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Italien: Abschiebung der illegalen Bootsflüchtlinge beginnt

Italiens neue Maßnahme gegen illegale Einwanderer heißt "Sofortabschiebung". Heute werden deshalb die ersten illegalen Einwanderer von Lampedusa nach Kairo ausgeflogen. Es geht hierbei um 38 Personen, die aus Ägypten stammen. Ein Vertrag zwischen beide Nationen ermöglicht dies.

Am gestrigen Montag hatte Roberto Maroni (Innenminister) angekündigt, dass ab sofort illegale Einwanderer direkt nach ihrer Ankunft in Italien wieder in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Allerdings müsste man dazu erst ermitteln, woher diese Flüchtlinge stammen, ehe man sie ausweisen könne.

Die UNO protestiert gegen Italiens Vorgehen und man besteht darauf, dass man den Flüchtlingen einen fairen Asylprozess gewähren müsse. Die Sofortausweisungen können nicht wirklich umgesetzt werden, weil viele Flüchtlinge keine Papiere haben oder das Heimatland die Abgeschobenen nicht haben will.


WebReporter: Schreibonkelchen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, legal, illegal, Abschiebung
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2008 20:57 Uhr von Ulli1958
 
+10 | -5
 
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Sofortiges Abschieben: Das Vorgehen mag undifferenziert erscheinen, ist aber notwendig. Damit können die lebensgefährlichen Odysseen von jährlich vielen tausenden Flüchtlingen in Seelenverkäufern über das Mittelmeer reduziert und die EU vor Gewalt und Kriminalität geschützt werden.

Es ist schon schwer genug, die erst kurzzeitig in der EU verweilenden Wirtschaftsflüchtlinge abzuschieben. Wenn einige von ihnen erst in Freiheit kriminell geworden sind, wollen die Herkunftsländer ihre vorbestraften Landsleute manchmal nicht mehr zurück haben.

http://www.welt.de/...
http://www.morgenpost.de/...
http://www.morgenpost.de/...

Die Schweiz ist geht etwas beherzter an solche Angelegenheiten heran:
http://www.nzz.ch/...
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31.12.2008 00:58 Uhr von q.fuchs
 
+3 | -3
 
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Zu differenzieren ist trotzdem aber, dass es sich in Italien um zumeist afrikanische notflüchtige handelt, in Mittel- und Resteuropa jedoch um Sippen aus dem Arabischen Raum, welche die 68er Kuschelpädagogische Gesetzeshandhabe hier ausnutzen.

Vorschlag: Stiftung gründen, die der Stadt Hochhaussiedlungen abkauft, um sie dann abzureißen. Nachdem es dann irgendwann keine Kriminellensilos mehr gibt, MÜSSEN sie sich von einander wegverteilen, oder anständig Integrieren, um anderen Wohnraum zu bezahlen. ;)
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31.12.2008 02:23 Uhr von stefanosxx
 
+3 | -3
 
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so muss es sein griechenland sollt sich mal ein Beispiel von Italien nehmen...........
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31.12.2008 02:38 Uhr von Hirnfurz
 
+4 | -4
 
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@stefanosxx: Nicht nur Griechenland, aber mehr sag ich dazu nicht, sonst wachen die Nazi-Schreier auf...
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31.12.2008 05:25 Uhr von vitamin-c
 
+4 | -2
 
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Früher so, heute so: Früher waren es die Europäer die in die Afrikanischen Länder eingefallen sind, heute kommt ein kleiner Teil von denen zurück.
Würden die G8-Leute ihre Versprechen halten und bessere Verhältnisse in Afrika schaffen, würden auch nicht tausende Leute eine Lebensgefährliche Reise nach Europa starten.

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