20.12.08 12:18 Uhr
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Todesstrafe könnte in der Karibik wieder "populär" werden

Nachdem in St. Kitts and Nevis nach zehnjähriger Pause eine Hinrichtung durch Erhängen vollstreckt wurde (SN berichtete), steigt zur Besorgnis von Anwälten für Menschenrechte das Interesse englischsprachiger karibischer Nationen aber auch in Jamaika an der Todesstrafe.

Dieses Interesse wird mit der gestiegenen Anzahl von Verbrechen begründet. Allein in St. Kitts and Nevis - 40.000 Einwohner - stieg die Anzahl von Morden um sechs auf 23 im Vergleich zu 2007. Antigua and Barbuda möchte die Todesstrafe für Straftaten mit Waffen und Guyana für mordende Piraten.

Einige Länder prüfen nun Wege, wie sie ihre Verfassung ändern können, um Restriktionen des Londoner Privy Council (Höchster Berufungsgerichtshof für ehemalige britische Kolonien umgehen können. Menschenrechtsanwälte sehen bessere polizeiliche Strategien als Vorbeugung der Todesstrafe an.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Todesstrafe, Karibik
Quelle: www.nytimes.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2008 12:09 Uhr von ophris
 
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Was gab es zuerst - das Huhn oder das Ei? Mehr Polizeipräsenz halte ich auch für sinnvoll, um Mörder abzuschrecken, bzw.. um brenzlige
Situationen zu entschärfen und Inhaftierungskosten für das Gemeinwesen
der kleinen Staaten gering zu halten. Ich kenne keine Stadt, die mit
40.000 Einwohnern 23 Morde im Jahr schafft - irgendwas muss da
vermeidbar sein.
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20.12.2008 13:55 Uhr von Jorka
 
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Ab ins Mittelalter: Wäre erschreckend wenn die Länder mit ihrer Forderung wieder durchkämen.
Die Todesstrafe hält schließlich keinen Menschen der Welt ab Verbrechen zu begehen.

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