22.12.08 16:01 Uhr
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Nanoröhrchen verbinden Gehirnzellen

Italienische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man Nanoröhrchen aus Kohlenstoff zur Therapie bei Hirnschäden einsetzen könnte.

Den Hirnforschern gelang es, mittels leitfähiger Nanoröhrchen, die an die äußeren Zellmembranen angebracht wurden, einzelnen Neuroren zu verbinden. Auch ohne die Synapsen-Verknüpfungen konnte man die elektrischen Signale von 100 Millivolt Spannung von Hirnzelle zu Hirnzelle weiterleiten.

Allerdings sind diese neuartigen Hirnverdrahtungen noch im Anfangsstadium der Forschung. Zukünftig wären sie aber eine sehr vorteilhafte Methode zur Behandlung neuronaler Krankheiten und könnten die zurzeit genutzten Metallelektroden ersetzen.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2008 15:55 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Die Nanotechnologie eröffnet uns in den letzten Monaten sehr viele positive Forschungsergebnisse sowohl in der Medizin wie auch in der Unterhaltungs-, Automobilindustrie und im Haushaltsbereich.
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22.12.2008 17:07 Uhr von aquila87
 
+7 | -0
 
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Freude: Ich bin gerade in der Ausbildung zur Physiotherapeutin und habe mein letztes Praktikum in einer neurologischen Fachklinik absolviert. Ich finde die News einfach beeindruckend, denn so wären wir einen Schritt weiter und könnten eventuell bald periphere Lähmungen heilen!
Alles kann bisher transplantiert werden, außer Nervenzellen.
Ein Hoch auf die Forschung, wenn das bald klappen sollte.
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22.12.2008 17:35 Uhr von blub4
 
+3 | -0
 
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unf dann gibt es einen synapsenkurschluss wenn die dinger falsch eingebaut werden oder wie? ;)


super sache vor allem wenn man bedenkt das durch diese kleinen röhrchen vll später parkinson/epilepsie oder querschnittslähmung geheilt werden kann.
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22.12.2008 18:04 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -0
 
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Naja das Besondere an den Synapsen ist ja eben dass Sie NICHT alles weiterleiten - sondern bestimmte Signale unterdrücken.

Wenn man jetzt eine große Zahl Synapsen durch Nanotubes ersetzen würde käme das Ergebnis wahrscheinlich einem Autisten nahe, der aus der "Informationsflut" seines Gehirnes die wesentlichen Infos gar nicht mehr herausfiltern kann...

Man müsste die Tubes also nicht nur in großer Anzahl implantieren, sondern auch noch intelligent steuern können. Eine für die derzeitige Technik unlösbare Aufgabe. Aber was nicht ist...
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22.12.2008 20:31 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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Ein anderer Ansatz wäre, Nervenzellen wieder zum Wachstum zu stimmulieren. Mal sehen, welche Technik sich durchsetzen wird.
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24.12.2008 06:58 Uhr von sample2501
 
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sehr geil: kann man vielleicht irgendwann man die hirnleistung "gesunder" menschen beträchtlich erhöhen.. oder direkt-neurale-interfaces realisieren (stecker ins gehirn und maus, tastatur und monitor sind schnee von gestern.. *freu*)
hoff ich erlebe das noch^^

so long,
cheers & oi!

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