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Energietechnologische Sensation? Österreicher erfindet Perpetuum Mobile

Aus physikalischer Sicht ist ein sogenanntes Perpetuum Mobile - eine Apparatur, die mehr Energie produziert als zugeführt wird - unmöglich. Ein burgenländischer Erfinder will ein solches dennoch gebaut haben - in seiner Garage.

Während das Medieninteresse steigt, sind bereits die ersten Interessenten aus Saudi-Arabien und China angereist. "Sie waren echt begeistert davon. Die kamen immer wieder, machten Fotos und wollten immer mehr Details", so der Erfinder Gerald Berger.

Die energietechnologische Innovation verfügt über einen 24 Volt-Gleichstrommotor, Ölpumpe, zwei Lkw-Batterien, Hydraulikmotor sowie einem vom Erfinder selbst entworfenen Getriebe plus Generator. Laut Bergers Angaben verbraucht die Maschine 100 Ampere, um 170 Ampere zu erzeugen.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Österreich, Mobil, Energie, Sensation, Perpetuum Mobile
Quelle: www.rooster24.com

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111 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2008 15:22 Uhr von mediareporter
 
+1 | -0
 
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Hmm was jetzt genau davon zu halten ist, sei dahingestellt, schön ist die Vorstellung vom Daniel Düsentrieb, der gegen die Grenzen des Machbaren in seiner Garage werkt, allemal ;) In der Quelle gibts mehr zur "Wundermaschine" sowie zu den potenziellen "Investoren"...
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22.12.2008 15:33 Uhr von brainfetzer
 
+43 | -26
 
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Gute News! Wenn man das Ding noch weiterentwickeln kann,gehören evtl. die Energieprobleme der Vergangenheit an.Coole Sache.
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22.12.2008 15:40 Uhr von anilingus
 
+49 | -96
 
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22.12.2008 15:41 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+135 | -12
 
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Ist schon April? Wenn das Wahr wäre, käme das in der Tagesschau und nicht auf rooster24!
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22.12.2008 15:43 Uhr von usambara
 
+65 | -8
 
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sich selbst an den Haaren herbei ziehen...
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22.12.2008 15:43 Uhr von hansev
 
+40 | -4
 
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Für mich nicht glaubhaft: Ölpumpe, Hydraulikmotor, Getriebe und Generator - alles ohne Reibungsverluste? Es muss zum Starten der Apparatur erstmal doch Energie zugeführt werden, damit die Kiste läuft oder irre ich mich da? Wenn die Gerätschaften dann etwas größer werden haben sie auch mehr Gewicht - oder? Medieninteresse ist ja immer vorhanden - aber manchmal ist es auch eine Ente. Jeder Journalist ist nicht automatisch auch Maschinenbauer oder Physiker. Er glaubt es nur.
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22.12.2008 15:44 Uhr von Delios
 
+22 | -21
 
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Bleibt: nur zu hoffen dass die Idee sich noch entwickeln wird und man das Projekt doch noch fördert und nicht wie der Erfinder befürchtet, es in einer Schublade der Industrie landet.
Leider passiert das viel zu häufig. Sei es nun der Rentner der einen Motor entwickelt hatte der selbst mit Cola läuft, dem Kleingärtner der ein Windrad entwickelt hat was mit einer enorm hohen Effizienz arbeitet (oder wie die Nachbarn vermuten... das Windrad wird mit nem Motor betrieben^^) oder eben dem Tüftler aus der Nachricht.
Mir fällt nur leider nicht mehr der Name der Sendung ein wo das mal kam.
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22.12.2008 15:45 Uhr von exekutive
 
+33 | -25
 
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yeah: ich liebe perpetuum mobile.. auch halte ich es persönlich für mehr als nur möglich diese zu bauen.

es gibt auch schon sehr viele gerüchte das solche "apperaturen" seit langem bekannt waren/sind, dann aber schnell aus dem verkehr gezogen wurden, um nicht das imperium der energiekonzerne im kleinen und den ausbeuterkapitalismus im großen zu gefährden.

schließlich bedeuten perpetuum mobiles die unabhängigkeit des individuums.. und menschen die unabhängig sind, kann man nicht mehr so einfach kontrollieren und gleichschalten (und zur kasse bitten)

trotzdem binhalten perpetuum mobile auch mehr als nur viel verantwortung... so das man aufgrund der unbegrenzten energie nicht zur völligen ausschweifung gerät.

von wegen och, strom hab ich ja unendlich, warum also noch standby funktionen nutzen oder die stromsparenden utensilien kaufen.

heizen könnte man dann ja auch elektrisch... und so z.b. im winter das FENSTER EINFACH AUFLASSEN

^^
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22.12.2008 15:58 Uhr von Leondriel
 
+70 | -3
 
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Schon klar Es entsteht einfach mal so Energie aus dem Nichts... und nicht etwa auf der Ebene von Elementarteilchen, sondern gleich im großen Stil, in nem Getriebe und einem Motor.

Die Maschine verbraucht als 100 Ampere und liefert 170 Ampere... Kunststück, gibts schon, nennt sich Transformator. Ampere ist nämlich die Stromstärke und nebenbei indirekt proportional zur Stromspannung U, senk ich das eine, wächst das andere.

Hätte der Herr einen Motor mit einer Leistung von 100 Watt gebaut, der 170 Wattstunden Arbeit verrichtet, DANN könnte er sich auf die Schulter klopfen. So dürften ganz China und Saudi Arabien herzhaft über ihn lachen, wenn tatsächlich jemals jemand da war.
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22.12.2008 16:09 Uhr von Mario78
 
+9 | -33
 
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22.12.2008 16:11 Uhr von Carbonunit
 
+23 | -4
 
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Leistung ist das was zählt nicht der Strom der hier fliesst. Wie von Leondriel schon gesagt, Spannung und Strom zusammen ergeben die Leistung, kennt man nur einen Wert sagt das noch garnichts.
Und auch daran dass ein Perpetuum Mobile nicht funktionieren kann, sind ausnahmsweise mal nicht die CIA oder internationale Großkonzerne schuld, sondern wirklich die Physik. Jedes Teil das sich bewegt wird durch Reibung gebremst. Kein Gerät hat einen Wirkungsgrad von 100%. Und ein Perpetuum Mobile müsste 100% +x haben. Tut mir leid, geht nicht.
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22.12.2008 16:12 Uhr von Mario78
 
+2 | -30
 
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22.12.2008 16:14 Uhr von Mario78
 
+7 | -21
 
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22.12.2008 16:16 Uhr von DerBibliothekar
 
+11 | -7
 
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WOW, er sit GOTT: Schöpfung aus dem Nichts!
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22.12.2008 16:18 Uhr von Leondriel
 
+18 | -4
 
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@Mario78: Naja, dass der Erfinder den Unterschied zwischen Stromstärke und Leistung nicht kennt ist nunmal ein verdammt schlechtes Zeichen.

Zu deinen Beispielen: Ich habe noch keinen Menschen fliegen sehen, außer von der Schule. Flugzeuge fliegen, ja. Menschen... na gut, nach unten, aber das nennt man glaub ich "fallen" ;)
Und was die Erde angeht... nur weil sie diese heidnischen Ketzer aufgepumpt haben heißt das noch lang nicht, dass sie vor 4000 Jahren nicht als Scheibe erschaffen wurde, als Gott die Dinoknochen verbuddelt hat!
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22.12.2008 16:19 Uhr von Causa
 
+22 | -8
 
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absoluter Schmarren es ist einfach nicht machbar.
Immer wieder wird sein tausenden von Jahren das von Laien und Wundergläubigen versucht.
Es ist einfach nicht machbar.
Man kann nicht Energie herstellen ohne Input.
Das Energieerhaltungsgesetz wirkt auch hier.
Causa
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22.12.2008 16:23 Uhr von Gotovina
 
+12 | -4
 
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Burgenland: Im Burgendland gibt es nur Wein, weiter nichts.
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22.12.2008 16:26 Uhr von Unvergesslich
 
+5 | -2
 
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glaube: kaum dass das möglich ist. motoren haben einen geringen wirkungsgrad, schon allein deswegen wird das nicht hinhauen.
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22.12.2008 16:31 Uhr von Tekkenizer
 
+10 | -12
 
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unglaubwürdig: Man kann kein Perpetuum Mobile konstruieren- denn es ist einfach unmöglich. Genauso unmöglich wie mit Lichtgeschwindigkeit reisen (aus der Sicht der Geschwindigkeit).
Wenn es tatsächlich ein Perpetuum Mobile geben sollte, dann würde so eine Konstruktion gegen den Kosmos sprechen und demnach das Universum kollabieren (früher oder später).
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22.12.2008 16:31 Uhr von Allmightyrandom
 
+14 | -3
 
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Die viel: interessantere Frage wäre, wie man aus Materie Energie herstellt. Und das mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad. Das es geht besagt die Relativitätstheorie und macht und die Sonne täglich vor.

Das aus dem Nichts Strom produziert wird ist dagegen leider unmöglich.
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22.12.2008 16:48 Uhr von DIONA23PAR
 
+5 | -2
 
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gibts doch schon längst. und hier ist der beweis ;)

http://www.secret.tv/...
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22.12.2008 16:49 Uhr von nopulse
 
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@ ice_cream: RTL ist sicher bald dran ;)
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22.12.2008 17:06 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -6
 
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1 April ist noch hin.

Aber das Stammtischgerede hier finde ich tierisch interessant. Als nächstes kommen die leute die behaupten der Erfinder des Wassermotors würde auf einer Insel festgehalten, damit die Ölkartelle gewinn machen.
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22.12.2008 17:10 Uhr von Rashik
 
+5 | -3
 
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Perpetuum-Mobile: also mit den bekannten Mittel ist so etwas auf jeden Fall nicht möglich. Vor allem nicht mit den erwähnten Mitteln (Elektormotor, Getriebe, etc.).
Alles Komponenten die einen Wirkunsggrad < 1 haben und somit Energie in Wärme umwandeln, sprich warm werden. Somit geht Energie verloren und auf Grund eines unwichtige Details names Energieerhaltungssatz muss am Ende weniger da sein als vorher.
Naja und wie schon erwähnt wurde, er kann aus 100 Ampere 170 Ampere machen. Super sache kann ich auch. Allerdings ist Ampere keine Energie und die ganze Sache wird zu Lasten der Spannung gehen die sicher deutlich stärker fällt.
oh, ach, ich kann noch mehr, kann nämlich auch aus 220 Volt etwa 10.000 Volt machen. Naja ich gestehe, das Prinzip ist nicht neu, sondern wird in jedem Hochspannungsnetz verwendet.
Also an alle die denken damit seien die Energieprobleme der Welt gelöst, sorry, so einfach gehts nicht.
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22.12.2008 17:31 Uhr von Kamelreiter
 
+2 | -1
 
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na klasse^^: stellt also den energieerhaltungssatz außer kraft

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