30.12.08 10:29 Uhr
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Coca-Cola hält in China Arbeitsrecht nicht ein

Eine Gruppe von chinesischen Studenten hat kürzlich die Arbeitsbedingungen in den Fabriken des Coca-Cola-Konzerns in China untersucht und dabei gravierende Mängel aufgedeckt.

Vor allem müssten die Arbeiter massiv unbezahlte Überstunden leisten, kritisieren die Autoren in dem Bericht. Auch seien viele Arbeiter nicht richtig angestellt und müssten in einer schlechteren Kantine essen.

Die betroffene Fabrik hat nun versprochen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.


WebReporter: oliboli
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Arbeit, Cola, Coca-Cola, Arbeitsrecht
Quelle: german.china.org.cn

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2008 10:25 Uhr von oliboli
 
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So viel Mut von Studenten in einem Land, in dem es kein Recht auf eine freie Meinung gibt, ist lobenswert!
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30.12.2008 10:37 Uhr von Raptor667
 
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@Autor seh ich genauso. Vorallem ist es eine Schweinerei von Coca Cola die Arbeitsbedingungen so derart herabzusetzen. Und das in einem Land von dem man weiß das Proteste dort nicht wirklich viel bringen....ein Schelm wer da Absicht unterstellt...
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30.12.2008 10:41 Uhr von Dohnny
 
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Wer ist schuld? Wir müssen endlich mal aufhören immer nur China anzuprangern. Wer solche Bedingungen schafft und die Arbeiterschaft auschließlich zur Maximierung des Gewinns völlig ausnutzt, das sind die globalen Riesenunternehmen!
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30.12.2008 10:52 Uhr von FredII
 
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Was denkt ihr, wie es in D abläuft? Auch hierzulande leisten Arbeitnehmer jährlich hunterttausende Überstunden, die in keiner Weise vergütet werden, weil Arbeitnehmer sie verfallen lassen. Sie verzichten auf Inanspruchnahme, weil sie sich damit erhoffen, ihren Job behalten zu können.
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30.12.2008 11:06 Uhr von meyerh
 
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Merkwüdig finde ich nur das man sich Coca Cola vorgenommen hat und nicht ein Staatliches Unternehmen. Ich wage mal zu behaupten das die Bedingungen dort noch um ein vielfaches schlimmer sind. Nur hätten sie versucht die anzuprangern wären sie mit Sicherheit im Knast gelandet (mit etwas Glück).
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30.12.2008 11:14 Uhr von oliboli
 
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@meyerh: Ich denke, dass Coca Cola auch als Sinnbild eines "westlichen Imperialismus" gewählt wurde, auch wenn das die Autoren bestreiten. Nach dem Motto: Eigentlich ist das Ausland schuld.

Aber Deine Einschätzung teile ich nicht. Es kann zwar sein, dass man gegen den Staat weniger ausrichten kann. Aber in China haben vor allem Provinzbehörden und insbesondere grössere Privatunternehmen ihre eigenen Schlägertrupps, nicht aber die Regierung der grösseren und entwickelteren Regionen Chinas.

Auch denke ich nicht, dass das mit den Arbeitsbedingungen in Regierungsstellen stimmt. Ich kenne viele Leute in China, die bei Staatsbetrieben arbeiten und die haben generell etwas bessere Arbeitsbedingungen. Das liegt auch daran, dass die meisten von ihnen KP-Mitglieder sind und so auch andere Privilegien geniessen können.
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30.12.2008 12:13 Uhr von KingPR
 
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@oliboli: Die Studenten wohl nicht viel zu befürchten, schließlich ist es im Sinne der Partei das die Firmen das Arbeitsrecht einhalten, sonst hätten sie die Gesetze nicht erlassen.

Naja @ News:
Wundert mich nicht, viele Firmen in China halten das Arbeitsrecht nicht ein und gerade Coca Cola ist ein Konzern den ich nicht gerade für seine Menschlichkeit loben würde, gräbt er doch z.B. indischen Bauern das Wasser ab, sodass deren Ernte schlecht ausfällt und sie hungern müssen.

In China bedinen sich große Unternehmen gerne 2 Tricks:
1. Sie schicken die Leute in die Heimarbeit und kaufen ihnen die zuhause produzierten Produkte dann zum selbem Preis ab den die Produktion in der Fabrik gekostet hätte, damit gehören die Arbeiter nicht zur Firma und man muss das Arbeitsrecht nicht einhalten
2. Man hofft das die Arbeiter, wenn sie ihre Rechte
einklagen wollen, sterben/Pleite gehen bevor es zum Urteil
kommt und zögert den Prozess möglichst lange hinaus.

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