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Strategiewechsel: US-Musikverband will Filesharer nicht mehr verklagen

Problembewusstsein und Abschreckung sollten die massenhaften Klagen der US-Musikindustrie bei illegalen Filesharern erwirken. Unterm Strich hat die gesamte Branche jedoch einen gehörigen Image-Knacks erlitten.

Der Branchenverband Recording Industry Association of America (RIAA) will deshalb in Zukunft von Klagen absehen und stattdessen die Kooperation mit den Providern forcieren. Diese sollen in Zukunft warnende Emails an User, die Musik zum illegalen Download bereitstellen, verschicken.

Kommen die Kunden der Provider dieser Warnung nicht nach, wird ihr Internetzugang runter gedrosselt oder gesperrt. Die Mails sollen über den Provider weitergeleitet werden, womit die umstrittene Weitergabe von Kundendaten aufgehoben würde.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Musik, Wechsel, Strategie, Filesharer
Quelle: www.rooster24.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 15:07 Uhr von mediareporter
 
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Sicher noch keine Ideallösung aber immer noch besser als diese Massenklagen... In der Quelle gibts mehr Einzelheiten zum Strategiewechsel der Musikindustrie, weiters gibts dort Empfehlungen von Piraterie-Experten, die auch diese Lösung als nicht optimal erachten.
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19.12.2008 15:43 Uhr von Irminsul
 
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Das wird der RIAA gar nix bringen.
Die IPs sind dynamisch, heisst die Chance das man eine IP zweimal hat ist relative gering. die RIAA hat also keine Möglichkeit zu kontrollieren ob hinter der IP 1.2.3.4 und 1.2.3.5 nicht eventuell der gleiche User steckt. Der Provider verschickt dann ja vllt sogar die Nachricht kann mir aber nicht vorstellen das dieser seinen Kunden den Inet Anschluss klemmt weil das würde wohl nur zum Abwandern der Kunden führen...
Die Musikindustrie muss einfach einsehen das die fetten Jahre jetzt vorbei sind und damit stehen sie ja nicht alleine da siehe Autoindustrie. Es gibt heute für den Konsumenten eine nicht zuverarchtende mehrbelastung im Vergleich zu vor 20 Jahren, Handys , Computer, MP3-Player etc.. (und auf viele dieser Produkte ist ne Steuer die an die MI geht drauf...). Von Hartz4, 1€-Jobbern, Inflation die geringe Lohnerhöhunge seit Jahren auffrisst mal abgesehen und wegfallender staatlicher Unterstützung ( z.B. Pendlerpauschale..).
Man muss der Realität halt auch mal ins Auge sehe....
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19.12.2008 16:04 Uhr von Borgir
 
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die provider: werden einen teufel tun und anschlüsse drosseln oder sperren. denn das würde ihnen die kunden vertreiben. anbieter gibt es schließlich wie sand am mehr und es kommen laufend neue dazu, regional zumindest.
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19.12.2008 16:36 Uhr von kingoftf
 
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Es wird: doch jetzt schon teilweise die Geschwindigkeit vom Provider heruntergedreht, wenn dieser eine "unübliche" Auslastung des Anschlusses feststellt.
Hier in Spanien waren das einige Anbieter, Telefonica, der Quasi-Monopolist aber nicht.

In Deutschland z.B. von Tiscali, siehe AGB:

Um bei Tiscali DSL Flat Standard ausgezeichnete Übertragungsgeschwindigkeiten bei allen Standarddiensten zu gewährleisten, behält Tiscali sich vor, bei entsprechender Netzauslastung andere Dienste (insbesondere Filesharing) in ihrer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit einzuschränken.
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19.12.2008 20:00 Uhr von Jaecko
 
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3 verschiedene IPs: innerhalb von 5 Minuten... nur durch einfaches Neuaufbauen der Verbindung.
Wenn die nicht wechseln, warum hab ich dann da 3x ne andere?
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19.12.2008 21:44 Uhr von fleischkind
 
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Hm no, In Amerika sind Kabelanschlüsse und somit statische IPs verglichen mit DE ziemlich weit verbreitet.

Wer hier Kabel hat genießt auch schon die Vorzüge (und Nachteile) statischer IPs.

Bei DSL Verbindungen reicht eine einfache Neueinwahl für eine neue IP, für den Provider ist man aber immernoch recht einfach identifizierbar. (daher steht oben auch -> Kooperation mit den Providern ;) )
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19.12.2008 22:47 Uhr von diehard84
 
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@ irminsul: was hat das bitte mit der ip zu tun wenn der provider in seinem system deinen anschluss runter drosselt? da kannst du garnix machen...informiert euch mal lieber erstmal bevor ihr solchen kack schreibt...

und wenn alle provider sowas machen biste auch gearscht da kannste hingehen wo du willst.

im übrigen finde ich das nur fair! ...letztendlich wird nen verbrechen begangen...
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20.12.2008 00:19 Uhr von DigitalForce1
 
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tiscali? den Anbieter gibt es schon einige Monate nicht mehr, der wurde von freenet geschluckt. War selbst dort Kunde aber es wurde nichts gedrosselt.
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20.12.2008 00:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wenn ich mir überlege dass ich als kleiner Freiberufler Gigabit-weise Kundendaten auf meinen FTP-Server hoch und runterlade, teilweise 30 GB im Monat "Upload", 50 GB Download - muss ich sagen, dass meine Provider, z.B. Alice, und seit einem Jahr wieder Telekom, diesem Daten-Aufkommen völlig uninteressiert gegenüberstanden. Aber das war natürlich kein Filesharing.
Seither liefert die Telekom zusätzlich noch das Fernsehen per Internet - keine Ahnung weiviel GB das noch zusätzlich sind.
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20.12.2008 08:04 Uhr von hujiko-san
 
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Zum Thema IP Wer glaubt, sich hinter einer dynamisch vergebenen IP-Adresse verstecken zu können, irrt gewaltig.
Auf relativ simplen Wege, kann man unter Zuhilfenahme mehrerer Kriterien eine halbwegs zuverlässige Wiedererkennung gewährleisten. Dann kommt noch hinzu, dass P2P-Clients wie zB. emule standardmäßig so etwas wie eine feste UserID vergeben, welche für bestimmte Dienste, wie zB. das dortige Credit-System, Verwendung findet. Man kann Alles in Allem schon ziemlich zuverlässig eine Wiedererkennung gewährleisten.

Aber da wäre ja noch die Möglichkeit einen socks-proxy am anderen Ende der Welt, in einem nennen wir es "unkooperativem Land" zu finden. ;)
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20.12.2008 09:17 Uhr von George Taylor
 
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@fleischkind: 1 Proxy -> x User

Wer ist nun identifizierbar?

*lol*

IP mit nem User zu verbinden, wo fast jeder WLAN über nen Router hat, ist Heute schon Utopie.
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20.12.2008 12:31 Uhr von fleischkind
 
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Stimmt, George Tayler: Übern Proxy bist du ja auch dickest am saugen, stimmt, vergaß, dass Proxys so superschnell sind.. oh wait. ;)

Und das NAT IPs niemanden interessieren sondern die bei der Einwahl erhaltene öffentliche IP von Interesse ist, ist hoffentlich auch schon zu dir durchgedrungen oder?
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20.12.2008 13:02 Uhr von Aquilibrium
 
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Einige verstehen hier nicht wie die Protokollierung bei den DSL-Providern läuft.
Als IT-Systemfachman erkläre ich das mal grob.

Sobald du dich mit deinen eigenen Zugangsdaten ins Internet einloggst wird automatisch deine Verbindung IP-Zuweisung inkl. deiner Personendaten mit einem Zeitstempel erfasst und gespeichert bzw. protokolliert und zwar für 6 Monate (gesetzlich).
D.h. völlig egal welche dynamische IP du hast es gibt immer ein Weg zu dir nach Hause!

Wie kann man sowas aushebeln?

Entweder 100% anonyme Proxy-Server benutzen (keine Transparenten) oder anonyme VPN. Jedoch haben beide seine Nachteile.
Hier ist so ein Anbieter:
https://www.perfect-privacy.com/...

Andere Möglichkeiten:
Jemandes WLan-Router missbrauchen (das ist gar nicht nett)
oder was das Beste überhaupt ist (also max. Schnelligkeit und 100%ige Anonymität) der 100% anonyme Elite-DSL-Flatrate von Manfred.

Ich selbst benutze seit mehreren Jahren die Flat von Manfred, da kann ich nur sagen hammer geil.
Achtung dies ist keine Werbung daher gibs die Email-Adresse von mir auf gar keinen Fall.

gez. Äquilibirum
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20.12.2008 14:31 Uhr von Scare4t2
 
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@diehard84 ach gerecht findest Du das, wie man dann also mit deinem anschluss schaltet und waltet?! na dann kann ich dir demnächst bestimmt auch ne Waschmaschine verkaufen...den naiven eindruck erweckst du nämlich auf mich!
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20.12.2008 15:35 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Keine Schleichwerbung hier, Manfred! Ansonsten sollten die Mitglieder der RIAA sich mal auf die Contenthosting- und Marketingindustrie reduzieren. Und mit Promotion, PR und vor allem Werbung von dritten auf den eigenen Seiten kostenlose Inhalte selbst zum download anbieten. Wenn die das nicht machen, werden sie irgendwann untergehen. Filesharing findet immer statt. Es ist ein Netzwerk, da kann man nicht einfach ein paar nodes abschiessen und hoffen das netz bricht zusammen. Und wenn man daraus profit ziehen will, muss man sich dort integrieren und nicht anders herum.
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20.12.2008 21:22 Uhr von Lawelyan
 
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@Aquilibrium: Darf ich mal ein Weltbild zerstören ? :P

Selbst wenn du deine IP über welche wege auch immer, soweit verschleierst das sie nicht zurückverfolgbar ist, gibt es viele Möglichkeiten dich zu identifizieren.

1. Werbebanner:
Wenn sie Cookies und damit eine Eindeutige ID haben, kann der Host der Banner genau sagen wann welche ID welche seite geladen hat (referer).
Entsprechende Datenbanken und Verbreitung vorrausgesetzt hat man zu einer ID ein "Bewegungsprofil".
Ein login auf einer Seite auf die der Bannerlieferrant zugang zu den Daten hat und schon hat man eine zuordnung zu einer Person.

2. Programme mit Autoupdate:
Die "anonyme Daten" versenden. Eine ID pro Rechner und schon kann man zuweisungen machen, ggf sogar wann wer sein Recher einschaltet/ausschaltet.

3. Vermeintlich "sicherer" Proxys:
Diese Proxys werden auch von Datensammlern betrieben um heimlich Daten sammeln (Illegal informationen besorgen und damit Legale Beweise finden)

Jeder der Glaubt er wäre 100% Sicher, ist entweder besser als ich es für möglich halte, oder leidet extrem unter Selbstüberschätzung.

Seit dem Datenbanken extrem Leistungsfähig sind, Themen wie Buisness Warehouse nicht nur wilde Theorien sondern fertige Produkte sind, seit dem ist anonymität pures Wunschdenken....

Just my 2 cent
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20.12.2008 22:50 Uhr von diehard84
 
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@ Scare4t2 wenn du es besser findest direkt verklagt zu werden als erstmal ne hinweismail als warnung zu bekommen wenn man scheisse baut dann weiß ich auch nicht...und wer nicht hören will muss eben mit den kosequenzen (runterdrehen der leitung) leben...

finde ich immer noch ziemlich fair als wenn man klagen am hals hat...

du kannst auch nicht in den supermarkt gehen und irgendwas mitnehmen ohne zu bezahlen da wirste auch sofort angezeigt und letztendlich ist es in p2p genau das selbe auch wenn du und viele andere kiddies es scheinbar nicht verstehen wollen...macht doch was ihr wollt mich soll es nicht jucken
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21.12.2008 13:50 Uhr von George Taylor
 
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Ihr blickt es nicht, oder? Ich häng am Proxy - wie 40 andere User auch.

Mein Proxy ist mein Router (WLAN). Ins Netz geht eine einzige IP - nicht mehr.

Wenn User A und B nun im Netz sind gibt es keine Identifizierung mehr. Wer war auf der illegalen Seite? A oder B (oder C oder D oder E)?

Den verantwortlichen (sprich der, der den Vertrag inne hat) zur Verantwortung zu ziehen wurde per Gericht für nicht gesetzeskonform zurückgewiesen. Wenn ich mein Auto ausleihe zieht man mich auch nicht zur Verantwortung, wenn derjenige einen Unfall baut, oder?

Ich rede nicht von Proxys über meinen Provider oder anonyme Proxys. Ein Router ist auch ein Proxy Leuts.

Wenn ich im Geschäft z.B. Sexseiten über nen ISA betrachte, kann ausschließlich der Firmen-Admin anhand von Logs schauen, wer da drauf war - nicht aber der Provider, weil er nicht 1.000 IPs sieht (bei z.b. 1000 Mitarbeiter, die über den ISA gehen), sondern nur eine einzige.
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21.12.2008 17:15 Uhr von domenicbitreactor
 
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Na endlich: Sie haben es verstanden. Die einzige wirksame Lösung wäre das Stillegen vom Internet.

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