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Moskau: Tageszeitung geht ungewöhnlichen Weg um auf die Finanzkrise hinzuweisen

In Moskau ging die Tageszeitung "Kommersant" einen ungewöhnlichen weg, um auf die Auswirkungen der Finanzkrise hinzuweisen.

Laut einigen Journalisten, die des Öfteren Kritik an den Methoden des Kreml äußerten, sollen die wahren Ursachen der Krise verschleiert werden und die Schuld auf die Medien abgewälzt werden. Des Weiteren beklagen die Journalisten, dass der Staat die Krise entdramatisiere.

Aus diesem Grund beschlossen die Verleger des "Kommersant" ihrem Unmut dadurch Ausdruck zu verleihen, indem sie in der Ausgabe vom heutigen Samstag alle 36 Seiten mit Bankrotterklärungen russischer Firmen bedruckten. Dazu als Eröffnungsüberschrift das Gesetz, das verlangt, Insolvenzen zu melden.


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WebReporter: majkl
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Moskau, Weg, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.volksstimme.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2008 17:40 Uhr von majkl
 
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Ich finde das ist ein mutiger Weg den die Journalisten da gegangen sind aber ein ebenso gefährlicher. Ich hoffe für die Leute das sie sich damit nicht das eigene Grab geschaufelt haben.
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27.12.2008 18:56 Uhr von Yes-Well
 
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Hab ich das richtig verstanden? Die Regen sich auf über ein Gesetz das es vorschreibt das eine Firma es veröffentlichen muß, wenn sie Pleite ist?

Und ja auch hier wird von den Medien kaum drüber geredet wie schlimm es wirklich ist. Wenn nur 10% Rückgang bei einem Autobauer besteht, dann wackeln da Zehntausend Arbeitspläte Europaweit.
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27.12.2008 22:18 Uhr von der_Marxist
 
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yeah: wenigstens gibt es da noch Medien die überhaupt auf solche Missstände hinweisen und sich nicht dem Druck der Regierung vollkommen beugen, find ich klasse....
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28.12.2008 11:29 Uhr von dr.b
 
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@Yes-Well: Hast Du missverstanden....die benutzen das Gesetz um ihrer Aktion noch die notwendige zusätzliche Rechtfertigung zu verleihen.

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