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Studie im Auftrag der Grünen wirft schlechtes Licht auf Energiekonzerne

Die Bundestagsfraktion der Grünen beauftragte die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, eine Studie über die großen vier Energiekonzerne zu erstellen. Diese Studie sollte das Preisverhalten und die Gewinne der Konzerne aufzeigen.

Bei den Recherchen kam heraus, dass mögliche Preissenkungen, durch billiger werdende Rohstoffe, nicht an die Endkunden weitergegeben wurden. Dadurch konnten die Konzerne ihre Gewinne von rund 100 Milliarden Euro auf Kosten der Abnehmer einfahren, und dies trotz der weltweiten Finanzkrise.

Des Weiteren wird vermutet, dass zum Beispiel Eon Verluste an der Börse über eine Strompreiserhöhung ausgleichen will. Dieses Vorgehen sei, laut der Studie nicht gerechtfertigt. Auch in 2009 wollen rund 450 Stromversorger ihre Preise im Schnitt um 8,4 Prozent anheben.


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WebReporter: majkl
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Die Grünen, Energie, Licht, Auftrag
Quelle: www.fr-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2008 11:05 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Naja ist eigentlich klar das die Herren niemals ihren Hals voll bekommen und Strom braucht einfach jeder und somit können die Herren tun was sie wollen.... scheinbar.
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29.12.2008 11:15 Uhr von usambara
 
+10 | -2
 
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und weiß doch jeder, trotzdem passiert nichts dagegen.
Das ist halt die neue freie Marktwirtschaft.
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29.12.2008 12:43 Uhr von brainfetzer
 
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Man: das ist doch scheisse!Wird Zeit fürn neues Gesetz gegen diese Abzocke!
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29.12.2008 14:06 Uhr von tazmaz
 
+3 | -0
 
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Habe Freunde die das Glück haben bei so einem Energiekonzern arbeiten zu dürfen, die verdienen saugut, bekommen Urlaubs und Weihnachtsgeld und Erfolgsprämien, woher bloß?


Irgendwo muß das Geld leider her kommen.
Viele Politiker freuen sich schon während ihrer Amtszeit darauf später bei so einem Konzern im Aufsichtsrat sitzen zu dürfen und für nichts anderes als ein bischen lobbyismus und weg schauen viel Geld zu verdienen.

Es wird Zeit das sich was ändert !
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29.12.2008 16:52 Uhr von diehard84
 
+4 | -0
 
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bei mir im radio kam heute erst das die grossen konzerne in den letzten jahren ihren umsatz verdreifachen konnten...

nur niemand kann was dagegen tun weil unsere herren von der politik schön mit drinhängen in den vorständen und sich selbst dabei ne goldene nase verdienen..

aber man könnte ja den anbieter wechseln um vielleicht mal für 1-2 monate 10€ zu sparen bis dann dort auch wieder angehoben wird...dummes gelaber was diese ganzen verbraucherschützer da von sich geben....dort wo man merklich sparen würde muss man das ganze jahr im voraus zahlen und wenn die dann zufällig pleite gehen ist auch das geld weg und man zahlt nochmal bei nem anderen...tja das hat sich dann so richtig gelohnt...

man was für ein verbrecherstaat
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29.12.2008 17:47 Uhr von fallobst
 
+2 | -1
 
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@ diehard84: du kennst aber schon den unterschied zwischen umsatz und gewinn, oder? der umsatz sagt herzlich wenig über "abzocke" aus.
und die unternehmen könnens nur machen, weil kein vernünftiger wettbewerb besteht, sondern nur ein paar große das ganze unter sich aufteilen können (von eventuellen absprachen mal ganz abgesehen). hier sollte mal das kartellamt eingreifen...

"Die vier führenden Konzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall Europe haben nach Angaben des Bundeskartellamts mit einem Anteil von rund 80 Prozent die Stromproduktion in Deutschland fest im Griff. Zwar gibt es insgesamt rund 900 Versorger, die meisten haben jedoch keine eigenen Kraftwerke und müssen ihren Strom bei den großen Konzernen kaufen." (quelle: spiegel.de)
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29.12.2008 19:09 Uhr von Thol
 
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Schade: das auch viele Politiker von diesem Konzernen gekauft sind. Deshalb kann man nicht auf politische Reaktionen auf diese Abzocke hoffen.
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29.12.2008 22:09 Uhr von datenfehler
 
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Der Verbraucher will es so Oder sucht hier jemand Alternativen oder spart einfach nur Strom?
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29.12.2008 22:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Alternative Stromversorger sind nicht wirklich billiger. Ich habe lange gesucht und würde bei meinen 2.000.- Euro im Jahr im besten Fall 50.- Euro sparen, habe aber keine Preisgarantie mehr, die mir der erste aber gibt (ENBW). Wechseln bietet sich also nicht wirklich an.
Zwar versuche ich andauernd Strom einzusparen, ich arbeite ja von zu Hause, aber PCs und andere Geräte lassen sich nicht endlos im Verbrauch drosseln. Mehr als abschalten wenn man sie nicht braucht geht doch gar nicht.

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