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Weimar: Tote lag seit Tagen in Kliniktoilette und keiner bemerkte etwas

In der gestrigen Montagnacht entdeckte man die Leiche einer weiblichen Person in einer Kliniktoilette des Weimarer Sophien- und Hufelandklinikums. Die Tote wurde im Herrenklo für Behinderte in der Notaufnahme entdeckt. Anscheinend lag die Frau dort bereits länger.

Anette Schmitt, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Erfurt, erklärte, dass die Tote als Patientin in der psychiatrischen Abteilung des Klinikums untergebracht war, aber seit dem 22. Dezember nicht mehr gesehen wurde. Sie galt als vermisst.

Weiter gab die Sprecherin an, dass man bislang noch keinerlei Spuren entdecken konnte, die darauf hindeuten könnten, dass die 20-jährige Frau einen gewaltsamen Tod gestorben sei.


WebReporter: Schreibonkelchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Klinik, Weimar
Quelle: www.lvz-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2008 14:22 Uhr von Ashert
 
+20 | -26
 
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Ich geh nie wieder: in einem Krankenhaus auf das Klo, die Vorstellung da eine halb skelettierte Leiche zu finden, weil sich einfach nichts und niemand um die Patienten kümmert, ist ja unheimlich!
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30.12.2008 14:22 Uhr von hfshooter
 
+66 | -0
 
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Beunruhigend: wie oft die Toiletten da gereinigt werden.
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30.12.2008 14:30 Uhr von Raptor667
 
+23 | -3
 
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ich wollt auch grad fragen wie oft da wohl die Sanitären einrichtungen gereinigt werden. Alle 2 wochen mal oder wie?Kann doch echt nicht angehen.
Vorallem stört mich der Satz das es keine Spuren gibt das die 20 Jährige eines gewaltsamen Todes gestorben ist...na an was dann? Hat sich einfach dahin gesetzt und gedacht "och ich sterb hier mal"...oder wie?
Es gibt bald die totale Bürgerüberwachung...aber um ein Behinderten WC zu kontrollieren ist anscheinen niemand zu in der Lage...armes Deutschland.
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30.12.2008 15:00 Uhr von flofree
 
+14 | -3
 
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Immerhin war es wohl über die Feiertage. Und da mal 3 Tage kein WC zu reinigen ist wohl Standard in Deutschland...
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30.12.2008 15:17 Uhr von matthiaskreutz
 
+7 | -4
 
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Ätzend: Was für ein Dreckstall von Klinik. Seuchengefahr!
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30.12.2008 15:19 Uhr von xposer
 
+11 | -2
 
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Hmm, ich kann mir das nur so vorstellen, dass die Behindertentoilette von innen verschlossen war. Da würde ich als Reinigungskraft auch weiter gehen. Wenn dann da noch in Schichten gereinigt wird, ist die Chance das da die gleiche Reinigungskraft an mehreren Tagen vorbei kommt relativ gering. Kann mir das nur so erklären. Ich komme aus Weimar und kenne das Krankenhaus, ist eigentlich sehr modern und sehr sauber (auf den ersten Blick). Trotzdem sehr erschreckend...
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30.12.2008 15:24 Uhr von xposer
 
+11 | -6
 
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Quelle lesen! Hab mir gerade nochmal die Quelle durchgelesen. So wie wie vermutet: Toilette von innen verschlossen, und in einem wenig benutztem Bereich der Klinik. Einem Wachmann kam das am Ende komisch vor. Aber war ja klar: Kliniken im Osten müssen ja "Drecksställe" sein...
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30.12.2008 15:42 Uhr von sluebbers
 
+6 | -1
 
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naja: wenn man schon einen vermissten patienten sucht, kann man aber auch mal an eine verschlossene toilettentür klopfen. wenn dann keine antwort kommt schaut man nach. ist schon eine recht krasse geschichte.
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30.12.2008 16:41 Uhr von Thomas66
 
+2 | -6
 
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xposer: Was soll der Quatsch? Wegen einer Klinik, gleichen den ganzen Osten zu verurteilen.
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30.12.2008 17:08 Uhr von coxxxx
 
+3 | -0
 
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so läuft das bei uns im krankenhaus: , so dass mich solche news nicht wundern.
seit jahren arbeite ich im krankenhaus , und ich kann euch sagen , mit jedem quartal werden die zustände schlechter. patienten richtig versorgen geht schon lange nicht mehr, aufgrund des personalmangels. und bei den reinigungskräften ist es nicht anders! es ist einfach traurig. da muss sich was tun, ich arbeite nicht mehr gerne , weil für den patienten DA sein ein fremdwort ist...
für den interessierten ein ´´schöner´´link:
TEIL 1:http://de.youtube.com/...
TEIL 2:http://de.youtube.com/...
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30.12.2008 17:33 Uhr von xposer
 
+4 | -2
 
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@Thomas66: für dich schreibe ich das nächste mal "Ironie" dahinter... (bin selbst "Ossi")
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30.12.2008 20:00 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
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das wäre: Charles Bukowskie (Hank) fast auch passiert, als er mit einem Magendurchbruch darnieder lag. Nur durch Zufall hatten die Schwestern ihn gefunden. Gut so, sonst hätte ich das Buch "Der Mann mit der Ledertasche" nie gelesen.

Amerikanische Verhältnisse hier!
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30.12.2008 21:12 Uhr von Thomas66
 
+1 | -0
 
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xposer: Bin zwar Wessi, aber in gewisse Sachen, etwas empfindlich.
Dann schreibe es nächstes mal, bitte dazu. Leider gibts hier nicht die passenden smilies, dazu. Dir sei verziehen.

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