Neue Theorie: Stonehenge wurde mit Hilfe von Gletschern erstellt
Der Geologe Brian John hat eine Theorie aus dem 19. Jahrhundert modifiziert und wieder ins Gespräch gebracht. Es handelt sich um die Möglichkeit, dass die Steine zur Erstellung von Stonehenge mit Hilfe von Gletschern die 200 Kilometer transportiert wurden.
Der Forscher ist überzeugt, dass der Irische-See-Gletscher und der Wales-Gletscher vor rund 400.000 Jahren zusammenstießen und die Eismassen zwischen sich nach oben gedrückt haben. Diese wanderten in Richtung Stonehenge und transportierten so das Gestein in die Region.
Als Beweis führt John ein 500 Kilometer langes Eisband in Kanada an, das vor 18.000 Jahren ebenfalls ein paar hundert Felsen zum Vorschein gebracht haben soll. Er sieht es als Pendant zu Stonehenge.