30.12.08 08:41 Uhr
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Längster einsitzender Häftling der BRD nach 49 Jahren im Knast gestorben

Am vergangenen Samstag starb der bis dahin am längsten einsitzende Häftling der Bundesrepublik Deutschland, Heinrich P.

Der Frauenmörder, der eine Gesamthaftstrafe von 140 Jahren zu verbüßen hatte, erlag den Folgen einer Blutkrankheit.

Er saß unter anderem wegen vier Morden, zahlreichen Mordversuchen und Raubüberfällen sowie einigen Vergewaltigungen.


WebReporter: PCgamer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Jahr, Gefängnis, Häftling, BRD
Quelle: www.bild.de

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60 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2008 00:51 Uhr von PCgamer
 
+0 | -0
 
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Ich war schockiert zu lesen, dass Pommerenke all diese Taten bereits im Alter von 22 Jahren begangen hatte. Da er nie resozialisiert wurde, wurde er auch nie entlassen. Ich wusste vor dem Entdecken des Artikels gar nicht, dass irgendein Häftling in Deutschland so lange einsitzt.
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30.12.2008 08:44 Uhr von ***Dolly***
 
+30 | -4
 
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Insgesamt eine haftstrafe von 140 jahren is auch das höchste was ich jemals gehört habe!

Aber auch irgendwie totaler schwachsinn... wer lebt schon so lange? aber verdient hat er sie auf jedenfall
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30.12.2008 08:46 Uhr von sluebbers
 
+29 | -1
 
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pommerenke: von dem pommerenke wusste ich schon. bei dem ist es interessant, dass er in seiner gesamten haftzeit nur ein paar stunden therapie bekam.

wäre er heutzutage wegen derselben taten verurteilt worden, hätte seine haft sicher anders ausgesehen. auch wenn er wohl sicherheitsverwahrung bekommen hätte.
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30.12.2008 09:21 Uhr von hirachu
 
+37 | -14
 
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@dolly: klar is die strafe gerecht und ich glaub es war auch der sinn das er nie wieder rauskommt deswegen auch die 140 jahre
ich denk ma heutzutage wär der typ nach paar jahren wieder rausgekommen
es freut mich aber sehr zu hören dass es mal eine zeit gab in der solche individuen noch eine gerechte strafe bekommen haben und nich nach 3-4 jahren wieder auf die gesellschaft losagelassen werden
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30.12.2008 09:24 Uhr von VincentVega23
 
+41 | -1
 
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Ich habe mir gerade mal bei Wikipedia einen Artikel über Pommerenke durchgelesen, das hätte ich lieber gelassen. Man kann nur froh sein, dass dieser Typ "lebenslänglich" bekommen hat.
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30.12.2008 09:25 Uhr von csu-mitglied
 
+36 | -8
 
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ich finde es schrecklich, dass hier in der brd so eine lang verbüßte haftstrafe als was besonderes angesehen wird. lebenslänglich MUSS auch lebenslänglich sein. anderen falls sollte klar die strafe auf eine bestimmte anzahl an jahren beschränkt werden (wie in diesem fall auf 140J.)
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30.12.2008 09:28 Uhr von sluebbers
 
+22 | -10
 
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@hirachu: "ich denk ma heutzutage wär der typ nach paar jahren wieder rausgekommen"


was für ein schwachsinn. nenn mir einen auch nur ansatzweise vergleichbaren fall, wo der täter "nach paar jahren" wieder rausgekommen ist. aber erstmal unser rechtssystem bashen, ist ja hip zurzeit. du hast den durchblick.
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30.12.2008 09:31 Uhr von fruchteis
 
+16 | -6
 
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Überschrift: "Am längsten einsitzender..." wäre richtig. "Längster..." hieße, er wäre wohl weit über 2 Meter groß gewesen...
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30.12.2008 09:44 Uhr von Blackhart12
 
+23 | -8
 
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wie jetzt? ich denke schon das er es verdient hat. Was ich aber nicht verstehe ist: Er hat 4 Frauen ermordet, geraubt und vergewaltigt was natürlich sehr schlimm ist. Aber ein Christian Klar der für 9 Morde verurteilt wurde kommt nach 26 Jahren wieder frei. Verstehe da die Rechtsprechung nicht so ganz. Bin ich nur zu blöd dazu?
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30.12.2008 09:52 Uhr von Noseman
 
+25 | -3
 
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@Blackhart: Bei einer lebenslangen Strafe kann geprüft werden (allerfrühestens nach 15 Jahren) ob der Täter resozialisierbar ist.

Christian Klar wird wohl kaum noch eine Terrrorzelle gründen, auch wenn er keine Reue verbal zeigte.

Bei dem Pommerenke war aber jederzeit eine Gefährdung der Allgemeinheit gegeben.

Wäre der entlassen worden, hätte er wieder vergewaltigt.
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30.12.2008 10:13 Uhr von gam
 
+17 | -15
 
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Doppelte Gerechtigkeit? [Sarkasmus]Hätte er angegeben im Namen einer Terror Organisation alles getan zu haben währe er wahrscheinlich schon längst wieder draussen...[/Sarkasmus]
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30.12.2008 10:46 Uhr von ohnehund
 
+15 | -3
 
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Ja, ja vor 49 Jahren waren die Urteile für solche Mörder noch gerecht!!
Kein weiterer Mensch ist da durch seine Hand ums Leben gekommen!!
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30.12.2008 10:55 Uhr von NeedSomeWeed
 
+11 | -19
 
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tss: Und die RAF Mörder und Verbrecher kommen nach ein "paar" Jahren frei - bereuen nichts - werden resozialisiert und finden / haben sofort einen Job und ein neues Leben - armes Deutschland.
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30.12.2008 10:58 Uhr von NeedSomeWeed
 
+11 | -20
 
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armes Deutschland: und die RAF-Sch***ne werden nach ein "paar" Jahren frei gelassen, obwohl nichts bereut wird bzw. keine Reue zu sehen ist, werden resozialisiert, finden / haben sofort einen Job - in einem Land wo ich jedem anderen den Job mehr gönnen würde... . Das ist gerecht. Einfach alle auf eine einsame Insel im nirgendwo und Mauer drumherum !
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30.12.2008 11:12 Uhr von Rastamaniac
 
+6 | -17
 
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30.12.2008 11:19 Uhr von U.R.Wankers
 
+7 | -1
 
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das Ungeheuer vom Schwarzwald: ist kein Einzelfall: http://www.spiegel.de/...

@needsomwied
scheint bei dir nicht zu wirken, das zeuch ;)
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30.12.2008 11:24 Uhr von OliDerGrosse
 
+4 | -22
 
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30.12.2008 11:25 Uhr von Rastamaniac
 
+2 | -11
 
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@soylent black: jaja,früher war alles besser,sogar die Zukunft!
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30.12.2008 11:29 Uhr von U.R.Wankers
 
+5 | -1
 
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Die Tage und Nächte des Insassen P. Ein Artikel im Tagesspiegel:
http://www.tagesspiegel.de/...
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30.12.2008 12:19 Uhr von KeesPopinga
 
+3 | -9
 
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@Blackhart12: "Bin ich nur zu blöd dazu?"

Da Du fragst, sollst Du auch eine Antwort erhalten!.

JA!
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30.12.2008 12:56 Uhr von Blackhart12
 
+2 | -8
 
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nett hier: sehr nett. Wie wäre es wenn du was zum Thema schreibst anstatt mich zu beleidigen?
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30.12.2008 13:18 Uhr von Relikter
 
+5 | -11
 
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RAF und Co: ich würde gerne organisationen wie die RAF unterstützen, aber leider findet sich heutzutage kein politiker der es wirklich wert wäre...
aber anderer seits ist die auswahl an vermeintlich korrupten selbstsüchtigen lobby arbeitern in der bundesregierung doch auch sehr gross...

Ps: rechtschreibfehler und grammatik ästheten... ich kanns nicht, also nervt net... ^^
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30.12.2008 13:20 Uhr von EmperorsArm
 
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Bitte um fachliche Erklärung: Ich verstehe das Urteil von 140 Jahren nicht. So weit ich weiß, ist es in Deutschland nicht möglich Strafen zu addieren und so eine Haftzeit über lebenslang zu erhalten, d.h. wer zehn Morde begeht bekommt nur einmal lebenslange Haft und nicht zehnmal. Es muss nach deutschem Recht die Möglichkeit geben, wieder frei zu kommen, daher in der Regel nach 15-25 Jahren Bewährung, etc. Die einzige Möglichkeit dies zu verhindern ist die Sicherungsverwahrung, die eben keine Haft mehr ist (juristisch), sondern eben eine Verwahrung zur Sicherung der Bevölkerung.
Anders in Amiland, dort werden Bewährungen anteilig der Haftstrafe gerechnet und solche Haftstrafen wie 140 Jahre, oder auch mal 500 sollen eben nur verhindern, dass der Täter auf Bewährung wieder freikommt.
Wieso hat der Mann nun 140 Jahre bekommen? Liegt dies am hohen Alter der Strafe, sprich waren die gesetzliches Regelungen damals noch anders? Wenn aber durch das Verfassungsgericht festgehalten wurde, dass die Möglichkeit auf Freilassung bestehen muss, da eine Haftstrafe sonst ebenfalls grausam und damit verfassungswidrig ist (ebenso wie die Todesstrafe), wieso wurde das in seinem Fall nicht angewandt? Wie in dem Fall des Kinderschänders vor einigen Monaten klargeworden, kann Sicherungsverwahrung nicht nachträglich angewandt werden, d.h. bei dem jetzt verstorbenen Täter kann dies auch nicht der Fall gewesen sein - also wieso war der Mann 49 Jahre lang in Haft? Ich verstehe die rechtliche Grundlage nicht und wäre für eine fachliche Erklärung sehr dankbar. :)

Was die teilweise doch recht barbarischen Meinungen angeht. Menschlich, oder vielmehr emotional gesehen, ist es natürlich verständlich wenn man den diversern Verbrechern einfach mal pauschal 50 Jahre Haft an den Hals wünscht. Aber ich glaube die wenigsten haben eine Vorstellung davon, was es bedeutet täglich auf ein paar Meter beschränkt zu sein. 20 Jahre lang in Haft zu sein, wie bei Herrn Klar sind nicht "ein paar Jahre", sondern eine verdammt lange Zeit, fast so lange wie ich schon lebe. Eine Strafe soll außerdem gerade nicht als a) Rache dienen und b) emotional entschieden werden, sondern objektiv und sachlich alle Gesichtspunkte in Erwägung ziehen und vor dem Gesetz sind alle gleich. Egal ob es sich um RAF-Terroristen oder sonst irgendwen handelt und das ist auch vollkommen richtig so. Ich denke man macht es sich mit Pauschalisierungen zu leicht, denn immerhin haben die Richter oder der gesamte Rechtsapparat eine sehr große Verantwortung, sowohl für die Leben der Täter (ja, Täter haben auch Rechte!), als auch für die der Opfer oder möglicher weiterer Opfer.
Vielleicht sollte man mal abseits von Bildparolen ein wenig nachprüfen, was überhaupt an dem Thema dran ist, denn über Mörder, die wieder auf Bewährung freikommen und nicht wieder Täter werden, ließt man bekanntlich keine Schlagzeilen...
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30.12.2008 13:21 Uhr von Alice_undergrounD
 
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140 jahre? ohooooo wie bestialisch o0 in deutshcland?

also wirklich was für ein verbrechen an die menschlichkeit^^

also ich wäre ja dafür ihn aus gründen de rmenschlichkeit, des gutmenschentums und der resozialisierung nach 11 jahren freizulassen :) 11 jahre sind ja schon echt grausam...





-.-

MAN AN SOLCHEN STRAFEN SOLLTE SICH DAS STGB HEUTE MAL ORIENTIEREN!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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30.12.2008 13:32 Uhr von webformat
 
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Heinrich Pommerenke - aus wikipedia.org: Heinrich Pommerenke (* 1937; † 27. Dezember 2008 in Hohenasperg) war ein deutscher Gewaltverbrecher und Serienmörder. Seit 1959 inhaftiert, war er der am längsten einsitzende Häftling der Bundesrepublik Deutschland.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Herkunft und erste Straftaten
2 Chronologie der Gewalttaten und Fahndungsmaßnahmen 1959
3 Geständnis und Verurteilung
4 Dokumentationen
5 Einzelnachweise
6 Literatur
7 Weblinks



Herkunft und erste Straftaten [Bearbeiten]
Heinrich Pommerenke stammte aus Mecklenburg und kam 1953 aus der DDR in die Bundesrepublik, wo er im süddeutschen Raum schon in jungen Jahren einfachere Straftaten, Raubüberfälle und Sittlichkeitsverbrechen verübte. Auch im österreichischen Bregenz beging er Raubüberfälle; im schweizerischen Schaffhausen wurde er wegen Vergewaltigung verurteilt.


Chronologie der Gewalttaten und Fahndungsmaßnahmen 1959 [Bearbeiten]
Mit einer dichten Serie von Morden und Mordversuchen versetzte Pommerenke 1959 insbesondere die Gegend des Schwarzwalds in Angst und Schrecken. Dabei zeigte er eine gewisse Affinität zu Zügen, Bahnhöfen und Bahndämmen, allerdings ohne nach einem einheitlichen Modus operandi vorzugehen, so dass seine Taten lange nicht miteinander in Zusammenhang gebracht werden und ihm erst nach seiner Verhaftung vollständig zugeordnet werden konnten. Pommerenke lebte in dieser Zeit in Hornberg.

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