29.12.08 15:15 Uhr
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Spanien will Einwanderungsgesetze verschärfen

Eine Reform der Einwanderungsgesetze soll in Spanien dafür sorgen, dass Immigranten die Einwanderung erschwert wird.

So plant die sozialistische Regierung, dass nur noch Elternteile über 65 Jahren ihren legal in Spanien lebenden Kindern folgen dürfen, wenn sie nicht zu den EU-Staaten gehören. Damit will man die Familienzuführung dämpfen.

Außerdem soll die Schubhaft für Immigranten ohne gültigen Papieren von bisher 40 Tage auf 70 Tage angehoben werden, um mehr Zeit zur Prüfung der Unterlagen zu erhalten.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, Einwanderung
Quelle: derstandard.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2008 15:11 Uhr von Corazon
 
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Spanien hat in den letzten Jahren große Probleme mit den illegalen Einwanderungen. Am deutlichsten sieht man es in Madrid und Barcelona. Hauptsächlich Südamerikaner, Russen und Rumänen
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29.12.2008 15:17 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Die spanische Regierung: hat ja auch mal den Arbeitslosen aus dem Ausland die in Spanien leben Geld geboten wenn sie abhauen, von daher nicht besonders verwunderlich.
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29.12.2008 15:21 Uhr von kingoftf
 
+8 | -1
 
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Nicht zu vergessen: die Marokkaner, die sind auch sehr zahlreich dort und nicht gerade gern gesehen.
Mein Sohn lebt in Madrid und ist dort schon 2x überfallen worden, beide Male Marokkaner.....
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29.12.2008 15:30 Uhr von Causa
 
+4 | -5
 
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diese Gesetze in Deutschland und der Ami marschiert wieder ein um uns von den Neonazis zu befreien....
Causa
Der so etwas aber noch verschärft wünschen würde
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29.12.2008 16:07 Uhr von TrangleC
 
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Als ich die Schlagzeile gelesen habe, dachte ich schon: "Da hat wohl ein spanischer Politiker sich diese Auswanderer-Sendungen im deutschen Fernsehn angesehen und will jetzt verhindern dass noch mehr total fertige deutsche Assis nach Spanien einwandern." hehehe
Aber es geht ja offenbar um Nicht-EU-Mitglieder.
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29.12.2008 16:08 Uhr von Great.Humungus
 
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@ Causa: Der Ami würde garnix, der hat genug damit zutun die Reste der Mauer abzutragen und an der Mexikanischen Grenze wieder aufzubauen.

Die Spanier wehren sich nur gegen die Fluten an Afrikanern die täglich über Boote den Weg nach Spanien suchen und im Gegensatz zu den Deutschen wird dort wenigstens gehandelt (auch wenn man sich über die Weise streiten kann) und nicht alles tot geschwiegen bis irgendwann die Bombe platzt.
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29.12.2008 16:21 Uhr von kingoftf
 
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Die Cayucos, die Boote mit den Flüchtlingen aus Senegal usw. die hier ankommen, sind wirklich ein Problem, über 30000 Leute im Jahr. Tendenz allerdings abnehmend, schliesslich werden alle erwischt....

Von den bei der Überfahrt ertrunkenen mal nicht zu reden....
Das waren sicherlich ein paar Tausend, 9-12 Tage auf so einem Paddelboot über den offenen Atlantik ist nicht ohne, außerdem herrscht vor der afrikanischen Küste recht starke Strömung, die einige Boote erst gar nicht hat losfahren lassen, andere Boote wurden sogar schon in der Karibik gefunden...



Die Leute kommen nach ärztlichem Check in eine Auffangbasis im Norden von Teneriffa, eine ehemalige Kaserne.
Danach werden sie entweder direkt zurückgeschickt oder auf Festland gebracht und meistens von dort aus zurückgeschickt.

Arbeitssuche ist für diese Leute nicht möglich, keine Papiere, einige wenige werden auf Baustellen oder vom Ayuntamiento zum Gartenbau eingesetzt, aber das eigentliche Ziel ist in jedem Fall die schnelle Rückführung.

Bei 12 % Arbeitslosigkeit kein Wunder, dass da jetzt ein Ministerium für Änderung sorgen will.
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29.12.2008 16:55 Uhr von ohnehund
 
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Grenzen müssen wieder her!! Stark bewachte Grenzen!!
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29.12.2008 18:16 Uhr von no_trespassing
 
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Spanien ist selber schuld: Wer die Geister rief, wird sie nicht mehr los.
Die haben bisher noch jeden reingelassen und dann die Leute großzügig Richtung Norden verteilt. Und bekamen noch reichlich EU-Gelder. Es war reiner Sozialismus, der da praktiziert wurde, nur auf Kosten von Nettoeinzahlern wie Deutschland. Und es hat sich bis heute nichts geändert.

Erst jetzt, wo es richtig kriselt, die Immobilienblase geplatzt ist, und zusätzlich noch die Finanzindustrie ächzt, geht man dazu über, die Einwanderung restriktiver zu handhaben. Eine Sauerei ist das doch. Sobald es wieder wirtschaftlich bergauf geht, werden die Tore wieder auf gemacht. Großzügige Amnestien, großzügige Vergabe von Einbürgerungen und die Leute dürfen dann dank Arbeitnehmerfreizügigkeitsregelung wieder in Länder Richtung Norden.

So kann das nicht weitergehen.
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29.12.2008 19:22 Uhr von Causa
 
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Eines der Probleme ist die Entwicklungspolitik der EU-Staaten und der anderen reichen Länder.
Statt Aufbauarbeit wird sehr oft den fetten Bonzen das Geld gegeben. die haben nichts anderes im Sinn als es entweder gleich in eine Land wie die Schweiz zu transferieren oder Waffen zu kaufen.
Eine Aufbauarbeit wie der ehemalige Schauspieler Böhm gibt es selten. Doch ist es die einzige Art, die diese Leute überleben lässt. und das auch noch mit hocherhobenen Haupt. Keine Bettelleute. Alles selbst erarbeitet!
Allerdings: handelt man so (Hilfe zur Selbsthilfe) ist das Geschrei der Regierungen dieser Staat groß.
Causa
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29.12.2008 23:09 Uhr von OskarL
 
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Die Realität holt auch igendwann eine sozialistische Regierung ein.Wenn das Geld im Zuge der Finazkrise knapp wird und die Gesellschaft in den Großstädten kippt, dann kann nicht mehr nur "das Gute" getan werden.

Eine strikt an den wirtschaftlichen Interessen eines Landes ausgerichtete Einwanderungspolitik mit begrenztem Familiennachzug hätte ich mir auch für Deutschland gewünscht, ich sage nur "Importbräute"...
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30.12.2008 12:07 Uhr von Causa
 
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@ OskarL: grüner Punkt von mir....

Natürlich ist es moralisch hochstehend die armen dieser Welt zu unterstützen, ganz klar!
Doch muss das seine Grenzen haben.
Ebenso ist es falsch Entwicklungshilfe nur aus wirtschaftlichen Erwägungen zu machen.
Einem Staat, der z.B. wie Äthiopien zur vierten Welt zahlt, der sich fast nicht mehr selbst versorgen kann, dem ist es sehr geholfen, wenn seine Landwirtschaft auf Vordermann getrimmt wird. Klar, daraus kann Deutschland wenig Gewinn heraus holen. Doch die Zukunft bringt dann den Gewinn:
1. hat die Bevölkerung mehr Geld zur Verfügung. Mehr Geld bedeutet mehr einkaufen. Und das eine und andere Produkt stammt aus Deutschland.
2. weiß auch die Bevölkerung, wer ihnen geholfen hat und kauft dann vorzugsweise vom "Retter".
Wer weniger vorteile hat, das ist der Adel des Landes. In diesen Gegenden ist er der Schmarotzer am Volk. Geld stärkt diese Ausbeutung. Hilfe zur Selbsthilfe schadet diesen Schmarotzern.
So ähnlich war es in D. auch. Zum Glück ist der Adel bei uns nicht mehr das, was er früher war:
Causa

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