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Schwerin: NPD-Fraktionsgeschäftsführer Marx hat nur noch Besucherstatus

Peter Marx, Generalsekretär der Bundes-NPD und Fraktionsgeschäftsführer im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, darf ab sofort nicht mehr während der Landtagssitzungen im Plenum und bei Ausschuss-Sitzungen teilnehmen. Dieses hat der Ältestenrat des Landtages beschlossen.

Im November soll Marx den SPD-Abgeordneten Klaus-Michael Körner indirekt bedroht haben. Der NPD-Politiker hatte gegenüber einem Landtags-Verwaltungsangestellten gesagt, dass Körner ab sofort gefährlich lebe.

In einer Sitzung vor der indirekten Drohung hatte Körner der Heimattreuen Deutschen Jugend vorgeworfen, Kinder zu verführen. Dabei soll Körner den NPD-Abgeordneten Tino Müller in einem Zwischenruf als Kinderschänder bezeichnet haben.


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WebReporter: Sir.Locke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Besuch, NPD, Besucher, Fraktion, Schwerin, Marx
Quelle: www.svz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2008 17:27 Uhr von misantrophe
 
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wie gehabt: wenn einem die Argumente ausgehen,dann müssen die "Demokraten" sich halt etwas aus den Fingern saugen.
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23.12.2008 17:33 Uhr von Sir.Locke
 
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@misantrophe: das ganze problem was ich in diesem fall sehe, sind die vielen "soll"s. körner "soll" einen npd-abgeordneten als kinderschänder bezeichnet haben, und marx "soll" gegenüber eines angestellten die drohung ausgesprochen haben.
meiner meinung nach - mal das ganze politische aussen vor gelassen - ist für mich nicht ausreichend einem politiker seinen arbeitsplatz zu verweigern.
bevor die frage auftaucht: so lange die npd (noch) eine zugelassene partei ist, muss man ihre abgeordneten auch als politiker benennen... :/
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23.12.2008 17:41 Uhr von tillus
 
+4 | -0
 
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kleiner Hinweis: der Marx ist zwar Fraktionsgeschäftsführer, aber NICHT Abgeordneter des Landtags!
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23.12.2008 19:20 Uhr von Sir.Locke
 
+1 | -0
 
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@tillus: danke für den hinweis. hatte mich schon gewundert warum er "hinter den abgeordneten" sitzen musste/ durfte. musste jetzt erstmal schauen, ob ich den auch in der news richtig benannt hatte - zum glück ja ;)
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24.12.2008 13:25 Uhr von Meister_Jaeger
 
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Um genau zu sein:
Körner hatte Marx durch einen Zwischenruf als "Kinderschänder" bezeichnet, Marx antwortete mit: "Man lebe auch als ein von der Indemnität geschützter Abgeordneter gefährlich“.

Meiner Meinung nach hat er in dieser Situation einen kühlen Kopf bewahrt, ich persönlich hätte anders reagiert, wenn mich jemand als Kinderschänder bezeichnet.
Man sollte auch einmal darüber nachdenken, wieso jetzt nur Marx bestraft wird, nicht aber Körner, der aufgrund des Vorfalls unter Polizeischutz gestellt wurde.
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24.12.2008 17:18 Uhr von Vandemar
 
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@"meister jaeger": "Um genau zu sein: ...."

Warum bist du es dann nicht?
Nicht der NPD-Fkationsgeschäftsführer (ohne Abgeordnetenstatus) Marx wurde von Körner so tituliert, sondern der NPD-Abgeordnete Müller.

In einer vorangegangenen Debatte hatte Körner den Abgeordneten der Nazi-Partei bereits vorgehalten, über die rechtsextreme "Heimattreue Deutsche Jugend" Kinder zu verführen. Angesichts der Verflechtungen von NPD-Funktionären und Abgeordneten in diesen HJ/WJ-Nachfolger und die Art in der Kinder dort indoktriniert werden, alles andere als aus der Luft gegriffen. Tino Müller ist aktives Mitglied der HDJ, nebenbei auch noch aktiv bei der National-Germanischen Bruderschaft und eine der zentralen Personen im Sozialen und Nationalen Bündnis Pommern (SNBP).

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