20.12.08 18:32 Uhr
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Frauen haben zu häufig ihre Menstruation - Gefahr der Unfruchtbarkeit

Wie aus dem "taz"-Blog zu entnehmen ist, ist der Gynäkologe Pieter Hompes der Auffassung, dass Frauen viel zu häufig ihre Regelblutung bekommen würde. "Unsere Mütter hatten 50 bis 60 mal in ihrem Leben eine Menstruation, nun haben westliche Frauen 500 bis 600 mal im Leben eine Menstruation", so der Gynäkologe Pieter Hompes.

Weiter heißt es, dass dadurch von Generation zu Generation, das Risiko der Sterilität wachsen bzw. Frauen an Endometriose erkranken könnten. Es ist nämlich möglich, dass während der Regelblutung, Blut in die Bauchhöhle gelangt. Wodurch Organe aufgrund des Gebärmutter-Schleimes Schaden nehmen.

Einerseits ist es schmerzhaft und andererseits wird das Sperma wie auch die Eizellen durch ein sich sehr aktiv verhaltendes Immunsystem attackiert. Zur Diagnose der Problematik kommt es übrigens oft erst nach etwa sieben bis zehn Jahren. In der BRD sollen um die 40.000 Frauen darunter leiden.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Gefahr, Unfruchtbarkeit
Quelle: blogs.taz.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2008 19:48 Uhr von -DK-
 
+15 | -4
 
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Kann mir das mal jemand erklären? 50-60 Menstruationen entspräche einem Zeitraum von ca. 5 Jahren. Wenn man davon ausgeht, dass die fruchtbare Phase grob über den Daumen gepeilt ca. 25 Jahre ist (von 15-40), würde das heißen, dass die Frauen früher 20 Jahre mit Schwangerschaft und Stillen verbracht haben.

Wenn man davon ausgeht, dass 9 Monate Schwangerschaft + 2 Jahre stillen( wie es damals wohl üblich war), würde das immerhin bedeuten, dass die Frauen im Schnitt 6-7 Kinder bekommen hätten. Und das wäre mir aufgefallen.
Wie kommen diese Zahlen zustande?
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20.12.2008 19:58 Uhr von Punzelchen
 
+21 | -7
 
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So Eine: hatte ich auch mal : War ständig am Bluten und ist trotzdem nicht gestorben . Glaube , Die lebt heute noch ....
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20.12.2008 20:00 Uhr von Blubbsert
 
+16 | -1
 
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Wenn man sagt das eine Frau alle 3Wochen ihre Periode hat sollte eine Frau ihm Jahr ~12mal ihre Periode haben. (1ne Woche wo de rote Indianer vorhanden ist ;))

Und gehen wir nun von DK´s Spanne von 15-40 aus, also ca 25Jahre, sind das 300mal die Periode in dieser Zeit.

Mal ausgenommen das ein Mädel früher ihre Periode bekommt und das eine Frau erst mit 50 in die Wechseljahre kommt.

Dann müsste ja laut dem seiner Rechnung alle 2Wochen die Periode sein.

Und wenn "früher" nur 50-60 Perioden vorhanden waren, wäre das ca 2mal im Jahr. (Gerechnet bei 25Jahre leben miter Periode)

Also effektiver Schwachsinn den der sagt.

Da kann man auch sagen das Männer unfruchtbar werden durch zuviel "Druck-Ablassen" ;)
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20.12.2008 20:23 Uhr von keinegier
 
+6 | -3
 
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also: erstens sind früher die leute eher gestorben und später fruchtbar geworden womit sich ja die mögliche zeit für perioden schon mal reduziert. und zweitens haben die frauen früher durchaus mehr kinder bekommen, wodurch sich die anzahl der perioden nochmal reduziert. trotzdem ist die milchmädchen rechnerei blödsinn. gott hatt das so eingerichtet das es einmal im monat geschieht, also so sei es.
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20.12.2008 20:57 Uhr von ploeppeldi
 
+6 | -0
 
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@ alles: Schon richtig, dass die Leute früher auch eher gestorben sind, allerdings sind dennoch die meisten Frauen so wie heute auch nach ihrer Menopause gestorben, heißt also: sie hätten eh keine menstruationsbezogenen Blutungen gehabt. Es ist also auf die Anzahl der Perioden bezogen relativ irrelevant, wann die Frau stirbt, wenn man von einer wie in der Statistik üblichen idealen oder durchschnittlichen Betrachtung ausgeht.
Die früher einsetzende Reife der Frauen hat zwar auch deutlich zugenommen, bezieht sich allerdings auch im Schnitt auf ca. 4-6 Jahre, und dabei betrachten wir grob geschätzt schon einen Zeitraum von 150 Jahren aufwärts. Da ich nicht davon ausgehe, dass Hompes´ Mutter, wie er in seinem Artikel beschreibt, über 120 Jahre alt ist und somit diese Zeit ansatzweise miterlebt hätte, sieht man schon allein daran wie falsch die Aussage doch ist.

Um nun noch einmal eine Rechnung anzustellen:
Menstruation von 12-40 Jahre ==> 28 Jahre á 52 Wochen, nach 3 Wochen "Kopfschmerzen" (Corazon ;) ) 1 Woche Periode ==> 364 Perioden
Sagen wir mal, diese Frau würde 2 Kinder bekommen, so fallen etwa 85 Wochen aus der gesammtbetrachtung raus (9 Monate Schwangerschaft + 1 Monat ~ zwischen 2 möglichen Schwangerschaften). Es bleiben insgesamt dann noch höchstens 343 Schwangerschaften übrig.

Und um die 50 voll zu kriegen, wäre eine Frau in früheren Zeiten entweder nur knappe 3-3,5 Jahre fruchtbar gewesen, ohne ein Kind zu bekommen, oder hätte in ihren etwa 24 Jahren der Fruchtbarkeit bei einer für eine Schwangerschaft in Anspruch genommene Zeit von 85 Wochen und 50 Perioden innerhalb ihrer 24 Jahre 12-13 Kinder zur Welt gebracht.

Da wohl die wenigsten von uns 12-13 Großonkel/Großtanten aus ausschließlich einer Linie haben (Oma/Opa mütt. oder Oma/Opa vät.), denke ich, dass das absoluter Schwachsinn ist, zumindest auf die krassen Unterschiede und somit resultierenden extrem erhöhten Krankheitschancen bezogen.
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20.12.2008 21:08 Uhr von Slaydom
 
+5 | -1
 
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Wie gut: dass eine Frau ca 200.000 mal menstruieren können^^ ist also noch luft nach oben ;)
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20.12.2008 23:43 Uhr von Ashert
 
+4 | -1
 
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Die Werbung ist schuld! Früher gabs die ja noch nicht, das war das eben einfach noch nicht in, da war das nur Pfui! Heute hingegen ist das Kultur, das wird das erwartet!
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21.12.2008 00:15 Uhr von Lornsen
 
+0 | -2
 
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wenn: die Indianer kommen........................
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21.12.2008 00:42 Uhr von zuo
 
+1 | -1
 
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21.12.2008 01:27 Uhr von shishiza
 
+4 | -0
 
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Interessant aber ob es wirklich richtig ist, ist für mich ziemlich fraglich.
Es stimmt, die Frauen waren früher öfters schwanger, oder sind sehr früh gestorben, doch ich denke nicht, das dies nicht die Ursache ist, das die Frauen heutzutage steril werden.

Ich denke eher daran, das Medikamente, Umwelt, Stress.....eine Rolle spielt. Außerdem gibt es so viele Krankheiten, die es damals sicher nicht gab.Früher hat die Natur dafür gesorgt, das nur der stärkste überlebt. Heute durch die Medizin schafft es fast jedes Baby. Ob es jetzt ein defekter Gen oder eine Krankheit hat. Und genau das wird leider weiter gegeben.
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21.12.2008 11:29 Uhr von APOPHYS
 
+1 | -0
 
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ich weis nicht ich weis nicht genau ob es nicht doch ansatzweise stimmen könnte.
früher haben die frauen schon sehr oft kinder gebohren, im schnitt sind es wohl rund 10 - 12 gewesen. ich meine jetzt z.b. das 18.jahrhundert. kleines beispiel von karl may, der hat 17 geschwister gehabt, wovon mind. 8 gestorben sind in kindsjahren.
also sehr viele frauen aus ärmere und mittelständlerischen familien hatten damals hohe anzahlen an schwangerschaften. das erklärt sich aber aus der sehr hohen anzahl der kindersterblichkeit damals.

ergo:
sie bekamen später ihre blutungen + sie starben früher und zwischendrinn waren sie sehr oft schwanger.

fazit:
es kann zumindest nicht ausgeschlossen werden das in der aussage ein gutesstück warheit drinn steckt.

mfg
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21.12.2008 13:33 Uhr von Vinona
 
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Meldet sich zu dem Thema auch mal ne Frau? Die Ursachen von Endometriose sind weitgehend unerforscht, Fakt ist aber, dass die Anzahl der Erkrankungen wächst.
Die Theorie, dass ein Zusammenhang mit der Anzahl der Menstruationen besteht, ist nicht neu, und insofern logisch, dass früher der Zeitraum zwischen der Menarche und der ersten Schwangerschaft geringer war als heutzutage. Allen, die sich über das Thema lustig gemacht haben, wünsche ich, dass sie sich niemals mit dem Thema Endometriose/künstliche Befruchtung/usw. herumschlagen müssen... an unerfülltem Kinderwunsch zerbrechen nämlich Beziehungen.
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21.12.2008 13:52 Uhr von Lmax1
 
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Die Zahlenlage ist so falsch nicht nur dass m.E. nach die 500-600 schon stark nach oben gerundet sind. 10-12 Kinder waren durchaus "normal" - allerdings ganz gewiss nicht für die "Müttergeneration", sondern eher für die Frauen vor hundert Jahren und mehr. Der beschworene "Naturzustand" liegt also schon erheblich länger zurück - aber wer schönt Statistiken nicht, bis sie passen? ;-)

Was "Hormonbehandlungen" betrifft, ist das durchaus nicht so abwegig oder mit großartiger Medikation verbunden. Man kann einfach die Pille auch über einen längeren Zeitraum durchnehmen und damit die Zahl der Menstruationen wieder verringern - sollten diese tatsächlich ein Problem darstellen.
Hinweise darauf, dass das schädlich ist, gibt es eher nicht. Die übliche Pillenpause nach 21 Tagen ist tatsächlich mehr ideologisch gewachsen denn wissenschaftlich bedingt - in der Tat in erster Linie vom Gedanken geprägt, dass die monatliche Blutung gottgegeben ist und vom Menschen nicht geändert werden sollte ;-)
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21.12.2008 15:42 Uhr von shishiza
 
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@Vinona: Ich bin eine Frau!!
Bei mir gab es keine Probleme, nicht im geringsten...ja ich habe auch die Pille genommen, und nehme sie jetzt wieder, aber ich habe keine Probleme dabei.

Aber es gibt so viele andere, die nicht nur ein Medikament nehmen sondern viele, dadurch wird doch der Körper erstmal abhängig und kaputt gemacht.
Ein Beispiel: Eine Bekannte von mir hat Kopfschmerzen, bevor sie überhaupt an die Ursachen geht, nimmt sie eine Kopfschmerztablette. Sie fragt nicht warum, oder wieso..sie nimmt es hin.
Ich dagegen habe in meinem Leben bis jetzt höchstens 5 mal ein Schmerzmittel genommen, gegen Kopfschmerzen...meist kann ich es mit anderen Mitteln bekämpfen.
Dadurch ist mein Körper für alles offen und reagiert bei kleinster Dosierung. Allergien hab ich keine....da muß ich allerdings sagen zum Glück!!
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21.12.2008 16:35 Uhr von beamtin
 
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zum Kommentar von -DK-: Du hat von Schwangerschaften und der Periode wohl überhaupt keine Ahnung. Wer hat dir denn erzählt, dass während dem Stillen die Periode ausbleibt?? Du bist wohl auch ein Mensch, der glaubt, dass man während man stillt nicht schwanger werden kann. Meine Güte, das nennt sich dann auch noch aufgeklärt.

Zur Zeit meiner Großmutter hatten Familien noch im Schnitt 14 Kinder. Aber auch dann kann es nicht stimmen mit 50-60 Menstruationen bzw. den 500 bis 600. Wenn das Jahr 52 Wochen hat und alle 4 Wochen (28 Tage) hat Frau eine Menstruation, dann wären das ca. 13 im Jahr. Geht man dann auch noch aus, dass diese mit dem 13. Lebensjahr beginnen und mit 45 Enden, dann käme Frau auf 416 Menstruationen. Es gibt sicher Frauen, bei denen dies erst mit 50 Endet, aber auch dann komme ich nur auf knapp 500.

Frau sollte eben Männer nicht über weibliche Dinge nach denken lassen, das kann nicht gut gehen.
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22.12.2008 00:43 Uhr von claudya20
 
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Ammenmärchen: Das ist doch auch wieder ein Ammenmärchen...
Gleich wie: Selbstbefriedigung macht unfruchtbar, vom Sperma schlucken wird man schwanger, vorehelicher sex wird mit der hölle bestraft etc....
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22.12.2008 11:15 Uhr von -DK-
 
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Beamtin: Du hast wohl gerade deine Tage oder warum bist du so giftig.

Ich hatte vor dem verfassen meines Kommentars extra noch ein paar Infos gesucht, weil ich mich genau das auch gefragt habe.
Es ist von Frau zu Frau verschieden. Evolutionär macht es durchaus Sinn, dass Frauen während der Stillzeit nicht schwanger werden, damit sie ihre Aufmerksamkeit auf das Baby richten können. Daher ist eine Schwangerschaft in den ersten Monaten der Stillzeit unwahrscheinlich. Später variiert es es dann von Frau zu Frau.

Frauen haben früher teilweise bis zu 4 Jahre gestillt; habe daher einfach die Mitte genommen zwischen gar nicht stillen und max. Stillzeit.

Womit ich aber keinesfalls behaupten möchte mich mit Schwangerschaft und Stillen besser auszukennen als eine Frau. Das wäre wie wenn Frauen so tun, als ob sie Ahnung von Fußball hätten :-)
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22.12.2008 16:56 Uhr von jukado
 
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nicht noch eine Rechnung aber ich möchte doch noch kurz zu Bedenken geben, dass es durchaus rechnerisch stimmen kann, dass Frauen aus den schon genannten Gründen, zumindest seltener menstruierten als heute.

Mit ein Grund dafür dürfte auch der oft schlechte Gesundheitszustand (Krankheiten und Hungerperioden) sein. Die Menstruation bleibt nämlich oft aus, bei schlimmen Krankheiten oder auch Hunger (siehe Magersucht, dort ist es gut erforscht, dass ab einem bestimmten kritischen Gewicht der weibliche Hormonspiegel durcheinander gerät).

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