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Schweizer Armee will jetzt testen, ob von Soldaten ein Amoklauf-Risiko ausgeht

Wie Stefan Vetter, Leiter der Psychiatrie der Schweizer Armee mitteilte, will man durch ein neu entwickeltes Testverfahren den zivilen Waffengebrauch von Rekruten in Zukunft prüfen. Jährlich werden rund 28.000 Schweizer Soldaten mit einer Waffe ausgerüstet.

"Mit einem speziellen Fragebogen ließen sich Stellungspflichtige mit Risikoprofilen schon an der Aushebung aufspüren", so Vetter, der vom in den Ruhestand gehenden Oberfeldarzt Lupi angeregt wurde. Der Amoklauf eines 26-Jährigen im Jahr 2007 mit vier Schwerverletzten und einem Toten war mit ein Grund.

Auch der Fall in Höngg/Zürich, wo im November 2007 ein 16-jähriges Mädchen erschossen wurde, geschah beide Male mit einer Dienstwaffe. Vetter hat die Tests schon abgeklärt und spricht von 200 bis 300 Abklärungen im Jahr, denen dann ein längeres Gespräch mit einem Psychiater folgen würde.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Soldat, Armee, Risiko, Amoklauf
Quelle: bazonline.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2008 11:18 Uhr von jsbach
 
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Meines Wissens bekommen auch heute noch ehemalige Soldaten in der Schweiz ihre Schusswaffe mit nach Hause. Aber wie will man den verbotswidrigen Gebrauch verhindern? Nur durch Tests?
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28.12.2008 13:05 Uhr von claudya20
 
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Die sollten endlich die Waffen im Zeughaus abgeben müssen, so wie es ja mal geplant war...
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28.12.2008 13:07 Uhr von xjv8
 
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Ja nee is klar, mit einem Fragebogen. Ich denke als dieses 16 jährige Mädchen an der Bushaltestelle erschossen wurde, haben viele Schweizer ihre Meinung dazu geändert. Waffen haben einfach bei Privatleuten nichts verloren.
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28.12.2008 14:18 Uhr von xjv8
 
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bräuchte ich keine Woche für, da würde ich schon etwas früher abdrücken.
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28.12.2008 16:15 Uhr von HansRainerNapalm
 
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In der Schweiz gibt es das sog. Miliz-System. Heißt Soldaten gehen einem normalen Beruf nach und werden nach Bedarf als Soldaten eingesetzt. Am Ende der Wehrpflicht bekommt man seine Ausrüstung inclusive Waffe mit nach Hause. Dazu gibt es ein versiegeltes Paket mit Munition. Diese ist dazu Gedacht, dass man sich bei einem Angriff den Weg zum Sammelpunkt freikämpfen kann. Einmal im Monat wird die Unversehrtheit des Pakets überprüft. Das es in der Schweiz nich noch mehr Amokläufe gibt, grenzt für mich an ein Wunder.

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