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Australien: Frustrierte Krankenschwestern arbeiten lieber als Prostituierte

Nach zehn Jahren als Krankenschwester arbeitet "Jenna" jetzt als Prostituierte in einem Bordell und sie weiß von mindestens vier Kolleginnen, die das ebenfalls tun. Als Krankenschwester war sie überarbeitet, unterbezahlt und trug dabei große Verantwortung. Dafür gab es kaum Anerkennung.

Außerdem wurden die Krankenschwestern von den Ärzten abfällig als "Libra Fleurs" - eine Tampon-Marke - bezeichnet. Laut Gewerkschaft sind 45 Prozent der Schwestern von Gewalt am Arbeitsplatz betroffen. Im Bordell fühlt Jenna sich viel sicherer. Vor ihrer Familie hält sie ihren neuen Job aber geheim.

Queensland leidet unter einem Mangel an ausgebildeten Krankenschwestern. Laut Umfrage der Gewerkschaft sind viele Schwestern frustriert, überarbeitet und hassen ihren Job. Der Gesundheitsminister zeigt sich enttäuscht und weist auf eine 26-prozentige Gehaltserhöhung seit 2006 hin.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Australien, Krank, Prostituierte, Frust, Krankenschwester
Quelle: www.news.com.au

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2008 16:17 Uhr von veggie
 
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Hinweis an den Gesundheitsminister: Sehr wenig + 26% ist immer noch sehr wenig.

Ich kenne zwar nicht die Gehälter der Krankenschwestern in Australien, aber besonders hoch werden sie wohl nicht sein.

Aß man als Prostituierte mehr verdienen kann (zumindest kurzfristig), ist ja klar, aber dass eine ehemalige Krankenschwester sich im Bordell sicherer fühlt und mehr Anerkennung bekommt als im Krankenhaus, sollte doch zu denken geben!
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21.12.2008 18:38 Uhr von Pyromen
 
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schade: bei der überschrift dachte ich, sie verbinden die einen job mit den anderen. so würde im krankenhaus liegen wenigtens etwas mehr spass machen.
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21.12.2008 19:28 Uhr von much122
 
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Wenn man: eh schon an einem Krankenschwester-Mangel leidet sollte man doch eher versuchen die Krankenschwestern durch bessere Arbeitsbedingungen zum bleiben zu überreden. Die 26-%ige ist ein Anfang, jedoch genügt das bei weitem nicht.

Frei nach dem Spruch: "Man beißt nicht in die Hand, die einem nährt". Die Vorgesetzten und Ärzte sollten sich darüber Gedanken machen, ansonsten stehen sie in der Zukunft allein da.
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21.12.2008 23:38 Uhr von robert_xyz
 
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ich denke dass die Tussen schon vorher anschaffen gegangen sind, und jetzt einfach ihren Job an den Nagel hängen.

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