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München: 800 illegal im Sperrbezirk tätige Prostituierte erwischt

Seit Juni dieses Jahres konnten sogenannte "Scheinfreier", die von der Sittenpolizei zu Kontrollen im einschlägig bekannten "horizontalen Gewerbe" eingesetzt wurden, 800 illegal Tätige überführen. In 120 Massagesalons sowie in Hotels gingen die Prostituierten den Fahndern in die Falle.

Gegen die Sperrbezirksverordnung verstießen auch acht Männer. Zudem wies man von den insgesamt 808 ungesetzlich arbeitenden Liebesdienern und -innen einigen einen vorgeschobenen und getarnten Escort-Dienst nach.

Eine dadurch erfolgte Abschreckung gegen kriminelle Nebenerscheinungen, wie Menschenhandel, Ausbeutung und Zwangsprostitution, sei ein willkommener Nebeneffekt. So würde die "illegale Prostitution klein gehalten", so Münchens Polizeibehörde.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, legal, illegal, Prostituierte
Quelle: www.abendzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2008 20:50 Uhr von OskarL
 
+3 | -4
 
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Was bringt das? Das die Polizei keine anderen Schwerpunkte setzt, beispielsweise Gewaltkriminalität in öffentlichen Verkehrsmitteln!?

Frage mich, wo genau das "Verschulden" der Prostituierten gegenüber der Gesellschaft liegt? Sollte man íhnen nicht lieber danken, dass durch ihre Tätigkeit Individuen zum Zuge kommen, die ansonsten auf Ewigkeit Jungfrau bleiben würden bzw. sich ihre sexuelle Befriedigung beispielsweise über Sexualdelikte holen "müssten"!

Naja, ist schon eine dankbare Tätigkeit für die Polizei: Nutte anrufen, im "gesperrten" Hotel treffen, anzeigen und dann die große Pressekonferenz geben und befördert werden!
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23.12.2008 21:08 Uhr von KingChimera
 
+5 | -4
 
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@ OskarL: Schonmal auf die Idee gekommen das ggf. nicht alle Damen freiwillig diese Dienste anbieten?
Tellerrand sag ich da nur.

Servus, greetz KingChimera
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23.12.2008 21:35 Uhr von Schelm
 
+6 | -0
 
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hmmm ich frage mich, wurden die vorher oder nachher kontrolliert? ;-)
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23.12.2008 23:00 Uhr von Janina 2000
 
+4 | -1
 
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Dazu fällt mir ein Lied ein: "Skandal, Skandal im Sperrbezirk"
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25.12.2008 10:04 Uhr von OskarL
 
+1 | -0
 
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@KingChimera: Schön, da zeigt wieder jemand, dass er keine Ahnung von der Materie hat:

Bei den Angezeigten handelt es sich überwiegend um Frauen die Haus- und Hotelbesuche machen bzw. bei "gehobenen" Escortservices arbeiten. Das sind nicht die armen Frauen aus Osteuropa und Asien, die hier illegal arbeiten und als erstes den Pass abgenommen bekommen haben!
Die sogenannten Zwangsprostituierten arbeiten meistens in Bordellen in den Industriebezirken oder im klassischen Rotlichtbezirk.Bei logischem Denken schwer vorstellbar, dass genau diese Frauen alleine!! auf Dates in gehobene Hotels etc. geschickt werden.

P.S.: Zahlreiche Prostituierte haben sich an die Stadtratsfraktionen in Muc gewandt und gegen dieses harte Vorgehen protestiert, da es die Prostitution in den Untergrund drängt und so genau die von dir zitierte Zwangsprostitution fördert.
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25.12.2008 14:51 Uhr von KingChimera
 
+1 | -1
 
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@ OskarL: Prostitution ist doch inzwischen ein "anerkannter" Beruf, mit Krankenversicherung etc.
Demnach dürften wohl alle "legalen Prostituierten" ein Interesse daran haben sich auch entsprechend anzumelden.
Wer das nicht tut will das entweder nicht weil jemand illegal beschäftigte unterhält (und du kannst mir nicht erzählen das es bei Escort-Services keine schwarzen Schafe gibt), oder aber weil jemand keine Steuern abdrücken möchte - was dann in die Richtung "Schwarzarbeit" tendiert.

So oder so ist beides illegales handeln, und wird von der Polizei verfolgt. Ebenso im übrigen wie andere Gewaltdelikte.
Aber würde sich die Polizei nur auf ein Delikt konzentrieren, also alle Beamte auf einen Fall ansetzen würden sonstige Personen einen Freibrief bekommen.
Denn die Polizei besteht ja nicht nur auf 5-10 Leuten die evtl. an diesem Fall gearbeitet haben, sondern aus mehreren hundert.
Wenn du schon Ahnung von der Materie verlangst wäre es auch ratsam diese selber zu haben.

Servus, greetz KingChimera
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26.12.2008 20:49 Uhr von OskarL
 
+1 | -0
 
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@kingChimera: Hallo, es geht um Tätigkeit im Sperrbezirk oder nicht Sperrbezirk(fast alle Hotels in Muc liegen in Sperrbezirken), das ist die vorgeworfene Straftat, kann nicht erkennen, dass es der Polizei um Schwarzarbeit oder Linderung des "großen Leids" der armen Prostituierten geht.
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26.12.2008 21:51 Uhr von KingChimera
 
+0 | -1
 
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@ OskarL: Es geht um ILLEGALE Tätigkeiten. Also waren die dort aufgefundenen Personen nicht entsprechend angemeldet.
Es ging dabei nicht um bekannte Bordelle oder ähnliches. Es ging um Hotels oder andere Geschäfte die unter dem Vorwand eines anderen Treibens u.a. Prostituierte angeboten haben bzw. beschäftigt haben.
Keine Ahnung wie du Schwarzarbeit auslegst, aber wenn ich in meinem Beruf nicht angemeldet bin (also Lohnsteuerkarte etc. mal aussen vor lasse) und meinen Lohn komplett für mich behalte ist sowas durchaus Schwarzarbeit.

Servus, greetz KingChimera

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