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Krankenkasse deckt Kosten für Bergung mit Hubschrauber

Hat ein Urlauber einen Unfall beim Skiurlaub und muss mit dem Hubschrauber geborgen werden, deckt die Krankenkasse die Kosten ab. Hat Deutschland ein Abkommen über Sozialversicherungen mit anderen Ländern, werden auch dort die Kosten gedeckt.

Geht der Urlauber von der Strecke ab, schickt ihm die Bergwacht die Rechnung für die Bergung.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) meint, dass die durchschnittlichen Kosten der Bergung mit dem Hubschrauber 3.000 bis 5.000 Euro betragen. Können die Skiurlauber mit dem Schlitten gerettet werden, liegen die Kosten bei nur 150 bis 400 Euro.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Krank, Krankenkasse, Hubschrauber, Bergung
Quelle: rhein-zeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2008 20:26 Uhr von meisterpaul1
 
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genau! wer gern irgendwo in der welt sein leben schädigen will sollte die kosten selber tragen!
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29.12.2008 21:13 Uhr von vampyrella
 
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Quatsch! Ey, echt,
du musst ja nicht unbedingt dran Schuld sein, das dir was zustößt.

Ich finde das richtig, das die Bergung nicht nur wie bisher von einer Unfallversicherung übernommen wird.
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29.12.2008 22:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wer waren eigentlich die Leute die öfter unangekündigt an der Tür geklingelt haben und Geld wollten damit man später mal im Notfall mit dem Hubschrauber gerettet wird?
Erst vor einem Jahr war hier wieder einer und war äusserst beleidigt als ich ihn abwimmelte.
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29.12.2008 22:30 Uhr von vampyrella
 
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Lass mich raten: von der Deutschen Vermögens Beratung?
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30.12.2008 00:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja das is doch selbstverständlich: ich zahl ja nich umsonst die versicherungsgebühren^^
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30.12.2008 01:11 Uhr von Great.Humungus
 
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Den Leuten zahlen sie nichtmal mehr die Medikamente wenn sie krank werden aber die Skiurlauber mitm Hubschrauber abholn lassen. Auf so ziehmlich jeder Skiabfahrt (für otto-normale) kann man über Schlitten bzw. Kettenfahrzeug gerettet werden nur wer auf die Berge krakselt (extremsportler) kann nur mitm Hubschrauber gerettet werden, die solln das mal schön selber zahlen.
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30.12.2008 08:37 Uhr von obiwan1111
 
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Viel Spass beim gerettet werden mit dem Schlitten, wenn du das Bein gebrochen, den Schädel zertrümmert oder was anderes schmerzhaftes hast !!
Das geht nur mit dem Hubi, außerdem geht es auch um den schnellen Transport.
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30.12.2008 09:21 Uhr von mort76
 
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Super! Also, zuerstmal werden ja nicht sagenhaft viele Menschen mit dem Hubschrauber gerettet, die Kosten sind also für die Versicherungen relativ gering. Sie spielen keine Rolle im Etat, denn der wird größtenteils der Pharmaindustrie in den Rachen geworfen. Warum lehnt sich der GDV nicht DAGEGEN auf? Na, warum wohl?

Der nächste Schritt wird nun sein, zu fordern, daß diese Kosten nicht mehr von der Versicherung übernommen werden. Ansonsten würde ein Lobbyistenverein eine solche Meldung nicht an die Presse lancieren.

Wer jetzt sagt: "selber schuld, wer sich in Gefahr begibt, soll halt zahlen", sollte mal dran denken, daß mit der selben Begründung fast alles aus dem Leistungskatalog gestrichen werden könnte, was mit Freizeit zu tun hat. Dann heißt es: "selber schuld, wer Fußball spielt, Rollerskates fährt, betrunken nach Hause läuft oder sich nicht warm genug angezogen hat".

Man denkt sich erstmal: "skifahren können eh nur Reiche, warum soll ich dafür zahlen?", und schon ist der Volkszorn geweckt und man tut genau das, was die Konzerne wollen.
Und niemanden sonst vertritt die GDV.

Das ist so wie mit den Anti-Terror-Gesetzen oder den Mautbrücken: man schafft ein polarisierendes Extrembeispiel, und damit wird dann dem Normalbürger vorgegaukelt, das Gesetz könne ihn nie treffen.
Motto: "teile und herrsche!"
So funktioniert eine Solidargemeinschaft aber nicht!

Das ist ein weiterer Versuch, weitere Kosten auf uns Privatleute abzuwälzen, und nichts sonst!
Das hat mit dem Zahnersatz und der Praxisgebühr ja schon so schön funktioniert...

Solange man sich nicht um die Kernprobleme kümmert, wird das auch alles nichts nutzen, denn das Kernproblem ist eher, daß wir in Deutschland die höchsten Arzneimittelpreise der EU haben, dank der Lobbyisten in Berlin!

Wir zahlen für Medikamente ungefähr das fünffache dessen, was in anderen Ländern Europas gezahlt werden muß, und die Industrie macht gigantische Gewinne. Da fallen die Skifahrer doch nun wirklich nicht mehr ins Gewicht.
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30.12.2008 21:23 Uhr von vampyrella
 
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Haste recht. Einige denken hier nicht mal zehn Meter weit...*gr*

Ich hab im Thüringer Wald Nähe Oberhof gewohnt, und glaubt mir, es wird im Winter sehr, sehr glatt!
Da passiert schneller mal was als man denkt, und wie gesagt man braucht auch nicht immer Schuld zu sein!
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30.12.2008 21:25 Uhr von jsbach
 
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Mein Schwager hatte: mal vor Jahren zwei Hubschraubereinsätze in Sölden und dann Rücktransport mit dem "grünen Kreuz" (Öster) nach Regensburg UNI-Klinik. Da sind schnell 10 Tds. Euro zusammen und ohne Auslandsreisezusatzvers. schaust da manchmal alt aus...

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