20.12.08 13:11 Uhr
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Drogenbeauftragte findet Bier- und Weinsteuer zu niedrig und will diese erhöhen

Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte und SPD-Mitglied, ist der Meinung, dass die Preise für Bier und Wein in Deutschland im europäischen Vergleich viel zu gering sind. Abhilfe dagegen möchte sie mit der Erhöhung der Bier- und Weinsteuer erreichen.

Die niedrigen Preise im Einzelhandel würden vor allem Jugendliche dazu animieren, diese alkoholischen Getränke auch zu erwerben.

Derzeit verdient der Staat im Schnitt zehn Cent beim Kauf auf den Liter Bier oder Wein.


WebReporter: Kosh67
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Droge, Bier
Quelle: www.sueddeutsche.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2008 13:23 Uhr von artefaktum
 
+29 | -1
 
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In Großbritannien zahlt man deutlich mehr für Alkoholika im Supermarkt. Wird dort deshalb auch nur ein Tropfen weniger Alkohol getrunken?

Schon dieses "die Preise sind im Vergleich zu gering". Was ist denn, wenn Sachen im Ausland viel günstiger sind? Werden dann auch die Steuern dafür gesenkt?
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20.12.2008 13:30 Uhr von aktiencrack2009
 
+32 | -1
 
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Diese Person ist absolut Weltfremd.
Und ich hab jetzt absolut die Schnauze voll von diesen Bevormundungen.
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20.12.2008 13:38 Uhr von Carry-
 
+21 | -1
 
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hmm: warum sollen wieder die bestraft werden, die bier und wein legal kaufen dürfen und damit vernünftig umgehen?
unter 16-jährige dürfen das zeugs sowieso nicht kaufen. der "staat" müsste nur mal anfangen seine eigenen gesetze auch durchzusetzen.
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20.12.2008 13:41 Uhr von fabooo
 
+21 | -0
 
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und ich finde das die Benzinpreise im Vergleich zu den VAE zu hoch sind
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20.12.2008 13:48 Uhr von chefcod2
 
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Was: ist eig. Drogenbeauftragter für ein Beruf? Oder wie kommt man zu so einem Titel?
Sry, ich hör nur immer dieses Wort, kann mit aber einfach nicht vorstellen was das für ein Beruf sein soll.
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20.12.2008 13:52 Uhr von hansev
 
+8 | -1
 
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Ja die Frau Bätzing glaubt daran. Dann wird wieder schwarz gebrannt und die Hausweinbereitung bekommt Konjunktur. Die Preise und Steuern sollen nur das Unvermögen der Bundestagsabgeordneten finanzieren.
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20.12.2008 13:53 Uhr von fabooo
 
+2 | -0
 
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@chefcod2: einfach mal googlen ;)

"Der Aufgabenbereich eines Drogenbeauftragten besteht vornehmlich darin, die Bevölkerung, und im speziellen Jugendliche, über die Gefahren des Drogenmissbrauchs aufzuklären. Außerdem übernehmen die Drogenbeauftragten Tätigkeiten im beratenden Bereich und erfassen Statistiken über den Drogenmissbrauch in den verschiedenen Bundesländern. Auf Bundes- und Landesebene werden sie vom Staat beschäftigt, in größeren Städten arbeiten Drogenbeauftragte unter der Leitung von privaten Unternehmen."
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20.12.2008 14:10 Uhr von ElCommandante
 
+8 | -0
 
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LOL die Frau Bätzing mal wieder...ist bestimmt im selben Klöppelkurs wie die von der Leyen...
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20.12.2008 14:31 Uhr von Andy3268
 
+3 | -23
 
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20.12.2008 15:08 Uhr von mrrightistight
 
+6 | -0
 
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politiker: also wirklich diese politiker sind so lächrlich sollten se lieber bei den verkäufern gucken das die kinder den ausweis zeigen sollen !!!

immer alles erhöhen wollen aber nie etwas senken

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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20.12.2008 15:15 Uhr von Knetgummiclown2
 
+7 | -3
 
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lol Andy: auto fahren gehört dann auch verboten, können sich manche auch nicht beherrschen. genauso wie computer-/videospiele, stichwort spielsucht. ach wo wir schon dabei sind, lotto, online-poker, sportwetten und spielautomaten.
überhaupt gehört alles verboten, was irgendwie materiell ist, ich sag nur messies :)
geld gehört sowieso komplett weg vom fenster, viele reiche provozieren damit entführungen oder einfach überfallen zu werden.
der geschlechtsakt fördert nur todbringenden krankheiten. ergo VERBIETEN!!!!!
so zu faul weiterzuschreiben......
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20.12.2008 15:29 Uhr von ElCommandante
 
+4 | -0
 
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Außerdem verläuft das Drogenverhalten der Jugend in etwa in so 5-10-Jahres-Zyklen. Im Moment ist grad mal wieder Alkohol angesagt...als ich im Jugendalter war, waren es Kiffe, Koks, Meth,...so ist das halt.

Wer alles in Maßen betreibt, fährt eh am besten. Im Übermaß genossen kann alles tödlich sein...auch Streuselkuchen!^^
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20.12.2008 16:53 Uhr von lopad
 
+2 | -0
 
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Blödsinnige Idee: Als ob es irgendeinen Jugendlichen interessiert, ob das Bier nun teurer wird.

Da wird dann eben auf Vodka oder was auch immer umgestiegen.

Man muss der Jugend (und vielen Erwachsenen) einfach nur den Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol beibringen.
Steuererhöhungen helfen da absolut garnichts.
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20.12.2008 17:03 Uhr von ElCommandante
 
+2 | -0
 
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Tja das ist halt die Denke unserer Politiker... Von nix ne Ahnung, aber zu allem ne Meinung. Hauptsache, man "macht was". Ob sinnvoll oder nicht, ist doch wumpe.
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20.12.2008 17:22 Uhr von politikerhasser
 
+4 | -1
 
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Unter dem Deckmäntelchen der Vorsorge um die Volksgeundheit mal wieder Steuererhöhungen anzupreisen ist ebenso blöd wie einfallslos.

Wesentlich sinnvoller wäre es, spezielle Alk-Shops zu lizensieren und die harten Getränke aus den Supermarktregalen zu verbannen.

In jedem Kaff ein paar lizensierte Alkoholgeschäfte mit strengen Auflagen an die Betreiber bezüglich Jugendschutz - das schafft Arbeitsplätze, während Steuererhöhungen sich ohnehin in Nichts auflösen und sinnfrei verpulvert werden.
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20.12.2008 17:43 Uhr von iTosk
 
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Der Staat muss konsequenter werden! Anstatt Steuern zu erhöhen einfach mal durchgreifen, Alkohol wird halt nur noch mit ID vorlage verkauft und gut ist das. WEnn denen dass zu unsicher ist, sollen Sie halt in jedem Laden nen kontrolleinrichtung einbauen die das Alter verifiziert bevor man in die Alk abteilung kommt. Und sollte ein Laden an minderjährige verkaufen, muss der halt geschlossen werden.

Zwing das Volk zur Selbstdisziplin!
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20.12.2008 18:50 Uhr von lie
 
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bier: ist in deutschland ein nationalgetränk von daher is der preis ok.
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20.12.2008 20:21 Uhr von CyG_Warrior
 
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Und die Brandweinsteuer: wird schon wieder nicht angefasst....scheint sowas wie ein "Goldenes Kalb" der Politiker zu sein...

Ich versteh´s nicht...Ich versuch mich mal in einen heutigen Jugendlichen, der sich zuschütten will, hinein zu versetzen:

Wenn ich mir die Birne möglichst schnell und kostengünstig zuknallen möchte, greife ich doch nicht zu Bier oder Wein...viel zu wenig Alkohol drin!
Dann kommt eine günstige Flasche Wodka o.ä. (evtl. mit was zum mixen) zum Einsatz.
Kostet weniger, macht schneller breit und man braucht nicht so schwer zu tragen. *fg

Allerdings scheint dieser Dame aus der "höheren Politik" aufgefallen zu sein, WIEVIEL Bier und Wein in Deutschland verkauft wird und was so eine Steuererhöhung in das Staatssäckel spülen würde.
Abzocken unter dem Deckmantel des Jugendschutzes, nichts anderes bedeutet dieser Vorschlag/Forderung.

"iTosk" hat schon sehr richtig angemerkt, dass der Staat in Sachen "Alkoholmissbrauch von Jugendlichen" viel konsequenter durchgreifen muss...und auch die Eltern in die Pflicht nehmen müsste!
Wenn Eltern 1-2 Krankenhausrechnungen ihrer dort wg. Alkoholvergiftung behandelten Ableger voll bezahlen müssen, interessieren sie sich in Zukunft mit Sicherheit mehr für die Freizeitaktivitäten ihrer minderjährigen Sprösslinge....wenn nicht, bestünde Handlungsbedarf für das Jugendamt.

...und ich schreib´ schon wieder zu viel.... ;-)
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20.12.2008 20:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ich kann mir nicht helfen: aber ich mag diese frau nicht -.-
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20.12.2008 20:36 Uhr von Schigol
 
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Politiker die haben doch keine Ahnung wie es dem Volk finanziell geht. Ihr Gehalt ist ja min. 3 mal höher als von nem durchschnittsverdiener, dadurch interessiert sie es net wirklich ob sie da ein paar cents mehr dafür zahlen sollen und die ganzen Hartz IV empfänger brauchen sich es ja net zukaufen, wenn es ihnen zu teuer ist.
Dazu erhöhen sie dann von dem zusätzlichen Gewinn ihren eigenen Lohn und dann passt es ja wieder!!
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21.12.2008 02:57 Uhr von Rote-A-Fraktion
 
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"Vater" Staat: muss wohl wieder seine dummen Kinder erziehen indem man sich an ihnen bereichert.

Seltsam, die Regierung hat einen sehr selektiven Blick ins Ausland. Bei dem Mindestlohn das im EU Ausland wunderbar funktioniert schaut man weg, beim Preis der Alkoholika dient das Ausland wieder wunderbar der Sache.

Wer von euch hat der SPD denn die Stimme gegeben und regt sich jetzt über so etwas auf? Ärgert euch lieber über euch selber.. Von alleine kam die Frau nicht dahin.
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21.12.2008 10:22 Uhr von El Indifferente
 
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Ich finde die Idee super, nur: die Begründung ist total daneben.

Tatsache ist, dass unser Staat dringend mehr Geld braucht um die Löcher in den Finanzen zu stopfen. Seit dem Rettungspaket für die Banken und die sonstige Wirtschaft noch dringender als vorher. Da sowieso irgendwelche Abgaben erhöht werden, ist es mir lieber, die erhöhen die Abgaben für Bier und Wein als die Mehrwertsteuer, die Sozialabgaben oder sonst irgendwas, denn Bier und Wein braucht man nun wirklich nicht zum Leben. Die Abgabe, die wir auf Bier zahlen beträgt momentan 10 cent. Das ist lächerlich wenig für eine Droge, die man nicht wirklich braucht. Für einen Liter Benzin zahlen wir fast zehn mal soviel Abgaben und Benzin müssen viele tanken. Also ich bin ja dafür, dass man die Abgaben auf Bier und Wein so hoch setzt wie die für Benzin und dafür die für Benzin halbiert. Unterm Strich bleibt dann immer noch ein mehr in der Kasse des Staates hängen als jetzt..

Ich finde es ja auch immer interessant. Egal was hochgesetzt wird, die Leute beschweren sich, aber wenn es um Alkohol geht, dann brandet eine Woge der Entrüstung durchs Land, die ihresgleichen sucht.

Gestern kam ein Kommentar vom Chef der Weinimporteure. Der hat rumgejammert, dass so etwas bei der momentanen wirtschaftlichen Lage fatal für die Weinproduzierenden und -importierenden Geschäfte wäre. Irgendwie hab ich da ein einen Drogendealer denken müssen, der über den Staat jammert, weil er seine Drogen nicht so vertreiben kann wie er will, da ihm der böse Staat immer Knüppel zwischen die Beine wirft.

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