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GB: Minister fordert mehr Jugendschutz durch Reglementierung bei Webseiten

Die Forderung nach altersgerechten Freigaben bei Websites erhebt Großbritanniens Kultusminister Andy Burnham. Einschränkungen solle es künftig beim Anklicken von bestimmten Seiten im Netz geben, um Kinder und Jugendliche vor "schädlichen" Inhalten zu bewahren.

Ziel sei es, künftig mit den USA zusammen eine Norm und internationale Regeln für den Jugendschutz im englischsprachigen Internet zu finden. So sollte auch in diesem Medium eine Reglementierung nach dem Muster der Altersfreigaben bei Kinofilmen entstehen.

Gleichzeitig wies Burnham aber auch auf die "ursprünglichen Vision eines freien Internets" hin. Die Macher der Webseiten und deren Ideen waren auf einen Ort gerichtet, der von Regierungen frei und unbeeinflusst bleiben sollte. Dies müsse man natürlich zu bedenken geben, so Burnham.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Jugend, Minister, Webseite, Jugendschutz, Reglement
Quelle: futurezone.orf.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2008 20:17 Uhr von Blackybd2
 
+7 | -2
 
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Ja, so beginnt es. Heute muss man Jugendliche vor "schädlichen Inhalten" bewahren, morgen muss man Erwachsene vor andersgerichteten politischen Inhalten bewahren. Die Herrschenden wissen genau, dass das Internet derzeit der Meinungsfreiheit höchstes Gut ist, deswegen werden sie demnächst alles daran setzen, es zu zensieren und zu kontrollieren. Wir sind bereits mittendrin, siehe Schäuble.
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27.12.2008 21:30 Uhr von Ulli1958
 
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Zensur: Das Netz kann reglementiert werden, ohne dass dafür die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden muss.

Worum es bei der Zensur von Inhalten gehen sollte:
- extreme Gewaltdarstellungen (verstümmelte Leichen, Folter, Exekutionen, Vergewaltigungen, Tierquälerei)
- harte Pornographie

Davor MÜSSEN wir unsere Kinder schützen.
Politische Propaganda sehe ich weniger kritisch, solange nicht zur Gewalt aufgerufen wird. Die Meinungsvielfalt und -freiheit ist das höchste Gut unserer Gesellschaft.
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28.12.2008 10:59 Uhr von ferrari2k
 
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@Ulli: Schöner Beitrag, aber warum schauen Kinder sich sowas an? Kinder gehören nicht alleine vor das Internet gesetzt, die Verantwortung hierfür obliegt den Eltern bzw, Erziehungsberechtigten!
Es gibt diese Inhalte nunmal im Netz, also muss man damit umgehen lernen. Ein gut erzogenes Kind wird sich sowas nicht anschauen bzw keinen Schaden davon nehmen. Ich hab auch mal auf rotten vorbeigeschaut, aber nur kurz, halte mich aber trotzdem für normal. Es ist einfach, die Verantwortung als Elternteil auf den Staat abzuwälzen, wenn man seine Kinder nicht dazu erziehen kann, solchen Inhalten passend zu begegnen.
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28.12.2008 11:22 Uhr von Ulli1958
 
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@ferrari2k: Kinder sollten die Möglichkeit bekommen, allein ins Netz zu gehen.
Gewaltdarstellungen könnte und sollte man aus dem Netz verbannen. Wer sich an sowas aufgeilt, gehört in die Klapse.
Pornos müssen Erwachsenen aber zugänglich bleiben.
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28.12.2008 12:44 Uhr von ferrari2k
 
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Das Problem ist aber: dass jeder alles in das Netz stellen kann. Also kriegt man nicht alles zensiert, das widerspricht auch der Struktur des Internets. Das Internet ist eine militärische Erfindung, die auch dann funktionieren soll, wenn einzelne Knotenpunkte durch einen Angriff ausfallen.
Man wird also Inhalte niemals aus dem Netz entfernen können. Auch bleiben gleichartige Inhalte ja weiterhin vorhanden, du kennst das sicher von wegen, schlage einen Idioten tot, wachsen 2 neue nach ;)
Außerdem, wer zieht die Grenze bei der Netzzensur, was ist noch erlaubt, was nicht? Ich habe kein Problem damit, dass es solche Seiten im Internet gibt, ich schau mir sie einfach nicht an. Gut, eigentlich wäre es schon besser, wenn es sie nicht gebe, das stimmt schon, aber es gibt sie halt.
Du musst Kinder halt so erziehen, dass sie daran kein Interesse haben. Oder kein weitreichendes Interesse, ich denke mal, aus Neugier wird jedes Kind früher oder später auf so einer Seite landen, die Erziehung ist dann maßgeblich, was weiter passiert.
Erziehung von Kindern ist Elternsache, diese Verantwortung sollte nicht auf den Staat abgewälzt werden.
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28.12.2008 12:57 Uhr von Ulli1958
 
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Rechtsmittel und Filterung: Die Polizei kann gegen jeden ermitteln, der illegale Inhalte (wie islamistische Hetze oder Kinderpornos) ins Internet stellt. Dies geschieht bereits.

Der Zugriff auf ausländische Server, die solche Daten bereitstellen, muss von deutschen Providern unterbunden werden. Dies ist problemlos möglich, erfordert lediglich eine ständige Aktualisierung der relevanten IPs.

Wenn eine legale Seite deswegen nicht mehr erreichbar wird (war ja wegen YouPorn so), können sich die Seitenbetreiber ein anderes Hosting-Unternehmen suchen, das nur legale Angebote hat. Genau so wird es kommen. Webspace-Anbieter, die illegale Inhalte verbreiten, werden national gesperrt werden.

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