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Rupert Murdoch will Premiere retten - zu seinen Bedingungen

Der australische Medienzar Rupert Murdoch hat sich bereit erklärt, den angeschlagenen Abosender Premiere mit einer Finanzspritze in Höhe von 450 Millionen Euro zu retten - wenn seine Bedingungen erfüllt werden.

Eine Bedingung ist, dass Premiere eine Garantie über einen Bankenkredit in Höhe von 525 Millionen vorlegt. Außerdem will Murdoch von der Auflage der Börsenaufsicht BaFin befreit werden, falls sein Unternehmen mehr als 30 Prozent der Premiere-Aktien hält.

Der Pay-TV-Sender braucht eine kurzfristige Kapitalspritze in Höhe von 50 Millionen Euro, um zu überleben. Rupert Murdoch ist über sein Medienunternehmen News Corp. mit 25 Prozent der größte Aktionär des Senders.


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WebReporter: Raindamit
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Premier, Premiere, Bedingung
Quelle: www.inside-digital.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2008 12:03 Uhr von Raindamit
 
+0 | -0
 
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Damit liefert sich Premiere endgültig an Murdoch aus. News Corp. wird in naher Zukunft eine Komplettübernahme des Senders anstreben.
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23.12.2008 13:01 Uhr von Vladimir.Danilov
 
+11 | -1
 
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ich glaube: nicht das wir in von der Auflage befreien, da kann ja jeder kommen!
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23.12.2008 13:19 Uhr von no_trespassing
 
+11 | -1
 
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Das mit der Bafin ist schon eine dreiste Forderung: Wieder mal eine Anmaßung sondergleichen.
Der Staat sollte hier ganz klar machen, dass niemand über dem Gesetz steht, auch ein Rupert Murdoch nicht.

Wenn Murdoch Premiere abschmieren lassen will, bitte. Aber dann ist sein 25%-Paket auch fürn A....
Murdoch will günstig an Premiere kommen, so schaut´s aus.

Es wäre vielleicht besser, ARD und ZDF gründen zusammen einen neuen öffentlich-rechtlichen Sportkanal, frei empfangbar, und kaufen die Bundesliga-Rechte. Alternativ wäre eine Umwandlung Premieres ins öffentlich-rechtliche TV denkbar. ARD und ZDF übernehmen den Sender samt Rechten und senden die Bundesliga-Spiele alle live. Einnahmen macht man durch Werbung. Und den Spielfilm-Kram mit den überteuerten Rechten läßt man sein bzw. verkauft die Pakete an RTL, SAT.1 oder Pro7.

Champions-League verkauft man an SAT.1, RTL und UEFA-Cup an DSF.

Der Sender sollte nur zu Bundesliga-Zeiten bzw. eine Stunde davor überhaupt ausstrahlen. Es muss ja nicht rund um die Uhr irgendein Mist gesendet werden, den sowieso niemand guckt.

Pay-TV hat sich in Deutschland noch nie etabliert und wird es auch nicht. Außerdem ist es viel zu teuer. Wer gibt denn 600 EUR für ein Abo-Paket im Jahr aus? Bei T-Home ist es sogar noch mehr.
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23.12.2008 13:36 Uhr von Bluti666
 
+13 | -4
 
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Der Laden soll lieber dicht machen wenn Abonnenten fehlen bzw. keiner Premiere sehen will, ist dieser Sender wohl unnötig...
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23.12.2008 13:44 Uhr von Raindamit
 
+12 | -1
 
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"ARZDF-Sportlive": Ein öffentlich-rechtlicher Sportkanal von ARD und ZDF - das nenn ich mal ne gute Idee! Gebühren zahlen wir schließlich genug...
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23.12.2008 13:45 Uhr von MadAxx
 
+8 | -4
 
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och schade wenn Premiere dicht macht, sind ja die ganzen coolen D-Box und Smartcard Hacker arbeitslos ......
*Ironie off*

Ich persönlich fände es schade, mir war Fernsehen ohne Werbeflut die paar Euros wert....
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23.12.2008 14:15 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+4 | -3
 
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haha, premiere pleite: ich lach mich scheckich.

Content media verreckt bevor sie angefangen hat.
Ist dann ja nur eine Frage der Zeit bis Kabel Deutschland, Unity Media, Maxdome, T-Home und wie sie noch alle heissen, den Bach runter gehen. Ich freu mich drauf.
Schade das sich PayTV in deutschland wohl nicht so sehr durchsetzt wie in amerika, da kann man dann wohl keine extra knete aus den Leuten pressen.
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23.12.2008 14:46 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -1
 
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so langsam sollten: sies mal kapieren: paytv zieht in deutschland nich...
xD

hahahaha :p:p


ich würds whh ned mal schaun wnens nix kosten würde, weil mir die zeit dazu zT völlig fehlt^^
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23.12.2008 15:26 Uhr von domenicbitreactor
 
+3 | -1
 
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Ich möchte aber noch erleben: dass Nagra 3 auf meinem guten alten Polnischen Receiver läuft

\emulation off
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23.12.2008 16:36 Uhr von modano09
 
+2 | -0
 
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die arme DFL und zum Schluss die Stadionbesucher: denn die werden am Ende die Verlierer sein, falls der einzige Abnehmer der liverechte für die Bundesliga pleite gehen sollte.

Die Mindereinnahmen der Vereine muss dann wohl der Stadionbesucher mit höheren Eintrittspreise ausgleichen.

Das ARD und ZDF die Liverechte kauft, ist stark zu bezweifeln , denn das würde wahrscheinlich einige klagen nach sich ziehen.
(Grundversorgung - liverechte )
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23.12.2008 20:38 Uhr von Onkeld
 
+2 | -0
 
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sollte ich: etwas übernehmen können, wie ein gewisser rupert murdoch, dann ebenfalls nur unter meinen bedingungen. is doch ganz normal, ansonsten wirds halt nix.
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23.12.2008 22:22 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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Ja ne er zeigt doch das er es kann, er ist nicht umsonst so reich. Nachher pumpt er da sein Geld rein und dann kommt nen deutscher Beamter auf seinen § angeritten und alles geht den Bach runter.

Ich versteh es und würde es genauso machen, mit dem Unterschied ich find Premieren nicht so dolle. Ist zu teuer -.-
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24.12.2008 13:17 Uhr von gagga
 
+1 | -0
 
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iss klar: premi kann sich selbst retten, imho.
preise nach unten korrigieren und der rest geht automatisch.
die buli habe sie doch fast geschenkt bekommen für die nächsten vier jahre. da ist potenzial.
aber einem rupert murdoch in D einen "rechtsfreien" investitionsmarkt zu geben halte ich für übertrieben.
der vogel soll sich an die momentan eh zu laffen gesetze halten oder zurück nach australien gehen.
entzieht man sein neues unternehmen der börsenaufsicht haben wir bald einen zweiten europäischen berlusconi - und wer will das?
wenn premi kurz vor der insolvenz steht wird sich definitiv ein investor finden, weil der pay-tv-markt in D besteht.
der markt soll die zukunft von premi regeln.

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