27.12.08 17:49 Uhr
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Rainer Stinner (FDP) ist empört über die Freilassung der Piraten

Am ersten Weihnachtsfeiertag gelang es Soldaten des deutschen Kriegsschiffs "Karlsruhe" eine Gruppe Piraten daran zu hindern, ein ägyptisches Handelsschiff namens "Wabi al Arab" zu kapern. Die Soldaten ließen die Piraten nach der Entwaffnung wieder laufen.

Die Festnahme von Piraten ist, mit dem auch vom Bundestag bestätigten Mandat, möglich. "Durch die Freilassung könne man nur punktuell Schiffe schützen, aber nicht entschlossen gegen die Piraterie vorgehen", so Stinner, seines Zeichens FDP-Verteidigungspolitiker.

Laut einer Stellungnahme der Bundeswehr habe man die Piraten wieder frei gelassen, weil keine deutschen Rechtsgüter beteiligt waren. Rainer Stinner will diesen Vorfall nun vor dem Verteidigungsausschuss zur Sprache bringen.


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WebReporter: roost
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Pirat, Freilassung
Quelle: nachrichten.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2008 17:07 Uhr von roost
 
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ich bin ganz seiner meinung, es bringt letztendlich nicht viel sie nur zu entwaffnen, kurze zeit später sind sie wieder voll ausgerüstet und überfallen das nächste schiff...und das keine deutschen rechtsgüter betroffen waren, finde ich in so einem fall nicht wichtig, piraterie ist ein internationales problem!die einzige frage ist halt welcher staat diese piraten dann verurteilt und wo sie untergebracht werden könnten! ein kriegsschiff ist schließlich kein gefängnis ;)
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27.12.2008 18:13 Uhr von Superhecht
 
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mal ne Frage: die Waffen sind weg, aber die Schnellboote durften sie behalten?
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27.12.2008 18:24 Uhr von xerxes100
 
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Piratenspiele: War der Verteidigungsminister Struck schon recht minderbemittelt als er sagte das "Deutschland seine Freiheit am Hindukusch verteidigen" müsse, so ist Minister Jung in seiner Dummheit wohl nicht mehr zu toppen. Da faselt er seit Monaten von einem "robusten Mandat" und das sieht dann letztendlich so aus, das man den Piraten, sollte man einige tatsächlich gefangen nehmen, die Waffen abnimmt, sie verpflegt und dann wieder zurück ins Piratennest schickt.
Und für diese dümmlichen Spielchen muß der deutsche Steuerzahler viele hundert Millionen Euro bezahlen.
Ich habe den Eindruck, Minister Jung ist mit seinem Amt total überfordert.
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27.12.2008 19:02 Uhr von Yes-Well
 
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LOL ist das lächerlich. Da macht man sich doch echt zum Affen. Wofür sind unsere Soldaten den dann da unten? Dann hätten die ja auch gleich weiterfahren können und sagen, och sind keine "deutschen rechtsgüter" an Bord, haben wir also nix zu tun. Es geht immer nur ums Geld. Keiner denkt an die Menschen die Überfallen werden. Da gehören die Piraten in den Knast. Mir egal in welchen. Ob nun in Deutschland, Frankreich, Somalia oder sonstwo.

Es soll doch eigentlich darum gehen, das Menschen andere Menschen vor Piraten schützen sollen. Und nicht das Menschen Gütter beschützen sollen, aber nur wenn die Gütter auch deutsch sind.
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27.12.2008 19:39 Uhr von ElChefo
 
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Stellt euch doch mal die folgenden Fragen, bevor ihr wild durch die Gegend kritisiert:

Nach welchem Recht sollten diese Piraten verurteilt werden? Nach dem Recht des Landes, das sie aufgreift? Nach dem Recht des Landes, wo sie ihren Hafen haben? Nach dem Recht des Landes, dessen Frachter angegriffen wurden?

Wo sollen die Festgenommenen verbracht werden? Fregatten sind nicht gerade für ihre Größe und Geräumigkeit bekannt.

Yes-Well will Piraten irgendeiner Nationalität in deutschen Gefängnissen auf Kosten deutscher Steuerzahler unterbringen? Ich dachte, wir würden schon zuviel zahlen für Kriminelle mit Migrationshintergrund die hierzulande eingebuchtet werden.

Und natürlich ist das ein internationales Problem, zu dessen Lösung wir da sind. Diametral entgegengesetzt zur landläufigen Meinung sind unsere Soldaten da unten allerdings keine Götter, die Probleme einfach so lösen können. Politiker genausowenig. Und einfach so "verschwinden lassen" können wir festgenommene da unten auch nicht.
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27.12.2008 20:06 Uhr von Carry-
 
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@ElChefo: man sollte sie gar nicht erst festnehmen und entwaffnen, sondern sofort versenken. dann muss man sich auch nicht mit solchen deteils rumschlagen.
im krieg muss man nicht warten bis der feind auf einen schiesst, bevor man angreifen/schiessen darf. deswegen nennt sich das auch armee und nicht polizei!
hat man eigentlich gefragt, ob ägytpen sie haben will?
und wieso eigentlich "deutsche" rechtsgüter, das ist doch eine europäische mission?

fazit: lächerlicher kann man sich gar nicht machen!
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27.12.2008 20:18 Uhr von Ulli1958
 
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Ausliefern nach Ägypten: Die haben bei dem versuchten Seeraub einen Ägypter verletzt, wenn ich mich recht erinnere. Dies rechtfertigt eine Gefangennahme und anschließende Auslieferung an Ägypten.
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27.12.2008 20:22 Uhr von kingoftf
 
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Die Piraten: könnten ja bedauerlicherweise auch mal über die Reling stolpern: "Hoppla, das tut uns aber leid"
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28.12.2008 10:08 Uhr von quade34
 
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Piraten: Sobald die Piraten auf ein deutsches Schiff gebracht werden, schreien sie Asyl! und dann haben wir den Salat. Denn sie können sich immer darauf berufen, dass sie in jedem anderen Land strenger bestraft würden. Also ist das Handeln der deutschen Marine schon in Ordnung. Ach ja, die Auslieferung an Ägypten ist auch nicht möglich, von welchem Ort aus oder nach welchem Verfahren. Und einfach töten ist sowieso kein Thema für Deutsche.

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