23.12.08 20:57 Uhr
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Um die Not zu lindern, werden Jungen in Afghanistan für 1.500 Dollar verkauft

Pure Not zwingt immer öfter Eltern im krisengeschüttelten Afghanistan, Kinder zu verkaufen, um das Leben ihrer übrigen Kinder zu retten. Die allgemeine wirtschaftliche Lage liegt danieder und Entwicklungshilfe kommt in den Weiten des Hindukusch selten an.

Deshalb boomt gerade das Geschäft mit Knaben, weil sie höhere Gewinne bringen. Ein Fernsehteam (TV-Sender "Channel 4") aus Großbritannien hat zum ersten Mal ein derartiges Geschäft gefilmt. Ein achtjähriger Junge wird gerade an eine betuchte Frau aus Kabul verkauft.

Der Bub wurde vom Vater für 1.500 Dollar verkauft, so der Chef-Korrespondent des Senders. "Küsse deinen Vater und Mutter zum Abschied - es ist Zeit", so schnell ist das Geschäft abgelaufen. "Ich habe ein Stück meines Herzens verkauft. Aber so kann ich den Hunger meiner anderen vier Kinder stoppen."


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dollar, Verkauf, Afghanistan, Junge, Not
Quelle: bazonline.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2008 20:53 Uhr von jsbach
 
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Eine fast unglaubliche Geschichte die fast in die Weihnachtsgeschichte passen würde, auch wenn noch zu lesen ist, dass danach die Eltern in Tränen ausgebrochen sind.
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23.12.2008 22:47 Uhr von Valmont1982
 
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Ganz toll !!! "Ich habe ein Stück meines Herzens verkauft. Aber so kann ich den Hunger meiner anderen vier Kinder stoppen."

Na klar, warum nicht ?! Wenn ich schon kein Geld habe, denn setz ich doch noch paar Kinder in die Welt !!! Wie in Afrika...keine Kohle aber ein Kind nach dem anderen machen...
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24.12.2008 09:19 Uhr von Putt
 
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Klasse: Zumindest leben die Menschen ja unter dem Schutz der Bundeswehr in Armut. Im Vergleich zu den Aufwendungen der Bundeswehr sind die Aufwendungen für Entwicklungshilfe sehr bescheiden. Aber das ist ja auch nicht wichtig. Wichtiger ist es ja das die Bundeswehr überall mitspielen darf.

@Valmont und DrTroy
In den meisten armen Ländern ist die Geburtenrate hoch. Kinder ersetzen dort oftmals die Altersversorgung. Es gibt dort keinen Staat der die Eltern im Alter versorgt, dass übernehmen die Kinder. Und da die Kindersterblichkeit hoch ist, ist es besser mehrere Kinder zu haben. Hinzu kommt oftmals noch fehlende Bildung. Geburtenkontrolle oder auch Verhütung sind für viele arme Menschen Fremdworte. Dann kommt auch oft noch übertriebener Glauben hinzu. Ebenfalls eine Folge mangelnder Bildung. Bei ungebildeten war die Kirche schon immer besonders stark. Die katholische Kirche hat erst 2006 darüber nachgedacht ob man seinen Schafen nicht den Gebrauch von Kondomen erlauben soll ( http://www.stern.de/... ).
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24.12.2008 14:16 Uhr von Putt
 
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@DrTroy: Welche Mittel haben denn arme Familien dort? Kinder tragen nicht selten zum Lebensunterhalt der Familie bei. Wer versorgt in einigen Gegenden Afrikas die Familie, wenn die Eltern durch Aids oder Malaria erkranken?

Die wesentliche Ursache für die Armut sind unfaire Bedingungen, Handelsschranken, fehlende Bildung und Gesundheitsvorsorge. Die Politik der reichen Staaten sorgt dafür das es keine Chancengleichheit gibt und das Armut weiter bestehen bleibt. Es sind die Regierungen von Ländern wie China, Deutschland, USA, die dafür sorgen das es keinen gerechten Welthandel gibt. Es sind die Industrieländer, die für den Klimawandel maßgeblich vernatwortlich sind und die Armut jetzt schon in Gegenden wie z.b. im Sudan anheizen. Für die Öffentlichkeit schafft man dann die Mär von den ethnischen Säuberungen, aber das ist nur ein unbedeutender Teil der Wahrheit. Es sind unsere Großunternehmen die für Armut sorgen. Monsanto, Samsung, die Petroindustrie, unsere Pharmafirmen haben überhaupt kein Interesse daran das Entwicklungsländer aus der Armutsfalle kommen. Zumindest solange man dort Bauern ausbeuten oder Rohstoffe abgreifen kann. Die Kinder nicht nicht das Problem. Wir haben nicht zu wenig Nahrung für die Weltbevölkerung, wir wollen die vorhandenen Ressourcen nur nicht gerecht verteilen.

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