"Liebeshormon" verbessert Gedächtnis für Gesichter
Nach und nach entdeckt die Wissenschaft die soziale Relevanz des Hormons Oxytocin: Laut einer aktuellen Studie ist Oxytocin nicht nur das "Vertrauens-Hormon" für Mensch und Tier, der Stoff ruft auch bekannte Gesichter ins Gedächtnis.
An der Universität Zürich wurde Testpersonen ein Nasenspray mit Oxytocin verabreicht, bevor die Probanten Bilder mit Gesichtern, Landschaften und Gegenständen betrachten sollten. Bei Gesichtern wies die Gruppe, der Oxytocin verabreicht wurde, eine höhere Wiedererkennung auf als die Kontrollgruppe.
Das unterstreicht die Rolle des Hormons als "zentrales Steuerungshormon für das Sozialverhalten". Die Erkenntnisse um das "Kuschel"-oder "Vertrauens"-Hormon könnten bei der Behandlung von Menschen, die unter sozialen Phobien oder Autismus leiden, zum Einsatz kommen, so die Wissenschaftler.