27.12.08 11:02 Uhr
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Tatsachenfrage eines Autoren: Was wäre, wenn Gott existieren würde?

Der Autor Schmidt-Salomon fragt in seinem Buch: Wenn ein allgütiger und allmächtiger Gott vorhanden wäre, ob es dann jemals einen Hitler gegeben hätte, Hunger oder keinen Krebs gäbe, ob sich dann nicht jeder Mensch, egal welcher Religion oder Nationalität, Sorgen machen sollte und dafür kämpfen müsste?

Eine solche Gottheit hätte es u. a. auch nicht respektiert, dass Hexen in seinem Namen im Feuer verbrannt werden. Man dürfte also von so einem Gott erwarten, dass er einem brennenden Dornenbusch gleich vor der UN-Vollversammlung sagt: "Hey Leute, habt euch doch endlich lieb und glaubt an mich!".

Da wir aber nun in dieser einen Welt leben, die durch viele Krankheiten, finanzielle Probleme u.ä. gezeichnet ist, gibt es nach Gutdünken keinen Gott und wenn doch, so ist er ein Sadist, ein Wirrkopf oder ein so genannter intergalaktischer Spaßvogel.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Autor, Gott
Quelle: www.sueddeutsche.de

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382 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2008 08:26 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Das Buch des Autors Michael Schmidt-Salomon, "Manifest des evolutionären Humanismus", der auch noch Sprecher des Vorstands der Bruno Giordano Stiftung ist (eine Art Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung), der zahlreiche Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angehören, kann in jeder Buchhandlung bezogen werden.
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27.12.2008 11:19 Uhr von scootiewolff
 
+85 | -227
 
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27.12.2008 11:20 Uhr von McSchugge
 
+107 | -43
 
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sehe: ich auch so. Wenns nen Gott gibt, warum dann all das?
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27.12.2008 11:23 Uhr von scootiewolff
 
+58 | -175
 
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27.12.2008 11:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+129 | -17
 
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was wäre Glück ohne Unglück?
Friede ohne Krieg?
Liebe ohne Hass?
Wohlstand ohne Armut?
Gesundheit ohne Krankheit?

Menschen schätzen das Gute nunmal in erster Linie als Kontrast des Schlechten.
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27.12.2008 11:41 Uhr von cob060691
 
+63 | -18
 
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naja: Wenn Gott angeblich uns als sein Ebenbild geschaffen hat, dann hatte er einen ziemlich miesen Charakter und würde andere Lebewesen verabscheuen. Die Menschen, die als Werkzeug der Religion agiert haben, sind nämlich momentan Platz 1 auf der Liste der meisten Morde und Grausamkeiten gegenüber den Lebewesen auf der Erde.
Gott wurde früher als Erklärung benutzt wie alles geschen sein könnte, doch nun gibt es die moderne Wissenschaft, welche uns noch mehr Fortschritte liefern würde, würde man alles Geld nicht für die Kriege ausgeben.
Diese Auflistung von Argumenten lässt sich (fast) ohne Ende weiterführen ;-)
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27.12.2008 11:42 Uhr von cob060691
 
+13 | -7
 
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sn braucht eine edit-funktion!!!!^^: meinte natürlich: *geschehen
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27.12.2008 11:48 Uhr von stekemest
 
+18 | -7
 
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Etwas lahm: Schmidt-Salomon steht schon seit langer Zeit extrem hoch in meinem Ansehen, aber die hier aufgeworfene Frage ist ein alter Hut. Es ist das Problem der Theodizee, das die Kirche schon seit Jahrhunderten plagt. Ich halte das aber für ein ziemlich abgenutztes Argument, mit dem man kaum einen Gläubigen noch hinter dem Ofen hervorlocken kann. Von einem MSS hätte ich etwas mehr erwartet.
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27.12.2008 12:09 Uhr von xsybex
 
+7 | -23
 
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27.12.2008 12:13 Uhr von cob060691
 
+11 | -6
 
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@xsybex: Es hätte die Nachfahren der Toten der Religionskriege gejuckt, hätten wenigstens welche überlebt...
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27.12.2008 12:37 Uhr von delerium72
 
+16 | -8
 
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Mein reden Er hat sowas von Recht!!!!!! Sowas ähnliches hab ich vor einigenJahren einem Kichenfutzie hier vor der Tür gesagt als sie ma wieder "Werbung" gemacht haben ......
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27.12.2008 12:40 Uhr von Schnawltass
 
+34 | -16
 
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wie kein sadist? wenn er exestieren würde wär er heute hinter gitter wegen
völkermord ,wer hat die sinnflut über die erde gebracht das der
vollspacken noha ne arche bauen musste na und wegen
zwangsarbeit würd ich den auch noch ma 100 jahre geben
"BAU MIR EINE ARCHE" ich hätt zu ihm gesagt bau selber
du volldepp.und von seinem sohn wolln ma garnet erst reden
der würde heut als harz4 schmarotzer rummgammel und
überall fragen "hast ma n euro?" sry wer noch an die
verlogen heilige kirche und an seine notgeilen priestern die
kleine jungs verführen und von denen noch fotos machen
der tut mir leid. ich denk da immer noch an den satz der
onkelz "wer keine angst vorm teufel hat brauch keinen gott!
in diesem sinne.
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27.12.2008 13:06 Uhr von cefirus
 
+7 | -19
 
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27.12.2008 13:19 Uhr von Kamelreiter
 
+20 | -39
 
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27.12.2008 13:21 Uhr von Kamelreiter
 
+16 | -9
 
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edit zu oben: bin keiner religion anhängig, diese sind meiner meinung nach auch unnötig, ich glaube nur, dass es etwas außerhalb unseres universums gibt, dass für all das hier gesorgt hat.
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27.12.2008 13:31 Uhr von Einz
 
+19 | -6
 
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Wat ein Schwachsinn Gott = Natur

(und da spielt die Wissenschaft auch nur Beobachter)

Die ganzen Vorstellungen, Gott sei ein Person, ist genauso hanebüchen wie der Glaube an den Weihnachtsmann.
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27.12.2008 13:47 Uhr von Chriz82
 
+23 | -53
 
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27.12.2008 14:01 Uhr von JCR
 
+5 | -2
 
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Gott ist kein Puppenspieler sagen die einen. Wer das alte Testament hingegen zu wörtlich nimmt, wird den Eindruck gewinnnen, dass der alte Herr ein ziemlich rachsüchtiger und grausamer Soziopath ist.

Allzu menschliche Denkweise. Gottes Gnade und Gottes Zorn wird mqn nirgendwo finden, wenn nicht in den Menschen selbst.
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27.12.2008 14:10 Uhr von Chriz82
 
+15 | -17
 
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@nixsagend: dein nick ist programm?

wie im ersten kommentar schon erwähnt, besitzen die menschen einen "freien will". es liegt also ganz in unserer hand, wie wir diese welt gestalten und wie sie sein soll. hätten wir ständig jemanden um uns herum der uns sagt was gut und böse ist, hätten wir keinen freien will mehr. wäre dir das lieber?

pass auf. hast du kinder? wenn ja, verbietest du ihnen das fahrrad oder skateboard fahren, nur weil es gefährlich ist und sie sich schwer verletzen könnten? ich hoffe nicht.
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27.12.2008 14:13 Uhr von Einz
 
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..........@Getschi: Ja, man macht es sich einfach, wenn man gleich alles als esoterisches Gesülze abtut. Und Natur ist einfach Natur? Was für eine Aussage! Jeder Naturwissenschaftler wird Dir bestätigen, dass wir nur an der Oberfläche der ´natürlichen´ Erkenntnisse krackseln. So einfach ist das überhaupt nicht. Wenns so einfach wäre, hätten wir heute nicht die rigerosen Probleme, die meines Erachtens unter anderem darin gründen, dass wir es uns eben immer versuchen ganz einfach zu machen. Hat zwar dann nicht viel mit der Realität zu tun, aber es passt in begrenzte logische Strukturen. So wie auch der Autor des hier genannten Buches, der Gott nur monothoistisch sieht, obwohls nur ein kleiner Teil der Gottesversionen ist. Außer Acht gelassen werden z.B. der Buddhismus, wo Gott KEINE PERSON ist, oder die zahlreichen Naturreligionen, Pantheismus uvm.! Aber wie gesagt, da wirds sich wirklich einfach gemacht, denn das Volk braucht Einfachheit um beschäftigt zu werden!
Der Westler schaffts immer seltener über seinen eigenen kleinen Tellerrand zu schauen, den er Weltanschauung nennt....
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27.12.2008 14:21 Uhr von bolitho
 
+18 | -4
 
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@chriz82: "hätten wir ständig jemanden um uns herum der uns sagt was gut und böse ist, hätten wir keinen freien will mehr."

Und das ist genau das was Religion und Kirche tut!

Was Gut ist und was Böse weiß jeder selber - aus seinem Gewissen heraus.. Was Dumpfbacken wie die Fürstin Gloria zum Thema AIDS oder der Pabst (seine heilige Unfehlbarkeit) zum Thema Homosexualität von sich geben ist nur mit religiöser Verblendung des Geistes erklärbar.

Wir haben es im Zeitalter der Aufklärung (etwa 18.Jahrhundert) geschafft uns von den geistigen Fesseln der christlichen Glaubenslehre zu befreien - und das ist gut so.

Übrigens - Materie ist nichts anderes als eine Erscheinungsform von Energie.
Und die Frage wer die Energie schuf beantwort ich mit der Gegenfrage wer denn Gott geschaffen hat.

Auf beides gibt es nur eine Antwort: Sie wurden nicht geschaffen sondern sind Ewig - nur mit dem Unterschied daß Energie keinen Gott braucht.
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27.12.2008 14:24 Uhr von Chriz82
 
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27.12.2008 14:25 Uhr von Scratcher
 
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Getschi: Natürlich weiß man nicht woher die Materie des Urknalls herkommt und man wird es auch nie erfahren, es ist aber auch gar nicht die Aufgabe der Physik, dass zu tun!
Aber zu sagen das Gott die Materie geschaffen hat ist Schwachsinnig





Du hast so recht jetz wo die wissenschaft vieles erklären kann (die erde is nich der mittelpunkt des universums) versuchen die das mit dem urknall oder in den usa mit iIntelligent Designer um ihren glauben in einklang mit denn vorhandenen wissenschaftlichen erkenntnissen zu bringen was für mich die übelste heuchelei is so ungefähr wenn ichs nich besiegen verdreh ich michs halt so bis es mir pass


das soll nich heißen das alles was die wissenschaft heute sagt auch morgen is richtig is ja vieles theorie oder kann falch interpretiert werden aber auf jeden fall vertru ich der wissenschaft mehr als irgend einem mehrere 1000 jahre alter humbuck aberglauben
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27.12.2008 14:29 Uhr von Einz
 
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@bolitho: Kann Deinen Komment zur Kirche/Gott voll unterschreiben, nur eines:

Du meintest: "Sie wurden nicht geschaffen sondern sind Ewig - nur mit dem Unterschied daß Energie keinen Gott braucht."

Der Begriff `Ewig` bzw. `Ewigkeit` ist wissenschaftlich nicht definiert, nicht erfassbar. Woher die `Energie` kommt, geschweige denn was sie ist (aufs kleinste herunter) ist auch nicht definier- oder erfassbar. Somit ist alles Mutmaßung und für jede Meinung frei interpretierbar.
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27.12.2008 14:38 Uhr von Picco593
 
+10 | -4
 
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Ein Gott: Kein Papst, Keine Kirchensteuern , Keine Pastoren die Messdiener missbrauchen,Es blieben zum Schluss wahrscheinlich nur noch die Zeugen Jehovahs übrig ,die auf den Weltuntergang warten .

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