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Madoffs Milliardenbetrug fordert Todesopfer - ein Manager brachte sich um

Der amerikanische Börsenmakler Bernie Madoff verursachte einen Kapitalschaden von 50 Milliarden US-Dollar. Der 65-jährige Manager Rene-Thierry Magon de la Villehuchet aus Frankreich (65) war Mitbegründer des Access International Advisors Fonds. Dieser Fonds verlor massiv Gelder im Madoff-Skandal.

In New York wurde der französische Manager nun tot aufgefunden. Er schnitt sich an seinem Schreibtisch offenbar mit einem Teppichmesser die Pulsadern an beiden Händen auf. Auch Schlaftabletten wurden gefunden. 1,4 Milliarden Dollar verlor der Access Fonds an Madoff.

Magon de la Villehuchet, aus einer gehobenen Familie stammend, versuchte noch verzweifelt, einen Teil der Anlagen wieder zurückzubekommen, doch vergeblich. Den Selbstmord beging er wohl, weil er mit der Bürde nicht mehr fertig wurde. Madoff betrog Anleger mittels eines Schneeballsystems.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Milliarde, Manager, Todesopfer, Bernard Madoff
Quelle: www.kurier.at

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24.12.2008 23:52 Uhr von no_trespassing
 
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Sowas passierte 1929 reihenweise. Als immer mehr checkten, was da passierte, nahmen sich viele in Ohnmacht das Leben.

Ich frage mich nur, warum so viele so wahnsinnig sind, in Produkte zu investieren, die überhaupt nicht geprüft worden sind.

Viele Finanzakteure haben die Bodenständigkeit verloren und glauben blind den Ratingagenturen. Es ist tragisch, was da passiert, denn der eigentliche, der Grund hätte sich zu erschießen, ist Madoff. Und der will noch Gelder für Freunde beiseite schaffen.
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25.12.2008 17:55 Uhr von Severnaya
 
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ein feigling

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