23.12.08 12:04 Uhr
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Militärputsch in Guinea

Der Präsident Guineas ist Tod. In der Nacht zum Dienstag verstarb Lansana Conté im Alter von 74 Jahren. Daraufhin verübte das Militär des westafrikanischen Landes einen Staatsstreich. Laut eines Armeekommandeurs sei die Verfassung sowie Institutionen der Regierung außer Kraft gesetzt worden.

"Die Institutionen der Republik haben sich durch ihre Unfähigkeit hervorgetan, sich an der Bewältigung der Krisen zu beteiligen", teilte der Kommandeur mit. Nach Aussage des Militärs, herrsche unter dem Volk tiefe Hoffnungslosigkeit.

Conté war seit 24 Jahren im Amt des Staatschefs. 1984, nach dem Tod seines Vorgängers, putschte er sich selbst an die Spitze des Staates. Schon seit Jahren litt der ehemalige Präsident Guineas an Diabetes und Leukämie.


WebReporter: csu-mitglied
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Guinea
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2008 14:46 Uhr von RoOsT
 
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da bin ich ja mal gespannt: ob die militärs die macht wieder abgeben, sprich nur eine übergangsregierung bilden, oder ob "wir" dort unten demnächst eine neue krisenregion mit zig streitpartein haben, die sich in bürgerkriegsähnlichenzuständen die macht streitig machen...
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23.12.2008 14:58 Uhr von aral
 
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Der Tod ist verstorben? die Checker schlafen mal wieder... oder stehen schon wartend unterm Weihnachtsbaum...
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24.12.2008 08:17 Uhr von mort76
 
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Da Conte sich selber an die Macht putschte, gibt es auch keinen Grund zur Intervention.
Guinea ist das korrupteste Land Afrikas und Conte konnte seine Macht dort auch nur durch Wahlbetrug aufrechterhalten, die Opposition wurde natürlich unterdrückt.
Kurz gesagt: Guinea war vor dem Putsch auch nicht demokratischer als es jetzt ist.
Es kann sich dort nun etwas ändern, ob zum Guten oder zum Schlechten, wird sich zeigen.

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