20.12.08 10:42 Uhr
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Pianist Alfred Brendel gab vor seinem Ruhestand umjubeltes Abschiedskonzert

Mit schier endlosen Beifallsstürmen ist der 77-jährige Ausnahmepianist Alfred Brendel in den wohlverdienten Ruhestand entlassen worden. Für sein Abschiedskonzert hat er bewusst den Konzertsaal des Wiener Musikvereins gewählt.

Wie Kritiker anmerkten, ist das Konzert schlicht und ohne jegliche Starallüren abgelaufen, so die österreichische Agentur APA. Er spielte das 9. Klavierkonzert "Jenamy" in Es-Dur von W.A. Mozart, begleitet von den Wiener Philharmonikern unter dem Dirigat von Sir Charles Mackerras.

Zum Schluss gab es viel Beifall von den Besuchern, worauf sich Brendel mit zwei Zugaben revanchierte. "Brendel und Mackerras zeigten sich als perfekte musikalische Verbündete. Was am Klavier noch nicht endgültig verhallt war, setzte das Orchester (...) nahtlos fort", so die Agentur APA.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Abschied, Ruhestand
Quelle: www.kn-online.de

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20.12.2008 09:38 Uhr von jsbach
 
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Brendel war durch seine Wiedergaben von Klavierwerken der Komponisten Schubert, Beethoven und Franz Liszt bekannt. Er war der erste Pianist, der Beethovens Klavierwerke komplett aufnahm. Auch als Liedbegleiter hat er sich u.a. mit Dietrich Fischer-Dieskau einen Namen gemacht. Der "Musikpapst" Joachim Kaiser bezeichnete in als bedeutendsten Schubert-Interpreten der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

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