25.12.08 13:30 Uhr
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In Betrieben angebotene Grippeschutzimpfungen werden oft nicht genutzt

Im Jahr 2008 hat nur jede dritte Firma seinen Mitarbeitern eine Grippeschutzimpfung angeboten.

Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung in Hamburg unternahm eine entsprechende Umfrage.

40 Prozent der Firmenleiter, die sich an der Umfrage beteiligten, meinten, dass die meisten Arbeitnehmer kaum Interesse am Angebot der Schutzimpfung hätten.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Betrieb, Grippe
Quelle: rhein-zeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2008 13:23 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
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Interessantes Thema. Hier in Großbritannien ist eine Impfmüdigkeit auch unter Angestellten in Arztpraxen oder Krankenhauspersonal vorhanden, was ziemlich bedenklich ist wegen dem Kontakt zu den Patienten.
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25.12.2008 13:49 Uhr von Putt
 
+3 | -3
 
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Warum auch? Die Impfung gegen Influenza wird von der Ständigen Impfkommission für Menschen unter 60 Jahren nicht als dringend empfohlen ( http://www.rki.de/... ).
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25.12.2008 15:35 Uhr von Sven_
 
+3 | -4
 
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immer fragwürdiger: vor dem Hintergrund der Forcierung dieser Impfung wird sie für mich immer fragwürdiger. Warum versucht man auf allen Wegen die Menschen dazu zu bringen sich diese Impfung zu geben? Offiziell sind es pro Jahr 16 bis 68 Todesfälle in Deutschland. Ich schätze mal da erfrieren jährlich mehr Menschen. Alle anderen Zahlen sind grobe Schätzungen bei denen Grippe auch nur eine Beteiligung am Tod hat.

Ich habe mich nicht impfen lassen und war dieses Jahr nicht ein mal erkältet.
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25.12.2008 16:02 Uhr von Putt
 
+4 | -2
 
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@Sven_: Die Zahlen der Grippeopfer schwanken zwar je nach Quelle sehr stark, aber es sollten doch schon einige tausend Tote jährlich sein.
16.000 Grippeopfer 2005/06
Quelle: Robert-Koch Institut, Berlin, Sep. 2003
"In einer "normalen" Grippesaison würden dagegen 5000 bis 8000 Menschen dem Virus zum Opfer fallen."
Quelle: http://www.stern.de/...
"Grippe-Folgen: 8000 Tote im vergangenen Winter"
http://www.aerztezeitung.de/...
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25.12.2008 19:10 Uhr von matthiaskreutz
 
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klar: Wenn ich zu meinem Hausarzt gehe dann wird gefragt "..gesund.."? Ja, pieks und raus. Keine 5 Minuten. Zum Betriebsarzt erstmal ne riesige Anfahrt, dann ellenlangen Fragebogen ausfüllen, dann warten, warten, warten...schließlich kommen erstmal die Tauglichkeitsuntersuchungen u.a.a. betriebliche. Wenn die mit "kleinem" Besteck an den Arbeitsplatz kommen würden wäre es sinnvoll . So nicht.
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25.12.2008 21:04 Uhr von aquila87
 
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Ich habe im Oktober meine Grippeschutzimpfung bekommen. Einen Tag danach hab ich starke Schmerzen im Oberarm bekommen: In dem Muskel, in den gespritzt wurde. Das hat bis heute angehalten und die Betriebsärztin behauptet ganz frech, das würde nicht zusammen hängen. Seitdem renne ich von einem Arzt zum anderen und keiner hat ne Ahnung, was da los ist.
Ich habe leider einen praktischen Beruf, wo ich meinen Arm täglich brauche, aber ich habe bei jeder Bewegung Schmerzen. Selbst Auto fahren ist die Hölle, weil ich nicht richtig lenken kann.
Für mich ist das Thema Impfung damit erst mal gegessen!
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26.12.2008 03:45 Uhr von arclite01
 
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@ sven: es sind mehrere tausend tote pro jahr! und das ist ein gutes jahr. in jahren mit richtigen grippepeaks sind es zehntausende manchmal sogar hundertausende, aber sojemand wie du wills einfach nicht checken, oder? aber wenns dich mal richtig erwischt, ja dann is das gejammer groß! und an die anderen impfgegner. informiert euch erst mal richtig, bevor ihr generell gegen eine impfung seid. natürlich ist bsp die grippeimpfung vor allem für ältere mitmenschen gedacht, aber auch für diejenigen, die mit vielen menschen in kontakt kommen, wie z.b. medizinsiches personal, lehrer, kindergärtner, etc. und klar gibt es nebenwirkungen, aber dieses risiko kann man in der regel in kauf nehmen. das gilt natürlich nicht gegen ein spezialzeug wie antrax, sonst würde sie ja als standardimpfung empfohlen werden. übrigens empfohlen. ich wette mit euch, das mindestens die hälfte keinen impfschutz gegenüber tetanus hat. und das ist nebenbeigesagt russisch roulette. denn gegen tetanus gibts keine heilung oder wirksame medis, wobei der tod wohl sehr grausam sein muss. gelähmt, mit starken schmerzen und bei vollem bewusstsein! aber das trifft ja nur die anderen gell?

@ aquila 87

dieses symptom kann durchaus von der impfung herrühren. wenn es nicht besser wird dann geh besten zu einem neurologen. evtl wurde bei dir die impfung nicht fachmännisch durchgeführt, und ein nerv (z.b. der n. axillares) getroffen.
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29.12.2008 01:31 Uhr von arclite01
 
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@bonsaitornado1: die grippeimpfung richtet sich nicht gegen die viren die eine erkältung verursachen!! außerdem zeichnet sich eine echte grippe sprich influenza dadurch aus, dass es sich eben nicht um eine typische erkältung handelt. so z.b. haste kaum husten und schnupfen. du hast eher andere symptome wie luftnot, generelle gelenkschmerzen, etc. und medis gegn die grippe gibt es schon, allerdings wirken die nur, wenn man sie innerhalb 3 tage nach auftreten der imfektion einnimmt, wobei sie dazu dienen die infektion unter kontrolle zu halten. denn das tückische an einer grippe ist die immunschwäche. dadurch können sich andere erreger dort ausbreiten wo sie nicht hingehören und z.b. den herzmuskel oder die lunge regelrecht zerstören.
zur grippeimpfung an sich. natürlich kann man nicht alle serotypen erfassen. dafür gibt es einfach zu viele, wie du richtig erkannt hast. deswegen werden jedes jahr die impfungen an die aktuell kursierenden serotypen ausgerichtet. dadurch hast du zwar keinen 100% schutz - aber wo bekommst du den schon? - jedoch hast du im fall einer infektion mit diesem virustyp die besten chanchen die infektion ohne komplikationen zu überleben. außerdem hast du selbst bei neuen serotypen -stichwort h5n1 - auch bessere chanchen. denn z.b. n1 ist in jeder grippeimpfung enthalten. somit bildest du ak gegen dieses ag und könntest folglich besser einer infektion mit h5n1 widerstehen.
eben wegen diesen komplexen zusammenhängen rate ich unseren patienten immer: fragen sie!! denn es gibt nichts schlimmeres als leienmedizin.

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