfeuern, wie auch wieder nachwächst).
Kommentar ansehen ...   
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
19.01.2009 22:52 Uhr von bewusstlos
dann halt kein gas, dafür kkws!
Kommentar ansehen Erdogan wird schon wissen was er tut...   
 
+13 | -11
 
ANZEIGEN
19.01.2009 23:07 Uhr von CheGue27
Die Pipelines MÜSSEN durch die Türkei...
Ich finde man kann die Entscheidung Erdogans rechtfertigen, damit, dass die EU - Mitgliedsstaaten auch nicht immer "fair" gegenüber der Türkei sind...
Die EU ist ein christlicher Bund und wird es wahrscheinlich auch sehr lange bleiben...
Daher würde ich Erdogan raten so weiter zu machen :):)
Kommentar ansehen Wiedermal so typich   
 
+11 | -11
 
ANZEIGEN
20.01.2009 00:05 Uhr von Albana91
, dass so jemand wie CheGue27 lauter Minuse bekommt.

Das Wertungssystem auf Shortnews hat schon lange keine Bedeutung mehr. Besser man äußert seine Meinung ob es den "Insidern" so will ich die nennen, die alle den Islam, die Türkei, China und Amerika verachten, gefällt oder nicht sei mal offen dahin gestellt.

Ich jedenfalls verstehe Erdogan. Er handelt wie jeder andere Staatschef auch. Wieso darf Putin einfach mal den Hahn zu drehen und jeder schau traurig aus dem Fenster und ein Moslem darf seine Meinung nicht dazu äußern ob eine Bebauung eines Projektes in solchem Ausmaß durch eigene Regierungsgebiet verläuft oder nicht ?

Ich frage euch muss man über Atomwaffen verfügen um den Respekt einiger Sesselpupser die sich hier als "Autoren" á la Herman Hesse identifizieren zu bekommen, oder kann man tatsächlich ehrlich und frei miteinander auskommen und einander zuhören (in dem Fall lesen).

Dankeschön fürs lesen
Kommentar ansehen typisch   
 
+6 | -10
 
ANZEIGEN
20.01.2009 00:50 Uhr von dragon2401
bei solchen nachrichten geht euch allen einer ab was
als ob deutsche politik besser ist
Kommentar ansehen die neue Form der Wegelagerei   
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
20.01.2009 00:55 Uhr von U.R.Wankers
egal ob Ukraine oder Türkei, Erpressermethoden sind
unter aller Sau. Auf das Spiel darf man sich
keinesfalls einlassen.
Kommentar ansehen @CheGue27:   
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
20.01.2009 01:08 Uhr von realNIrcser
solltest auch mal beachten, dass Zypern ein Streit mit Türkei hat und nicht die gesamten EU-Mitgliedsstaaten!

@Albana91: Beantworte mir mal eine Frage mein Freund:
In wie weit hindert einem die Religion in Deutschland seine Meinung zu äußern? ;)

Ich lese alle gut nachvollziehbar und mehr oder weniger gut strukturierten Kommentare durch. z. B. ist das nicht gerade lesenswert, wenn man ohne Basis gerade die Leute versucht an den Pranger zu stellen, die den Islam, China oder was auch immer verachten, wenn es gar nicht zum Thema passt^^ übrigens: Das ist deren eigene Angelegenheit. Sie müssen selber damit klar kommen. Du kannst den Menschen helfen zu verstehen oder du kannst denen in Weg stehen. Ich glaube du nimmst dir das auch viel zu sehr zu Herzen.
Kommentar ansehen Immerhin wäre es wohl sinnvoller,   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
20.01.2009 07:06 Uhr von christi244
die Nabucco-Pipeline gleichrangig mit der Ostsee-Pipeline nach vorne zu treiben. Dass wir von den ukrainischen Strauchdieben abhängig bleiben sollen, kann es wohl nicht sein. Ich denke mal, die Eröffnung vieler Möglichkeiten des Gasbezuges sollte in Erwägung gezogen werden und nicht nur die "Geschenke" an Politiker, die damit mittels des Verbleibes in Abhängigkeit zum Osten nur ihre eigenen Kontenstände verbessern auf Cayman Island oder wo immer.
Kommentar ansehen @ Der Kaan   
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
20.01.2009 09:44 Uhr von n0rg
Was manche Leute unter "Recht" und "Unrecht" verstehen ist immer wieder für einen Lacher gut, danke dir!
Kommentar ansehen Warum nicht ein klares NEIN,   
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
20.01.2009 09:54 Uhr von muko9
weil die EU doch Nutzen aus dem EU-Beitritt der Türkei ziehen kann. Die EU ist doch kein Club von Samaritern, die völlig selbstlos handeln.

Und wenn ein Ländchen wie Zypern die Politik der EU bestimmen kann, dann läuft hier etwas falsch.

Erst wenn sich die Türkei von der EU abwendet, werden die Stimmen laut: "Hätten wir doch nur...". Die Türkei wird es auch ohne einen EU-Beitritt geben, eben nur mit anderen Wirtschaftspartnern.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet