22.12.08 14:19 Uhr
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Wissenschaftler fordern: Drogen für den Fortschritt

Schon seit längerem ist bekannt, dass sich Professoren, Studenten und Wissenschaftler mit Wirkstoffen aus Designer-Drogen wie Speed oder Ecstasy dopen, um die Gedächtnisleistung zu erhöhen.

Das Militär der USA setzt ähnliche Mittel schon seit Jahren offiziell ein. Jetzt fordern Wissenschaftler dies auch für andere Bereiche. Eine Zulassung dieser Mittel würde zu wichtigen Erfindungen für die ganze Welt führen.

Gegner sind der Auffassung, dass eine Verwendung solcher Mittel unfair sei, denn dadurch könnte die Anerkennung für Werke aus einem "normalen" Zustand heraus gemindert werden.


WebReporter: colomb23
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Droge, Wissen, Fortschritt
Quelle: www.heise.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2008 14:21 Uhr von palanden
 
+15 | -4
 
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Ich denke wenn sie meinen sie bräuchten sowas - warum nicht? Sie machen nur sich selbst kaputt, es gäbe wieder mehr Wissenschaftler und wir haben ein paar schöne Erfindungen und Entwicklungen.
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22.12.2008 15:01 Uhr von Leondriel
 
+15 | -4
 
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Gibt doch schon genug legale Drogen Tolle Aussichten, muss ich also demnächst zum Junkie werden um einen Job zu kriegen? Die normalen Menschen bringens ja nicht so sehr wie die gedopeten.

Wie wärs denn noch mit Anabolika für Maurer, Heizungsbauer und Möbelpacker?
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22.12.2008 15:15 Uhr von phiLue
 
+4 | -4
 
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Wie in der Quelle: Wie in der Quelle schon geschrieben steht machen einen diese Mittel (in diesem Fall Ritalin & Adrenalin) nicht schlauer, sondern sollen dazu da sein um länger wach und aktiv zu bleiben um zu lernen um dadurch schlauer zu werden.

Von daher gesehn finde ich wäre das eine gute Sache.
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22.12.2008 15:19 Uhr von El Indifferente
 
+6 | -5
 
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Naja, etwas übertrieben: Ritalin ist nicht identisch mit Speed. Das andere erwähnte "Medikament" ist Adderall. Das kommt schon näher an das heran was landläufig unter Speed verstanden wird. Mit Ecstasy haben beide Drogen nichts zu tun. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Ecstasy beim Lernen hilft, denn es hat ja neben einer stimulierenden Wirkung auch eine "halluzinogene Komponente".

Was mich etwas wundert ist, dass so intelligente Menschen so eine dumme Forderung stellen. Denen muss doch klar sein, dass diese Medikamente stark suchtbildend sind. Das ist nicht vergleichbar mit "ich hol mir mal einen extra starken Kaffee".

Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass die meisten, die dabei waren, als dieser Antrag formuliert wurde schon Ritalin- und/oder Adderallsüchtig sind und jetzt ihre Sucht legitimieren lassen wollen.
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22.12.2008 15:20 Uhr von inept_aider
 
+3 | -2
 
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Da steht ja, dass es bereits Wissenschaftler gibt die solche Drogen nehmen und jetzt forden Wissenschaftler dies auch für andere Bereiche.....

Drogenabhängige "Wissenschaftler" die noch mehr Drogen wollen...naja
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22.12.2008 15:21 Uhr von phiLue
 
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Muss meinen Text oben tw. verbessern, hab tatsächlich Adrenalin gelesen, ist natürlich Adderall :´D
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22.12.2008 15:33 Uhr von Ice_Cream_Man
 
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Genau und am Besten LSD auch legalisieren. Weil im LSD Rausch ist die beste Musik entstanden!
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22.12.2008 15:45 Uhr von Eruptiv
 
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Wer: Star Trek kennt,
es gibt ein Zeitalter in der die ganze Menschheit unter Drogen steht.
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22.12.2008 16:17 Uhr von Ice_Cream_Man
 
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@Eruptiv stimmt. Die Parallele is mir gar nicht aufgefallen.

Am Ende ist Star Trek doch "nur" ne Doku??? Alles wird gut :-)
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22.12.2008 16:23 Uhr von Premier-Design
 
+3 | -0
 
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@El Indifferente: ´Das ist nicht vergleichbar mit "ich hol mir mal einen extra starken Kaffee".´

Warum nicht? Kommt darauf an, welche Drogen gemeint sind. Es wird doch schließlich auch reines Koffein in Tablettenform verkauft, das ist doch schon irgendwie vergleichbar mit Koks. In Südamerika werden die Koka-.Blätter gekaut, oder Koka-Tee getrunken, was mit dem Schwarztee oder Kaffee vergleichbar ist. Das synthetische Pulver, das daraus dann gewonnen wird ist vergleichbar mit reinem Koffein, von dem man auch einen Herzkasper bekommen kann. Sollte jedem selbst überlassen sein, was er nehmen möchte und was nicht. Man kann sich nämlich nicht unendlich pushen, man greift nur mit irgendwelchen Mittelchen auf die Körperreserven zu. Und der Körper holt sich seinen Ausgleich schon wieder - allerdings hat man dann effektiv keinen Vorteil, nur für eine bestimmte Zeit. Später hat man dann durch diverse Mittelchen Nachteile - nämlich dann wenn der Körper das Gleichgewicht wieder herstellt.
"Kaffee-Junkie" klingt auch nicht ernst, aber was anderes sind viele Leute ja nicht. Mir egal, ich mag eh Schwarztee lieber und mach mir gleich wieder einen.. ^^
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22.12.2008 16:41 Uhr von Einz
 
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@Premier: Wenn man sich die Substanzen ansieht (Methylphenidat und Amphetamine), die hier propagiert werden, halte ich es auch für hanebüchen, wenn man Kaffee zum Vergleich herzieht.
Ist schon ne ganz andere Nummer....

Sehr bedenklich diese Entwicklungen.....
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22.12.2008 16:57 Uhr von RockRebell
 
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Frage aus dem Personalbogen: 43. Welche Drogen sind Sie bereit zu nehmen?
44. In welcher Menge?
45. Wie oft?

"Scheff, is´ kein Koks mehr da!"
"Shit..."

Sachen gibt´s...
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22.12.2008 19:16 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -0
 
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cannabis + sonstige drogenfans erfreust ironie off*
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22.12.2008 23:26 Uhr von McSchugge
 
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Meinetwegen sollte jeder selbst entscheiden dürfen ob man Drogen nimmt oder nicht. Allerdings dürften diese Personen dann, wenn sie körperlich oder kopfkrank werden keine Krankenkasse in anspruch nehmen, dass die Gesellschaft später der leidtragende ist.
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23.12.2008 03:10 Uhr von grycke
 
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dazu: fällt mir nur eins ein:
http://de.youtube.com/...
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23.12.2008 06:58 Uhr von baz
 
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Hier, worum es geht: Ein offener Brief oder Appel, den eine Gruppe von Wissenschaftlern in nature veröffentlicht hat:
"Towards responsible use of cognitive-enhancing drugs by the healthy"
http://www.nature.com/...

Sie fordern nicht gleich die "enhancing drugs" rezeptfrei in den supermärkten zu verkaufen.
Sie wollen aber eine Gesellschaftliche Debatte lostreten über den möglichen Nutzen solcher Stoffe eben bei gesunden Menschen und fordern auch, dass man deren Wirkung auf Gesunde ersteinmal genauer untersucht.


Damit gehen diese Wissenschaftler ein weiteres Tabuthema an, überschreiten eine weitere Grenze. Darf der Mensch prinzipiell durch die Einnahme solcher Stoffe sein Gehirn manipulieren auch wenn keine med. Notwendigkeit besteht?
Aber sicher, prinzipiell schon!Es gibt nämlicch keinen Grund, das wir damit, wie die Natur uns geschaffen hat zufrieden seinen müssen, es geht immer mehr.
Ich finde daher die Idee von Prinzip her gut!!!

Lustigerweise denke ich, das es in der Praxis vielleicht keine so gute Idee sein könnte sowas wie Adderall salongfähig zu machen.
Wirkt sich das Zeug nämlich wirklich dauerhaft leistungsverbessernd aus und hat es zugleich langfristig schwere gesundheitliche Nebenwirkungen, dann wird der Einzelne zu der Entscheidung gezwungen:Gehe ich das Gesundheitliche Risiko ein oder nehme ich einen Leistungsnachteil gegenüber meinen Kollegen in Kauf.
Schwierig.
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23.12.2008 11:27 Uhr von El Indifferente
 
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@Prmier-Design: Also Kokain ist deiner Ansicht nach vergleichbar mit Koffein weil man von beidem bei Überdosierung einen Herzinfarkt bekommen kann?
Da frag ich mich doch, warum Kokain in der Liste der gefährlichsten Drogen auf Platz 2 steht, während es Koffein nicht mal unter die Top 20 geschafft hat.
Die hier diskutierten Medikamente stehen übrigens auf Platz 15 im Falle von Ritalin mit dem Wirkstoff Methylphenidat und sogar auf Platz 8 im Falle von Adderall mit dem Wirkstoff Dextroamphetamin.
Schau dir mal Leute an, die seit 20 Jahren Kaffee trinken (wie ich z.B.) und vergleich die mal rein optisch mit Leuten, die seit 20 Jahren Kokain schnupfen. Wobei du wenige Leute finden wirst, die 20 Jahre ununterbrochenen Kokainkonsum überhaupt überleben. Viele begehen Selbstmord, weil sich im Laufe der Zeit mit 100% Sicherheit schwere psychische Störungen einstellen. Vergleichbar mit der Erkrankung eines manisch-Depressiven.

Also ich bleibe dabei
´Das ist nicht vergleichbar mit "ich hol mir mal einen extra starken Kaffee".´
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23.12.2008 11:50 Uhr von baz
 
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Kaffee Junge! "ich hol mir mal einen extra starken Kaffee"
Hauptsache es handelt sich dabei auch um dunkel-schwarzen, kochend-heiiisen, echt-leckeren extrem-schwarzen Kaffee;)))
http://www.youtube.com/...
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23.12.2008 12:27 Uhr von U.R.Wankers
 
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"Abhängigkeit von Aufputschmitteln von Vorteil": steht dann in der Jobausschreibung, oder wie?
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23.12.2008 13:56 Uhr von GrafBumsti
 
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und wer: zahlt am ende den drogenentzug?
ich denke mal das man damit kurzzeitig höhere leistungen erzielen kann, aber keiner von denen denkt auch nur 10 jahre in die zukunft
ist doch so das einen die "weichen" drogen irgendwann nimmer reichen und dann steigt der süchte wieder auf härteres.
wohin soll das führen?
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23.12.2008 16:02 Uhr von hwidera
 
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auch viele Ärzte sind aufgeputscht: Ärzte, die zum Teil Schichten von 36 Std. und mehr schieben könnten dies ohne bestimmte ´Hilfsmittel´ niemals durchstehen. Natürlich wird kein Arzt das öffentlich zugeben - aber jeder kennt doch die Leistungsgrenzen bei Schlafentzug. Und die sitzen ja auch an der Quelle vieler hübscher Mittelchen. (Ich war am letzten Wochenende wegen furchtbarer Zahnschmerzen mal nachts in einer Notapotheke. Die Apothekerin hatte Pupillen wie Unterteller und man konnte gar keine Iris mehr erkennen)
Sicher, da kann man schon ins Grübeln kommen, wenn man sich vorstellt, daß man nach einem Unfall vielleicht von einem Arzt operiert wird, der sich erst mal die Nase pudern gehen muß. Aber vielleicht immer noch besser, als wenn er mitten in der OP einpennen würde. Wer hier letztendlich die Schuld trägt - die Ärzte - die harten Arbeitsbedingungen oder wir alle, die wir so wenig wie möglich für unsere Krankenversicherung zahlen möchten - kann jeder für sich selbst entscheiden.
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23.12.2008 22:19 Uhr von El Indifferente
 
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Also manchmal frag ich mich schon, was sich hier teilweise für geistige Tiefflieger tummeln.

Wer bitte gibt mir ein Minus für einen Kommentar, in dem ich nur sage, dass Kokain gefährlicher ist als Koffein. Also da muss ich doch an der geistigen Gesundheit des Minusgebers zweifeln.
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27.12.2008 15:58 Uhr von Trundle
 
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Doping fürs Hiern.
Es gibt sogar ein Philosophische Bewegung in den USA, die sich dafür Stark machen.

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