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Am Arbeitsplatz surfen - ohne schlechtes Gewissen

Über eine neue Webseite kann der sonst sich üblicherweise an seinem Arbeitsplatz überwacht fühlende Internetnutzer ungeniert im Internet bewegen. Vor allem dann, wenn er sich in private Webseiten einklinkt, die dem Chef nicht gefallen.

So könnte die Nutzung von bestimmten fragwürdigen Seiten, die moralisch anstößig sind, oder längere Korrespondenz bei Facebook zu einer Abmahnung führen. Zwar seien Spionageprogramme in Betrieben nicht genehmigt, doch sogenannte "anonyme" Analysen über Internetaufrufe seien erlaubt.

Immerhin gibt es jetzt eine Webseite, bei der man sich dann zumindest sicher fühlt, falls der Chef einem über die Schulter sieht. Wenn man sich also auf der betreffenden Seite von Vanishd einklinkt und registriert, kann die Täuschung des Zusehers auf dem Monitor gelingen.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Arbeit, Arbeitsplatz
Quelle: www.20min.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2008 09:35 Uhr von Atarix777
 
+19 | -2
 
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Hmmm, "ohne schlechtes Gewissen" also man Betrügt den Chef auf eine Art und Weise, die er nicht herrausfinden kann - und deshalb braucht man dann kein Schlechtes Gewissen mehr haben? Nach dem Motto, wenn ich Fremdgehe und meine Frau bekommt es nicht raus, ist alles in Butter?

Na dann...
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23.12.2008 10:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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So ein Quatsch ich hab früher die EDV in einer Firma gemacht und musste meinem Chef die Internet-Aktivitäten - heimlich - melden.
Dazu hat man einfach am Proxyserver die Online-Zeiten des Benutzers mitgeloggt und wusste wieviele Stunden er im Monat online war.
Dann hat man den Betreffenden gefragt, was er für die Firma wichtiges recherchiert hat, als er 30 Stunden pro Monat reine Internetzeit hatte. Das konnte natürlich keiner erklären und die Abmahnung war perfekt.
Das gleiche gilt für 8:00 Arbeitszeitbeginn, und wenn der Chef eine Woche nicht da ist loggen sich manche User erst 9:54 am Rechner ein. Das gibt eine weitere Erklärung ...
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23.12.2008 12:24 Uhr von Albana91
 
+2 | -1
 
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@Thomas: "Das gleiche gilt für 8:00 Arbeitszeitbeginn, und wenn der Chef eine Woche nicht da ist loggen sich manche User erst 9:54 am Rechner ein. Das gibt eine weitere Erklärung ..."

Ergibt keinen Sinn, denn dass ich nicht um 8.00Uhr online gegangen bin bedeutet nicht zwangsweise dass ich nicht vor dem online sein gearbeitet habe.
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23.12.2008 12:36 Uhr von Andy3268
 
+2 | -0
 
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@ Albana: Mit einlogen meint Thomas bestimmt in das Firmennetzwerk.
Wenn man seinen Arbeits-PC anmacht muss man sich idr. einloggen und wenn man sich nicht eingeloggt hat hat man in der zeit nichts(am PC) gearbeitet.
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23.12.2008 13:04 Uhr von Vladimir.Danilov
 
+1 | -3
 
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und wie: erklärt der Hausmeister warum er nicht um 8 angemeldet war`? ;)
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23.12.2008 13:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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... zur weiteren Erklärung man kontrolliert ja nicht alle Arbeitnehmer.
Aber mal ein echtes Beispiel und wirklich erlebt:
Kollege in der Buchhaltung hat (damals) am Samstag 8 Überstunden aufgeschrieben um Vertragsdaten einzugeben. Seine Kollegen schaffen 100 am Tag. Am Samstag gab er aber nur 10 Verträge ein, er wusste nicht, dass man dies dem Buchhaltungsprogramm entnehmen kann. Dafür ist seine Online-Zeit 3 Stunden. Am PC angemeldet hat er sich um etwa 10:00 Uhr, abgemeldet um etwa 14:00 Uhr.
Hier wird klar, dass der Mann nur 4 Stunden da war, von denen er 3 im Internet zugebracht hat. Er betrügt seinen Arbeitgeber.
Automatisch prüft man von nun ab auch seine Wochenleistung.
Aber Achtung: Die Chefs schiessen nicht gleich, die schauen sich das 14 Tage in Ruhe an und warten dann auf einen Augenblick um sie in Flagranti zu erwischen.
Die Überstunden-Betrug rechtfertigt vielleicht sogar ine Kündigung ohne Abmahnung.

Deshalb nutzt so eine Seite nicht wirklich.
Nur als Tipp, für andere, die glauben die Chefs merken nichts.

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