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Gewaltmüdigkeit im Kaschmir wird durch Wahlbeteiligung reflektiert

Nach einem durch Unruhen und durch Militäraktivitäten zwischen Indien und Pakistan geprägten Jahrzehnt ist die Bevölkerung des Kaschmir kampfmüde und drückt dies in den derzeitigen, am 17. November angefangenen und nächsten Mittwoch endenden, Wahlen aus.

Die Wahlperiode wird nicht von Ausschreitungen überschattet. Die Wahlbeteiligung ist mit 59 Prozent ausgesprochen hoch. Jedoch bedeutet die hohe Wahlbeteiligung nicht eine Anpassung der Region an die indische Regierung, deren Aktivitäten in der Region seit vielen Jahren kritisiert werden.

Im durch hohe Arbeitslosigkeit geprägten Kaschmir sind Sympathien für die durch jüngste terroristische Aktivitäten bekannt gewordenen Lashkar-Guerillakämpfer gepaart mit Furcht und Frustration. Die Kämpfer genießen hohes Ansehen, da sie sich aus Streitigkeiten raushalten und Frauen nicht belästigen.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewalt
Quelle: www.nytimes.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2008 13:07 Uhr von ophris
 
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Sehr umfangreiches Original zu einem kontroversen Thema. Eine hohe Wahlbeteiligung bedeutet für mich "Ja" zu Indien (?).
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20.12.2008 13:43 Uhr von poseidon17
 
+2 | -0
 
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Autor: Danke für diese News, da sprichst du ein heikles, aber sehr wichtiges Thema an.

"... ist die Bevölkerung des Kaschmir kampfmüde..."

Hoffentlich bleibt dieser Zustand der Menschen erhalten und der Irrsinn hört irgendwann einmal auf.

Klasse geschriebene News :-)

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