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Krankenkasse muss Fahrkosten für längerfristige Behandlung bezahlen

Das Bundessozialgericht Kassel gab bei einem grundsätzlichen Urteil einer Patientin in einem Streitfall Recht. Sie klagte auf Übernahme der Fahrkosten von der Krankenkasse.

Sie musste 60 Kilometer entfernt zu einer Ambulanz fahren, wo sie eine LDL-Cholesterin-Behandlung bekommt. Ihre Krankenkasse wollte die Kosten der Krankenfahrt nicht decken, weil die Kasse meinte, nur wer zweimal die Woche zur Behandlung muss oder öfter, kriegt die Kosten erstattet.

Die Richter meinten, dass die Länge der Behandlung entscheidend sei. Sie gaben ihr Recht.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krank, Krankenkasse, Behandlung
Quelle: rhein-zeitung.de

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30.12.2008 16:30 Uhr von marshaus
 
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