20.12.08 10:12 Uhr
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Letzte Minister benannt: Obamas Regierungsbildung beendet

Nach nur sechs Wochen wurden nun sämtliche Ministerposten vom gewählten US-Präsidenten Obama besetzt. Als Arbeitsministerin wird zukünftig die demokratische Gewerkschafterin Hilda Solis fungieren und mit Ronald Kirk als Handelsbeauftragten holt Obama sich einen weiteren Afroamerikaner ins Kabinett.

Der Republikaner Ray LaHood wird den Posten des Verkehrsministers übernehmen, während der künftige Verteidigungsminister Robert Gates zwar kein Mitglied der Republikanischen Partei ist, sich aber als Republikaner sieht.

Auch das Amt des Nationalen Geheimdienstdirektors, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gegründet wurde, wird neu besetzt. Mike McConnell wäre zwar gerne noch im Amt geblieben, wird aber aufgrund der Verhörmethoden während der "Ära Bush" vom pensionierten Admiral Dennis Blair abgelöst.


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WebReporter: blackybd2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Barack Obama, Regie, Minister
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2008 08:23 Uhr von blackybd2
 
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Mit diesem "The-Winner-takes-it-all"-Prinzip der Vereinigten Staaten hat man es bei der Regierungsbildung natürlich leicht. Da tut man sich mit Koalitionsverhandlungen etc. bei uns natürlich ein wenig schwieriger.
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20.12.2008 11:43 Uhr von Putt
 
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Viel Glück: Im Vergleich zu unserer Pappnasen Regierung hat sich Obama da ein echt starkes Team zusammengestellt. Da gibt es viele Leute mit echtem Sachverstand. In Deutschland geht es ja nicht um den Sachverstand eines Ministers, sondern nur um das Parteibuch und wie lange jemand in der Partei gekrochen ist.

Ob das ganze zu einer erfolgreichen Regierungsarbeit wird, muss aber auch in Amerika erst noch bewiesen werden. Die Hinterlassenschaft ist dort genauso wie bei uns katastrophal und die Lobbygruppen haben dort genauso viel Einfluss auf die Politik.
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20.12.2008 11:48 Uhr von Unvergesslich
 
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Putt: Die "neue" Regierung ist die Clinton Regierung 2.0

Soviel zu "starkem Team mit echtem Sachverstand"
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20.12.2008 12:14 Uhr von Putt
 
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@Unvergesslich: Sicher sind in der neuen US-Regierung auch Leute aus der Clinton-Regierung. Das würde ich aber nicht negativ sehen.

Auf Hillary Clinton hätte ich an Obamas Stelle verzichtet, aber die Frau hat zweifelsfrei mehr zu bieten als unsere ehem. FDJ-Sekretärin im Kanzleramt. Mit Timothy Geithner hat er einen Finanzminister, der selbst von den politischen Gegnern als Spitzenbesetzung gesehen wird. Über Rahm Emanuel kann man streiten, aber im Vergleich zum jetzigen Stabschef oder gar zu unserem Kanzleramtsminister? Mit Eric Holder hat er einen sehr guten Juristen, einen Vergleich mit Zypries erspare ich mir. Und die Besetzung des Umweltministeriums mit Steven Chu an der Spitze spricht für sich selbst. Eine Gewerkschafterin als Arbeitsministerin, in einem Land wo viele Menschen drei Jobs zum überleben brauchen, ist sicher auch eine gute Wahl.

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