20.12.08 09:35 Uhr
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Jemen: Schiffsbesatzung wehrt sich mit Molotow-Cocktails gegen Piraten

Vor der Küste Jemens wurde der chinesische Frachter "Zhenhua 4" von Piraten angegriffen.

Allerdings ergab sich die Besatzung nicht ihrem Schicksal, sondern verschanzte sich in den Kabinen und wehrte sich unter anderem mit Molotow-Cocktails gegen die Angreifer.

Vier Stunden soll der Piratenangriff gedauert haben, ehe die Piraten mit Hilfe von multinationalen Einsatzkräften besiegt werden konnten.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schiff, Pirat, Jemen, Cocktail, Cocktails
Quelle: www.bild.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2008 10:19 Uhr von FredII
 
+31 | -11
 
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Ich habe bis heute nicht verstanden, dass Schiffsbesatzungen, sich nicht bis an die Zähne bewaffnen. Schon im Mittelalter hatten Handelsschiffe Kanonen an Bord.
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20.12.2008 10:25 Uhr von kingmax
 
+21 | -18
 
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@Fredll: wir sind aber nicht mehr im mittelalter, obwohl dies bei manchen kulturen und religionen noch so ist.

meinst du es ist nicht ein wenig illegal sich zu bewaffnen wenn man die weltmeere durchfährt ?

dann gäbe es sogar noch mehr illegale waffen transporte und noch mehr tote usw.

waffen töten keine menschen, es sind die menschen selbst die sich töten.
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20.12.2008 10:37 Uhr von Hängematte
 
+23 | -0
 
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Wurde auch mal Zeit das sich jemand wehrt. Aber hätte auch anderst ausgehen können, glück gehabt.
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20.12.2008 10:58 Uhr von Frader
 
+21 | -0
 
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Das wäre doch mal eine Geschäftsidee.

Bewaffnete Berufssöldner oder Ex-Militärs zum Anheuern mit auf die Schiffe.
Von denkosten wäre das nur ein bruchteil von den Kosten die entstehen würden wenn sie die Strecke umschiffen würden.

Auch wenn das einige Staaten nicht gerne sehen würden das man mal zurück schiesst, wäre das immer noch Notwehr!!
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20.12.2008 11:00 Uhr von FredII
 
+21 | -2
 
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Es ist nicht illegal weil ein Schiff in offenen Gewässer das Hoheitsgebiet seines Herkunftslandes präsentiert. Außerdem haben Menschen, die mit Waffengewalt angegriffen werden das Recht ihre Güter Leben verhältnismäßig zu verteidigen (Notwehr).
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20.12.2008 11:14 Uhr von banshee-
 
+3 | -2
 
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so einfach ist das nicht: habe schon oft genug mitbekommen, dass seeleute ganz entschiedene abneigungen gegenüber waffen auf ihren schiffen haben. weiß nicht ob das damit zusammenhängt, dass es keine fluchtmöglichkeit gibt oder schon so mancher auf offener see durchgedreht hat oder was auch immer
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20.12.2008 11:18 Uhr von chica95
 
+6 | -19
 
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20.12.2008 11:28 Uhr von OskarL
 
+25 | -6
 
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Deutsches Schiff: Ich stelle mir an der Stelle nur vor, dass ein deutsches Schiff mit einer deutschen Besatzung sich mit unter Umständen tödlicher Gewalt wehren würde:

1.Würde ein Staatsanwalt zur Ermittlung der Umstände an Bord geschickt, inkl. Spurensicherung etc.(Kosten für den Steuerzahler 50.000+X, aber wir haben es ja!)

2.Die deutsche Qalitätspresse, mit selbsthergeleiteten Erziehungsauftrag, würde seitenlang diskutieren, ob die Besatzung das Gebot der Verhältnismäßigkeit beachtet (beispielsweise die Piraten im Dialog zum Verlassen des Schiffes zu bewegen anstelle Brandflasche einzusetzen) und die schwierigen sozioökonomischen Verhältnisse der Piraten ausreichend gewürdigt hat!

P.S.: Es ist richtig, sich bei vorhanden sein der geringsten Chance nie freiwillig in die Rolle des willigen Opfers zu begeben. Diese Strategie, von "Experten" auch gerne Deeskalation genannt, erhöht für kriminelle Elemente nur die Anreize bei minimalen Risiken und geringen eigenen Kosten weitere Raub- und Mordzüge zu starten.
Die chinesische Besatzung und ihr Kaptän sind auf diesem Feld der überwiegend verweichlichten westlichen Welt einen Schritt voraus und haben verstanden, dass in vielen Kulturen Nachgeben als Zeichen der Schwäche und nicht des guten Willens gedeutet wird, bleibt abzuwarten, wie lange wir uns diese Schwäche in Zeiten der Globalisierung noch leisten können!
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20.12.2008 11:48 Uhr von hansev
 
+6 | -2
 
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@OskarL: Ich fahre seit vielen Jahren zur See, Dein Kommentar kommt der Wahrheit sehr nahe.
Alleine das geeiere im Bundestag ist zum speien - um nicht ein saftiges Wort zu gebrauchen.
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20.12.2008 11:49 Uhr von bakaneko
 
+6 | -6
 
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Wie schon auf Spiegel stand ist es sinnvoller, einfach nicht den Motor auszumachen. Das Schiff mag zwar nicht aus Panzerstahl bestehen, aber selbst mit einer Panzerfaust bekommst du keine großen Löcher in die Bordwand. Einfach weiterfahren, dabei im Zick-Zack-Kurs fahren (Mal überlegt, wie groß so ein Tanker im Gegensatz zu einem Rennboot ist? _ICH_ hätte da gehörigen Respekt, wenn so ein Pott auf mich zuwalzt) und irgendwann wirds den Piraten zu bunt. Das Problem ist eben, das die meisten Kapitäne völlig überbewerten, zu was die Piraten fähig sind. Im Grunde sind die Kapitäne selbst schuld, wenn sie nachgeben. Dazu an eine Runde rum Nato-Draht um die Reeling und die Piraten haben schon fast keine Chance mehr, an Bord zu kommen. Waffengewalt seitens der Schiffsbesatzung führt nur dazu, das es auf beiden Seiten Tote gibt. "Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt? Oder hast du dabei wie so oft im Unterricht gefehlt?" ;)
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20.12.2008 11:58 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -3
 
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Fahr mal schwer bewaffnet in das Hoheitsgebiet eines anderen Staates ein.

Wisst ihr was hier los wäre wenn die auf einem Containerschiff AK47 etc. finden würden? Das legt sicher nichtmehr ab.
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20.12.2008 12:01 Uhr von Hebalo10
 
+3 | -1
 
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@bakaneko, warum gibst Du Deine Erfahrungen nicht als unabhängiger Berater bei Kapitänsschulungen weiter?
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20.12.2008 14:18 Uhr von hansev
 
+2 | -1
 
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@bakaneko - Mit einem Tanker zickzack fahren? Da spielt die Physik nicht mit. Strömungslehre, Maschinenleistung, Ruderwirkung, Geschwindigkeit und so weiter. Einfach die Maschine stoppen? Ist auch nicht gut. Das Manöver heisst "Auslaufstrecke" und dauert entsprechend lange bis das Schiff keine Fahrt über Grund mehr macht. Von "Voll Vorraus" auf "Voll Zurück" heisst "Stoppstrecke" und dauert auch seine Zeit. Ein Tanker oder auch ein Passagierschiff ist kein Sportboot. In jedem Fall sind die Piraten schneller.
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20.12.2008 15:01 Uhr von snake-deluxe
 
+3 | -2
 
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Meine Lösung wär: 5 MG3 und 5 Panzerfaust 3 auf so nen Tanker

und gechillt über die Meere schippern :)
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20.12.2008 15:26 Uhr von Causa
 
+5 | -3
 
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man sollte Piraten die erwischt wurden sofort am nächsten Haken aufhängen.
Es muss absolut lebensgefährlich sein Pirat zu sein.
Causa
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20.12.2008 15:51 Uhr von Causa
 
+1 | -2
 
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@ Underclass Hero: schon einige!
z.B. die gesamte Besatzung eines Frachters.
Causa
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20.12.2008 16:48 Uhr von Causa
 
+4 | -1
 
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@ Underclass Hero: Dein Argument ist das typische "Robin Hood-Argument".
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus.
Die Piraten sind nichts anderes als einfache Verbrecher.
Sie spenden den Somalis (jeder Pirat braucht einen ruhigen Hafen) damit sie keine Probleme an Land haben.
90 % der erpressen Gelder fließen auf Privatkonten in der Schweiz oder anderen sicheren Ländern.
Wäre es tatsächlich das Fischereiproblem (das wirklich existiert) würden sie keine Tanker und keine Touristenschiffe kidnappen.
Zur Quelle : gestern Abend im Fernsehen. Nur weiß ich nicht mehr welcher Sender.
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20.12.2008 17:11 Uhr von Causa
 
+4 | -1
 
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@ Underclass Hero ich sehe schon, du hast gerade die gleichen Probleme mit SNN! :-)
aber zum Text: Die sog. Warlords zu erwischen ist unmöglich.Sie sitzen in China, in Italien, in.... Es sind die großen mafiösen Gangs.
Dazu kommt, dass Piraterie, gleichgültig aus welchem Grund, ein Verbrechen ist.
Causa
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20.12.2008 20:01 Uhr von sample2501
 
+2 | -4
 
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@Underclass Hero: endlich mal einer der über die hintergründe nachdenkt! danke

so long,
cheers & oi!
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20.12.2008 23:55 Uhr von Ashert
 
+1 | -2
 
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Die Lösung ist doch ganz einfach: man muss die Brücke einfach nur bombensicher bauen mit Panzerglas und dicken Stahltüren! Dann kann der Kaptain ganz ungestört weiterfahren, ganz egal ob da Piraten an Board sind oder nicht!

Die werden dann einfach nur noch von der Hafenpolizei verhaftet!
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21.12.2008 00:33 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
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jedes: Handelsschiff eine Bofors (damit haben wir bei der Marine rumgeballert 40 mm), paar Panzerfäuste, MG 42 und eine kleine Crew dazu.

Ist wesentlich billiger als unsere Fregatten - die kaum einschreiten dürfen.

Jedes Flugzeug (Intercontinental) hat doch auch bewaffnete Sicherheitsbeamte an Bord.
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21.12.2008 12:56 Uhr von whitechariot
 
+1 | -1
 
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Waffen auf Handelsschiffen sind illegal oder nur schwer zu legalisieren. Denn es müssen in jedem Land, dessen Hoheitsgebiet man durchquert und erst recht dort wo man anlegen möchte, entsprechende Genehmigungen dafür vorliegen. Es gibt keine international gültigen Waffenscheine oder -besitzerlaubnisse.
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21.12.2008 13:00 Uhr von whitechariot
 
+1 | -1
 
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Und wie jschling schon völlig richtig sagte, sind Schiffsbesatzungen auch keine Soldaten geschweigedenn entsprechend ausgerüstet. Erhöhte Gegenwehr der Schiffe selber wird auch entsprechend härtere Maßnahmen auf Seiten der Piraten hervorrufen und darunter sind nicht wenige ausgebildete ehemalige Polizisten, Soldaten und Söldner. Die These "einfach mal ein MG mit an Bord nehmen" ist zwar ein nettes Rambo-Denken, aber völliger Quatsch.
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21.12.2008 13:15 Uhr von OskarL
 
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Maßstäbe anpassen! Auffällig ist, dass einige Gutmenschen und Weltverbesserer immernoch die Ansicht vertreten, dass man alles im Dialog und durch Entwicklungshilfe lösen kann! Die Probleme hierbei sind:

1. Reagiert die internationale Gemeinschaft auf das verbrecherische Vorgehen mit Wohltaten in der Piratenregion, so wird dies als Motivation für weitere Forderungen betrachtet.Benötigt die Stadt ein neues Krankenhaus oder eine Umgehungsstraße, so entführen wir mal wieder ein Schiff, Aufwand und Risiko gehen ja gegen Null!

2. Das "Piratenhandwerk" hat speziell in der Küstneregion von Somalia eine lange Tradition, es handelt sich bei den Piraten nicht um arme Fischer mit einer hungrigen Familie zu Hause, vielmehr sind es zu großen Teilen aktive und ehemalige Armeeangehörige, die sich nach einem besser bezahlten "Beruf" umgesehen haben, einen Beruf ohne große Verantwortung und mit der Berechtigung zum Drogenkonsum und führen einer Waffe.Diese Personen sind nur sehr schwer bis gar nicht in eine funktionierende Gesellschaft zu integrieren bzw. haben sie sogar ein substantielles Interesse daran, dass in Somalia keine funktionierende Gesellschaft mit staatlichen Gewaltmonopol aufgebaut wird.

3.Sollte man trotz aller ideologischen Verblendung und der hohen inneren Befriedigung des "Gutmenschentums" nie Ursache und Wirkung vertauschen.Die Piraten sind klar in der Rolle des Aggressors und ihre Opfer wie Kreuzfahrtschiffe oder auch Tanker sind in keinster Weise in eine "kapitalistische Ausbeutung" Somalias involviert.
Es lässt sich keinerlei hinreichende Begründung für dieses verbrecherische Wirken herleiten, wer dies auch an der medialen Front trotzdem tut, der betreibt das Geschäft der Piraten, da er durch die mehr oder weniger inensive Beeinflussung der öffentlichen Meinung auch dazu beiträgt, eine entschlossene Reaktion der Staatsgewalt zu verhindern.

4. Langanhaltende politische Diskurse und Verständnispolitik haben zur Folge, dass eindeutig identifizierte Piratenschiffe selbst bei einem unmittelbaren Angriff durch die deutsche Marine bislang abgedrängt wurden. Dieses Verfahren ist an Lächerlichkeit nicht zu überbietenund wird langfristig dazu führen, dass selbst bei Präenz eines deutschen Kriegsschiffs Piratenangriffe erfolgen.Bei Kenntnis der teilweise vormodernen Kultur in Somalia weiß man, dass Deeskalation ausschließlich als Schwäche und Grund zur Verachtung des Gegners gewertet wird, keinesfalls als Zeichen der Dialogbereitschaft und des guten Willens.Durch die Präsenz der kriminellen Elemente sind auch Entwicklungshilfe und Hilfslieferungen mittlerweile unmöglich geworden.

5.Die Piraterie ist auch ein Verbrechen am somalischen Volk.Sie verhindert die weitere touristische Erschliessung dieser eindrucksvollen Region und raubt den Menschen damit eine der wichtigsten Einkommensquellen.
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21.12.2008 20:00 Uhr von Lornsen
 
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@whitechariot: jemand hat Dir rot gegeben - ich habe das wieder glatt gestellt. Hast ja recht.

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