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Nahost: Steinmeier macht sich Sorgen

Einer offiziellen Verlautbarung zufolge hat sich Frank-Walter Steinmeier besorgt über die Ausweitung der Gewalt in Nahost geäußert.

Der Bundesaußenminister hat kein Verständnis für den Bruch der Waffenruhe seitens der Hamas, der Raketenbeschuss in Richtung Israel müsse aufhören. Gleichzeitig appelliert er an Israel, bei Militäraktionen das Augenmaß zu bewahren, Israels Recht auf Selbstverteidigung sei jedoch unbestreitbar.

Nach einem Telefongespräch mit seiner Amtskollegin Livni begrüßt er die Zusage, dass seitens Israel Hilfslieferungen für das Gazagebiet zugelassen werden.


WebReporter: vostei
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stein, Sorge, Frank-Walter Steinmeier
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2008 12:03 Uhr von usambara
 
+10 | -10
 
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nochmal die Waffenruhe war einseitig von der Hamas ausgerufen und
befristet. Israel hat schon vor dem Ablaufen Hamas-Milizionäre
per Luftschlag töten lassen.
In den letzten 10 Jahren wurden ein Dutzend Israelis durch
Hammas-Kassam-Raketen getötet. In keinem Verhältnis
dazu stehen die 200 Toten in Gaza an einem Tag.
Herr Steinmeier sollte seine einseitigen Schuldzuweisungen
mal überprüfen.
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28.12.2008 12:33 Uhr von :raven:
 
+5 | -3
 
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Steinmeier macht sich wahrscheinlich darüber Sorgen, wie man am schnellsten Hilfslieferungen in den Nahen Osten bekommt.
Nein, natürlich nicht für den Gaza-Streifen, sondern für Israel. Immerhin bedeutet ein so umfangreicher Angriff immensen Einsatz an Mensch und Material. Vielleicht sollte man ein weiteres Bundeswehr-Mandat bewirken, um den Gaza-Streifen endgültig zu befrieden.
Hmm, vielleicht aber sollte man einfach nur warten. Schließlich könnte es ja sein, dass Israel sich mit DU-Munition verteidigt. Das dürfte dann über kurz oder lang auch den widerspenstigsten Palästinenser davon überzeugen, dass Israel ausschließlich aus Notwehr handelt, spätestens bei den ersten missgebildeten Babys.
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28.12.2008 12:38 Uhr von :raven:
 
+2 | -7
 
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@usambara: Während einer Waffenruhe gezielt Hamas-Anhänger zu töten nennt man Vorwärts-Verteidigung!!!

Hast du das noch nicht verstanden?
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28.12.2008 13:18 Uhr von xjv8
 
+2 | -1
 
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Wenns: hilft!! mache ich mir auch Sorgen.
Und Frau Merkel wird sich auch Sorgen machen......und............
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28.12.2008 13:42 Uhr von Superhecht
 
+2 | -6
 
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Hilfloses Gezeter der Islamisten: das Maß war eben voll und jetzt machen die Israelis an einem Tag das, was die Hamas seit 2002 täglich macht - Raketen über die Grenze schießen ohne Rücksicht auf die Opferzahl
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28.12.2008 13:47 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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300 Tote jeden Tag weiter Massaker
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28.12.2008 14:00 Uhr von all-in
 
+3 | -3
 
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Ich hab es schon in einer anderen News getan, poste aber den folgenden informativen Artikel des Spiegels ganz gerne noch Mal:

http://www.spiegel.de/...

"Die Eskalationsstrategie der Hamas

Von Pierre Heumann, Tel Aviv

In Gaza herrschen Tod und Zerstörung, doch das Kalkül der Hamas ist aufgegangen. Wochenlang provozierten die Islamisten die israelische Regierung mit Angriffen auf zivile Ziele. Jetzt können sie sich in der Opferrolle inszenieren - und ihr Ansehen im arabischen Raum stärken.

[...]

Auch die Drohungen aus Israel waren seit Wochen deutlich, unmissverständlich und nicht interpretationsbedürftig. So forderte Premier Ehud Olmert noch am Mittwoch in einem Interview mit einem arabischen Fernsehsender die Palästinenser ultimativ auf, die Aggressionen gegen Israel einzustellen: "Stop it" - andernfalls werde Israel mit Gewalt gegen die Raketenwerfer und deren Hintermänner vorgehen.

Der Militärschlag erhöht das Ansehen der Islamisten

Doch genau darauf muss die Hamas gesetzt haben. Sonst hätte sie auf die Brüskierungen Israels, das über eine Armee in Nato-Stärke verfügt, verzichtet. Ihr muss klar gewesen sein, dass der Raketenhagel auf Israel irgendwann einen Gegenschlag auslösen würde.

Das hielt ihre Führung nicht davon ab, die Raketenangriffe zu billigen und zu unterstützen. Sie nahm in Kauf, dass beim israelischen Gegenangriff palästinensische Zivilisten zu Schaden kommen würden. Denn die Hamas-Anlagen sind absichtlich in Stadtteilen untergebracht, in denen Zivilisten wohnen."
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28.12.2008 18:47 Uhr von GenerX
 
+1 | -2
 
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Während manche Leute in Deutschland und der westlichen Welt vor lauter "Sorgen machen" auf ihre Nachspeise verzichten mussten, starben nochmal ein paar Dutzend unschuldiger Kinder und mit ihnen ein weiterer Teil unseres Gewissens...
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28.12.2008 19:17 Uhr von GenerX
 
+1 | -3
 
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@ all-in: Es wäre erfreulich, wenn du (und jeder andere) Informationen über dieses Thema nicht ausgerechnet von israelischer Herkunft entgegennimmst und weiterleitest - und zwar von einem Reporter dessen Sohn gerade in Jerusalem studiert und der über Hamas aussagt, dass er sie "nicht möchte aber ... akzeptiert".
Oder aber du hörst dir die "Tatsachen" auch von einem Palästinenser an und findest die goldene Mitte selbst.

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