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Zürich: Asylbewerber besetzen Kirche

Etwa 100 Asylbewerber und 50 Aktivisten haben in Zürich eine Kirche besetzt. Mit dieser Aktion will die Gruppe "Bleiberecht" gegen die schleppende Bearbeitung der Asylanträge in Zürich protestieren und um Sympathie in der Bevölkerung werben.

Laut "Bleiberecht"-Sprecherin Tamara Rennaald weigern sich die Behörden in Zürich, die Bestimmungen für beschleunigte Verfahren in Härtefällen anzuwenden. Außerdem beklagt die Gruppe die Bedingungen, unter denen die Flüchtlinge untergebracht werden.

Laut Chef der Züricher Einwanderungsbehörde, Adrian Baumann, erfüllen die Asylbewerber nicht die nötigen Kriterien für ein Verfahren, und die Behörde halte sich strikt an die Bundesgesetze für den Umgang mit Fremden.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kirche, Zürich, Asylbewerber
Quelle: www.javno.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2008 19:15 Uhr von veggie
 
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Das ist immer besonders toll, wenn sich Behörden "strikt an den Buchstaben des Gesetzes halten". Oft sind die die schlimmsten, die "nur Befehle befolgt" haben und "sich nur an die Vorschriften halten".
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22.12.2008 07:59 Uhr von Deniz1008
 
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fragt mal ob die mehr wirtschafts- als politische: flüchtlinge sind
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22.12.2008 09:21 Uhr von Montrey
 
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Naja: wenn sie in der Schweiz abgelehnt werden, können sie immerhin noch nach Deutschland kommen...

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