24.12.08 09:22 Uhr
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Ein Gerichtsurteil erlaubt Hähnen, auch an Sonn- und Feiertagen draußen zu krähen

In Efringen-Kirchen hatten sich Anwohner über einen Hahn beschwert, der von früh bis spät krähte. Daraufhin wurde dem Hahn das Krähen im Freien untersagt.

Die Besitzer des Federviehs mussten das Tier in der Woche während der Mittagszeit und abends von 19.00 bis 8.00 Uhr in einem geräuschdämpfenden Gehege unterbringen. An den Wochenenden und an Feiertagen durfte das Tier seinen Stall gar nicht verlassen. Die Besitzer waren außer sich und erhoben Anklage.

Das Freiburger Verwaltungsgericht hat den Haltern des Hahnes nun zum Teil Recht gegeben. Der Hahn darf den ganzen Tag krähen. Aber das Nachtkrähverbot bleibt bestehen und an Wochenenden und an Feiertagen muss der Gockel mittags für zwei Stunden in den Stall.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Feier, Gerichtsurteil, Feiertag
Quelle: www.swr.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2008 09:32 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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also loits: heute abend nicht sooo laut fur*** - die nachbarn....

tztztz
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24.12.2008 10:09 Uhr von Hallo 2400
 
+3 | -1
 
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das ist doch ein natürliches: Bedürfniss das die Hähne krähen .dieser Staat steckt aber auch in jede Belanglose Kleinigkeit seine Nase rein. wir Menschen werden schon von der Obrigkeit bevormundet, und jetzt sind sind die tiere dran.Wer sich an sowas aufreibt,der hand wohl noch nie auf dem Lande gelebt.Ich wünsche trozdem allen SN Usern ein Frohes und gesundes fest
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24.12.2008 10:21 Uhr von lacrima84
 
+3 | -1
 
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verständlich: die Nachbarn kann ich verstehen ;)
unser Nachbar hatte auch einst die grandiose Idee, einen Hühnerstall samt Hahn unter unser Schlafzimmerfenster zu bauen.
Das man davon nicht unbedingt begeistert ist, wundert mich nicht.
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24.12.2008 10:25 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -1
 
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Gewalt-Mäckerer ! Würde ich aus dem Dorf schmeissen ....... Punkt ! Solche Dummbeutel haben in der Natur nichts verloren !

Diese Smoks sollen in die Stadt ziehen und gut ist .....

:) und jetzte frohes Fest
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24.12.2008 10:40 Uhr von domenicbitreactor
 
+3 | -1
 
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Gut so: Ich will ja jeden Sonntag rechtzeitig zum Gottesdienst kommen. Da ist so ein Gockelhahn ganz schön hilfreich.

/ironie off
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24.12.2008 10:40 Uhr von FED-COM
 
+6 | -1
 
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Und wer hat sich über das Krähen beklagt? das waren die gestressten, öko-bewussten Städter, die aufs Land gezogen sind um dort in der Natur ihre Ruhe zu haben.

Das Ei muss "bio" sein, aber der Hahn soll gefälligst den Schnabel halten.
Solche Leute kotzen mich einfach nur an!
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24.12.2008 10:47 Uhr von kingoftf
 
+2 | -1
 
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Muss ich: meinen Nachbarn hier gleich mal sagen, da sind rund um unsere Finca gut und gerne 10 Hühnerställe.
Außerdem noch jede Menge Ziegen, gleich mal anzeigen, diese Mistviecher, die blöken noch nach 20:00 draussen rum.
Wo kommen wir denn da hin, wenn man das durchgehen lässt.

Mein Gott, was für Spinner, die sich über sowas aufregen und vor allem auch noch die Gerichte damit belästigen.
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24.12.2008 11:18 Uhr von papiga2
 
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na super: eigentlich sollten wir froh sein das richter in Deutschland nichts anderes zutun haben...als ein prister nichts zutun hatte,hat er kühe getauft
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24.12.2008 11:57 Uhr von FED-COM
 
+3 | -1
 
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als Ergänzung: ich komme aus Freiburg und kenne die Story schon eine ganze Weile. Efringen-Kirchen ist eine ländliche Gemeinde. Da gibts nun mal Hühner und sonstige Viehhaltung. Auch gibt es Äcker und Felder und in der Erntezeit muss man halt zusehen, dass die Ernte schnellst möglich eingebracht wird, vor allem wenn Unwetter drohen. Dann muss der Mähdrescher halt auch mal nachts und an Wochenenden fahren.

Die wenigsten würden sich so einen Stress antun, von daher haben die Landwirte meinen Respekt.

Aber auch da gabs schon juristischen Zwist zwischen den Landwirten und den zugezogenen Städtern. Kann ja nicht sein, dass man nach einer harten Bürowoche morgens von Hühnern, Hähnen oder Landmaschinen geweckt wird.

Wie gesagt es ist einfach nur zum kotzen. Die ziehen aufs Land (wegen ruhe und günstigen Mieten) und beschweren sich dann, dass es da zugeht wie auf dem Land. Wäre ich Richter, würde ich die viel härter in die Schranken weisen. Die können auch keine Eule verklagen, die nachts "huhu" ruft...


Man man man, irgendwo muss der Kindergarten doch aufhören....
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25.12.2008 22:53 Uhr von Moppsi
 
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Schnabel zubinden, fertig! LOL!
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13.01.2009 15:21 Uhr von Fugu
 
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Hähne krähen in der Dunkelheit nicht es sei denn man baut eine Strassenlampe vor den Stall und nimmt den Tieren das Recht auf Dunkelheit.
Hühner- und Hähnehasser sollten nicht in die Dörfer ziehen, sie sollten keine Eier und Hühner/Hähne essen und sie sollten vor allem ihre Mitmenschen in Ruhe lassen.
Unsere Urenkel sind vielleicht froh, wenn es noch Hähne gibt.

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