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Finanzkrise: Britischen Banken drohen weitere Milliarden-Verluste

Nach einer Untersuchung der Investmentbank Close Brothers drohen den britischen Banken im Jahr 2009 Verluste in einer Größenordnung von etwa 70 Milliarden Pfund. Die Ursache hierfür liege in dem Verfall von Immobilienpreisen.

Es wird damit gerechnet, dass die Preise für gewerbliche Immobilien im Vergleich zum Jahr 2007 um bis zu 60 % einbrechen. Einige Banken hatten Kredite gewährt, die bis zu 95 % des Immobilienwertes betrugen.

Die hohen Verluste könnten dazu führen, dass die Banken auf das staatliche Rettungspaket zurückgreifen müssen. Aus diesem von Steuergeldern finanzierten Paket wurden bislang 37 Milliarden Pfund an die Royal Bank of Scotland, die Halifax Bank of Scotland und die Lloyds TSB ausbezahlt.


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WebReporter: Maniac Cop
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Verlust, Milliarde, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2008 19:26 Uhr von Maniac Cop
 
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Wieso lässt der Staat die Banken nicht einfach bankrott gehen ? Die Regierung könnte die Kohle auch direkt an die Kunden auszahlen. Ist eh deren Geld.
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29.12.2008 21:24 Uhr von huschhusch
 
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@autor: Banken sind aus unserem Leben einfach nicht wegzudenken.
Wenn es sie nicht gäbe, müssten wir alle weniger arbeiten und keiner hätte Schulden.
Bitte lieber Gott, laß doch weiterhin private Zentralbanken, manipulierte Medien und gierige Riesenkonzerne unser Leben steuern, sonst müssten wir SELBST zu denken beginnen. Gott bewahre! Da konsumiere ich lieber!

zyn/off

Das eigene Leben beginnt mit einer Entscheidung. Sonst wirst Du gelebt!
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29.12.2008 21:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich würde ja sagen wir kaufen England für ein symbolisches Pfund auf, aber dann hab ich mich gefragt was tun wir mit einem neuen Bundesland in dem es nur regnet?
Wenn es nach mir ginge, dürften Banken das Geld ihrer Kunden nur verwalten und keine eigenen Reichtümer anschaffen. Nur den Teil berechnen, den sie für ihre Angestellten und Räumlichkeiten benötigen.
Auch nicht vom Staat verwaltet - es gibt ja auch Leute wie Stoiber und ähnliche Konsorten, die das auch nicht können.

Es müsste der Zins weg, Kredite sind dann zinslos. Automatisch gibt es dann auch keinen Zwang zu mehr Wachstum. Zu dieser interessanten These gibt es von einigen Finanzexperten komplizierte und reichhaltige Ausführungen. Sie geben dem Zins die Schuld an allem.
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30.12.2008 03:24 Uhr von Pr00z3
 
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Die spinn´ doch, die Briten. ;)
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30.12.2008 09:47 Uhr von huschhusch
 
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@hb-admin: es ist erschütternd zuzusehen, wie immer wieder der gleiche Schwachsinn wiederholt wird. Was glaubst Du denn, WER das Geld überhaupt erst herstellt? Es wird in privaten Banken einem virtuellen Konto belastet und irgendwer zahlt Zinsen dafür.
Privaten Banken! Der Staat hat null Kontrolle darüber!
ein Link für dich zur Information:
--->http://video.google.com/...
solltest du den Film nicht anschauen und abwinken, bist es DU, der nicht informiert ist!
Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert, aber ich habe NIEMALS in meinem ganzen Studium das unmenschliche Geldsystem so clever zusammengefasst gesehen wie beim Goldschmied Fabian...
Wenn Du das für Unsinn hälst, bist du eh nicht zu retten und musst dein Heil im Kritisieren suchen.
Trotzdem viel Glück!
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30.12.2008 10:08 Uhr von huschhusch
 
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update: "3. wer Geld leiht muß auch Zinsen zahlen. Auch der Staat"
---> bist du Banker? dieser Spruch nützt nur den Banken!
"Das ist das Geheimnis einer stabilen Währung."
---> es wohl eher das Geheimnis einer stabilen Einnahmequelle für die Banken und das Geheimnis, warum jedes Geschäft einen Druck zum Wachstum verspürt und ohne Wachstum kaputtgeht.

"Staatliche Banken haben haben bei der Kriese genauso ins Klo gegriffen"
---> weil die Gier nach Gewinn eben überall groß ist! Staatl. Banken dürften überhaupt keinen großen Gewinn machen. Geschweige denn das Vermögen des Volkes in Kreditschulden privater Zahler oder sogar spekulativen Derivatkonstruktionen wie CDOs u.ä. anlegen.
Nebenbei bemerkt, wird so eine Landesbank von ungelernten Berufspolitikern mitgesteuert. Und es sind Universalbanken und internationale Geschäftsbanken!!! siehe http://www.lbbw.de/...
Sie dürfen nicht nur alles, sie machen auch alles, was sie dürfen! Wie ThomasHambrecht oben sehr weise vermutet:
Es müsste der Zins weg! Dann gäbe es auch keinen Zwang zur Ausbeutung ärmerer Nationen.
Wäre schön, wenn DU dich auch mal informieren würdest, lieber hb-admin!
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30.12.2008 11:17 Uhr von huschhusch
 
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@hb-admin: wenn du dich zu den Profis zählst, macht das wenigstens Sinn, was du schreibst... (natürlich nur für dich)...

ich glaube, dir sind gerade die Argumente ausgegangen, oder?
dann ist der letzte Schritt der, den Gegner der eigenen Ansicht zu diskreditieren!

Es sind die allergrössten Profis, die den Karren gegen die Wand gefahren haben. Es sind die Profis, die jeden Schlupfwinkel ausnützen, um mehr Geld zu "machen", als ob Geld gemacht werden könnte...
Es sind ebenfalls die Profis, die es schamlos ausnützen, daß andere Profis Wetten auf Kreditrückzahlungen erfinden und auf Versicherungsunternehmen auslagern, damit die Risiken nicht in den Büchern stehen müssen, und sie die Mindesteinlage dadurch umgehen können.
(nichts anderes als Wetten sind Derivate wie CDOs nämlich).

Die Frage ist doch, wem DIENT das System wirklich?
Und die Antwort ist: DIR!, dem "Profi"

Und Hauptschüler zu beleidigen ist, daß sie diesen Schwindel nicht verstehen können, ist einfach nur unterste Schublade. Ich diskutiere mit Dir nicht mehr ohne Argumente!
Also, DU bist dran...
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30.12.2008 15:15 Uhr von huschhusch
 
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@hb-admin: keine Argumente - keine Diskussion!
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30.12.2008 17:12 Uhr von matbach
 
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@huschhusch: Dass es im Weltweiten Finanzsystem Auswüchse gegeben hat und sicher noch immer gibt ist unstrittig.

Deine Schlussfolgerungen sind allerdings selten dämlich.

Der Kommunismus/Sozialismus hat auf ganzer Linie versagt (ineffizient, keine Anreize). Nicht mitbekommen?

"Wirtschaftswissenschaften" hast du wahrscheinlich in der DDR gelernt.
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30.12.2008 17:26 Uhr von Slippy01
 
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@huschhusch: Die EZB stellt das Geld her, oder genauer private Banken, im Auftrag der EZB. Die privaten Banken kann man daher außen vor lassen.
Gewinne, die die EZB erwirtschaft werden auf die nationalen Zentralbanken verteilt. In unserem Fall auf die Deutsche Bundesbank, die dieses Geld dem Staatshaushalt zufließen lässen.

>>""3. wer Geld leiht muß auch Zinsen zahlen. Auch der Staat"
---> bist du Banker? dieser Spruch nützt nur den Banken!"

Dein Kommentar ist einfach nur inhaltslos. Es nützt dem Gläubiger (d.h. nicht zwangsweise eine Bank) und meist auch dem Schuldner, da dieser sonst keinen Kredit nehmen würde. Unternehmen expandieren meist durch Kredite.
Abgesehen davon, wer würde Geld verleihen und damit ein Risiko eingehen, aber gleichzeitig kein weiteres Geld verdienen?
Wachstum wäre nicht mehr nötig. Dem stimme ich zu. Aber ist das sinnvoll? Natürlich nicht!
Ohne Wachstum würdest du wohl kein PC, Auto, etc. besitzen können...

Übrigens: Auch ein Dipl. in Wiwi schützt nicht vor Unwissenheit. ;)
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30.12.2008 21:22 Uhr von huschhusch
 
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schön, daß sich mal jemand der Diskussion stellt.
dieser hb-admin tut es ja nicht...

Dieser hb-admin war es, der mir den Wunsch nach Sozialismus unterstellt hat, also fragt ihn, was er damit meint.

@matbach

Meine Schlußfolgerung ist der Schritt zum Kommunismus/Sozialismus? Wo hast du das gelesen?
Der Kommunismus sowie der Sozialismus sowie der Kapitalismus sowie... versagen, weil es immer Menschen geben wird, die Darwin verehren. Kein System wird für die Ewigkeit effektiv sein, es sei denn, die Menschen lernen zu teilen. Wissen, Dinge, Ideen weiterzugeben ohne sich zu bereichern. Das ist kein Kommunismus! Das Prinzip des geistigen Eigentums ist der grösste Fehler unserer Zeit! Aber es wird noch Jahrzehnte dauern, bis Menschen wie Du dies erkennen. Nicht weil du dumm wärst, sondern weil Du nur nachplapperst. Du machst dir keine eigenen Gedanken und verurteilst alles ausser deinem Wissen als selten dämlich.
Die Wirtschaftswissenschaft, die ich gezeigt bekommen habe (in Erlangen ab 1990), hatte zum Ziel, ökonomisch (was sonst) möglichst erfolgreiche Managertypen zu generieren, die allesamt das Ziel hatten, möglichst viel Geld zu verdienen.
Keiner von denen war bereit, etwas zu produzieren. Alle wollten nur dienstleisten. Daß das auf Dauer systemisch nicht funktioniert, ist doch auch einem Hauptschüler klar!
Stimmts hbminusadmin?
Ich habe nur eine einzige Schlußfolgerung gezogen und zwar die, daß die Zinsen fast völlig verschwinden müssen. Sie sind verantwortlich für die enorme Differenz zwischen arm und reich und gehören wie profitorientierte Banken auch abgeschafft und verboten.
Sonst wird es immer wieder den gleichen Kreislauf von (Geldmengen-)Schöpfung, Expansion und Erschöpfung geben.
Sonst werden stets die kleineren gedrückt und die grösseren bevorzugt. Der Mensch ist das Problem, nicht das System...

@slippy01
Wozu braucht man Banken? Wozu Zinsen?
Und erzähle mir nichts von Krediten und Schulden...
Mein Kommentar trifft den Kern meiner Kritik am gegenwärtigen Geldsystem: Nur Banker brauchen private Banken, sonst keiner. Schulden an Schuldzinsen zu koppeln ist eben Versklavung des Schuldners. Die Problematik des Vorstreckens von Werten liesse sich auch menschenfreundlich regeln. Aber eben nicht auf der Basis von Eigentumsansprüchen.
(Du sagst jetzt zu Deinem Auto "Dein Auto", zu Deinem Haus "Dein Haus" zu Deinem Gartenbaum "Mein Baum".
Wie verrückt das ist, einen Baum als Deinen zu betrachten und eine Idee als Deine, merkst Du gar nicht mehr, weil Du ebenfalls nur nachmachst, was andere vorleben.)
Ich plädiere für ein System, bei dem der Wert einer Idee für das ganze einen ebenso hohen Stellenwert bekommt, wie der Wert für den einzelnen. Nenne dieses System, wie du willst.
Aber einfach in die alten Bahnen zurückzusteuern, weil man nichts anderes kennt, ist meiner Meinung nach viel dümmer.
Denn dann hat man nichts gelernt aus dieser Krise, die uns alle betrifft.
(Idealist bin ich gerne, daran fehlt es doch!)
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31.12.2008 09:35 Uhr von Slippy01
 
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@huschhusch: Irgendwie vermiss ich den Bezug zu meinem Kommentar.
Vielleicht hab ich mich missverständlich ausgedrückt:
"Ohne Wachstum würdest du wohl kein PC, Auto, etc. besitzen können..."
Damit meinte ich nicht die Eigentumrechte, sondern das ohne Wachstum diese Dinge (zumindest heutzutage) nicht existieren würden. Wer würde etwas mit hohen Kosten entwickeln, wenn er davon nichts hat? So altruistisch sind die Menschen nicht.

>>"Nur Banker brauchen private Banken, sonst keiner. Schulden an Schuldzinsen zu koppeln ist eben Versklavung des Schuldners. Die Problematik des Vorstreckens von Werten liesse sich auch menschenfreundlich regeln"

Bsp.? Einen richtigen Lösungsvorschlag hab ich bis jetzt noch nicht gehört.
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31.12.2008 13:04 Uhr von huschhusch
 
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@slippy01: ich halte Wachstum sogar für unvermeidbar!
Beispiel für Daten: das Filesharing!
Eine Idee wird von vielen geteilt, die nichts dafür bezahlen müssen sollten. So gibt jeder wenig, bekommt aber massenhaft!
Der einzelne produziert zwar umsonst, bekommt aber viel mehr als er brauchen kann. Und vor allem bekommt er viel mehr Auswahl.
Die copyright-Gesetze versklaven uns und verhindern Reichtum für alle! Bevor du wieder draufschlägst: ich meine den Reichtum, den die Natur und der menschliche Erfindungsgeist produzieren. Ich meine nicht handwerklich erstellte Güter, die sich nicht teilen lassen. Feste Güter könnten nach ArbeitsZEIT erwerbbar sein. Wie in einem Tauschring: tausche 1 Stunde Dachdecker gegen eine Stunde Feldarbeit. Habe 50 Stunden Feldarbeit gesammelt, tausche gegen einen Kühlschrank, der in 50 Stunden Arbeitszeit gebaut wird. usw...
Das wäre meine Idee, aber auch das Wörgl-Geld-experiment hat wirklich funktioniert ---> http://de.wikipedia.org/...
Steuern in Form des Zehnten könnte es auch geben, aber für alle und immer! Ohne Befreiungen, ohne Privilegien, die wiederum nur sozialen Unfrieden schüren würden.
Und das wichtigste am Wirtschaftssystem der Zukunft muss die Ausrichtung auf das Gemeinwohl sein.
(das klingt unter gegenwärtigen Bedingungen allerdings weltfremd!)
Stell Dir vor, du bist wie bei BIGBrother, der Sendung, ein Jahr ohne Aufgabe, ohne Arbeit, ohne Lebenssinn...
Was würdest DU tun???
Du hättest alles ausser einen Sinn im Leben! Genau diese Situation bringt die Menschen dazu, gerne zu handeln.
Nur brauchen sie dazu auch die Möglichkeit, Ideen anderer frei zu verwenden!
Dies ist mein Vorschlag!
Ich höre mir gerne ALLES an, was Dir so einfällt...
Es geht mir hier um Brainstorming und nicht um den Austausch von Wissen...

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