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Ukraine: Admiral spekuliert über die Vernichtung der russischen Schwarzmeerflotte

Der ehemalige Kommandant der ukrainischen Seestreitkräfte, Wladimir Beskorowainy, sprach am Montag in einem Expertenforum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew über einen Krieg zwischen Russland und seinem Land. Dabei ging es vor allem um die russische Schwarzmeerflotte, die in der Ukraine ist.

Der Admiral sagte: "Militärisch gesehen, stellt diese Flotte nur eine winzige Bedrohung für die Ukraine dar. Im Fall eines Militärkonflikts gegen Russland, über den man heute viel spekuliert, wird diese Flotte im Nu vernichtet sein".

Einen echten Krieg werde es aber nicht geben, die Flotte im Hafen von Sewastopol würde momentan eher für einen Krieg der Medien instrumentalisiert, meinte der Offizier. Russland hat mit der Ukraine ein Vertrag, der ihnen erlaubt ihre Schwarzmeerflotte im ukrainischen Sewastopol ankern zu lassen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Schwarz, Vernichtung
Quelle: de.rian.ru

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 14:27 Uhr von nonotz
 
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Hui Nette Äußerung. Da weiß man ja wo die Russen als nächstes einmarschieren werden...
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19.12.2008 16:26 Uhr von lopad
 
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19.12.2008 16:53 Uhr von cYpher23
 
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Nicht die Flotte: Es ist nicht eine Flotte, die eine Bedrohung darstellt.
Sondern ein Mann, der das Kommando über sie hat.
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19.12.2008 17:03 Uhr von usambara
 
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ups die russischen Atomwaffen der SMF hat er wohl unterschlagen...
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19.12.2008 17:41 Uhr von cyrus2k1
 
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Lächerlich: Russland könnte dieses Zwergenland doch wie einen Wurm zertreten. Die sollten den Mund nicht zu voll nehmen, im Ernstfall hat der "große Bruder" USA schon oft Länder hängen gelassen!
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19.12.2008 22:30 Uhr von Jaf83
 
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Lächerlich! Kennt ihr noch den Propagandaminister aus der Irak? Das könnte von ihm stammen. ^^

1. Kann mir hier einer sagen, wieso zum Geier Russland, die Ukraine angrifen soll?

2. So schlecht, wie sie imer dagestellt wird, ist die Russische Flotte garnicht, es wird nur immer ein riesen tam tam drum gemacht wenn mal was schief läuft. Als ob bei den Deutschen alles in Butter ist, es interessiert blos keinen wenn mal was ist.

3. ...werden die Russen viel feindseeliger dagestellt als sie sind. Die ziehen halt ihr Ding durch und genau davor hat die NATO angst, weil die so gut wie kein Einfluss drauf haben.
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20.12.2008 00:06 Uhr von unit1
 
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LOL: Hat die Ukraine etwa auch so moderne westliche Schiffe wie Georgien??

>> Die russische Kriegsmarine hat am Sonntag nach eigenen Angaben mehrere georgische Kriegsschiffe im Schwarzen Meer versenkt. Die georgischen Raketenträger hätten zuvor auf die Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte gefeuert.<<
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21.12.2008 00:07 Uhr von Katatonia
 
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@Jaf83: 1. -> weil es viele Parallelen zu Georgien gibt und eine russische Minderheit derzeit in und um Sewastopol den Konflikt mit der Urkaine herbeisehnt, weil man Sewastopol dauerhaft russisch sehen möchte. Zudem gibt es genug Probleme mit den Gaslieferungen an die Ukraine, sowie die Gas- und Ölpipelines durch die Ukraine.
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21.12.2008 02:34 Uhr von Jaf83
 
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@Katatonia: Zu den Punkten die du ansprichst, gibt es einige Interviews mit Putin.

z. B. Sewastopol, die Russen haben die Halbinsell Krim gegen ein anderes Stück land der Ukraine getauscht (Belgorod war das glaube ich), da gibt es auch ein Vertrag zu, also ist es kein Thema mehr.

Es ist halt totaler schwachsinn das RUssland die Ukraine angreifen würde, zumal jetzt warscheinlich eine Pro-Russische Regierung gewählt wird.
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21.12.2008 15:00 Uhr von Katatonia
 
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@Jaf83: Aha, weil also Putin etwas dazu gesagt und die Ukraine ein Stück Ersatz bekommen haben soll, ist also alles in Ordnung?

Du liegst daneben, die Krim wurde nur von Russland bis zum Jahre 2017 gepachtet, somit handelte es sich auch nicht um einen Tausch, sondern einfach nur um einen Vertrag, damit die Russen einen gut gelegenen Stützpunkt der dahinmodernden russischen Schwarzmeerflotte weiter halten können.
Das Russland nach 2017 das Stück Ukraine pachten kann, steht in weiter Ferne und es ist bis dato sicher, dass die Krim wieder an die Ukraine geht.
Zudem ist es wurscht, was Putin sagt, denn es zählt, was die Russen dort Vorort machen und diese russischen Bewohner, dort sogar in der Mehrheit, wettern schon seit Jahren mit den fiesesten Mitteln für eine Angliederung an Russland. Dort unten herrscht ein heikles Konfliktpotential. Der ranhghohe russische Politiker und Millitärs dieser Krim wurde sogar schon des ukrainischen Landes verwiesen, weil sie offiziell Stimmung gegen die Ukraine machten. Auch die rückkehrenden Krimtataren tragen zum Konfliktpotential mit der russischen Mehrheit dort bei.

Und warum soll es "Schwachsinn" sein, wenn die Russen die Ukraine angreift? Dasselbe Szenario geschah erst letztens mit Georgien. Es ist vielleicht nicht egal, ob eine pro-russiche oder pro-westliche Regierung in der Ukraine an der Macht, dennoch würden beide Seite einen Angriff auf die Ukraine missbilligen und sich auch wehren, denn pro-russich bedeutet keine Angliederung an Russland. Zumal auch beide Lager eine Angliederung an die Nato eher befürworten, zumindest die pro-westliche Seite. Millitärisch hätte auch die Ukraine den Russen wenig entgegenzusetzen, wenn auch mehr als Georgien.

Natürlich, ein Krieg zwischen den Beiden würde in Schwachsinn ausarten, da Krieg immer Schwachsinn ist. Dennoch darf man eine Gefahr nicht aus den Augen verlieren, denn gerade Russland spielt und spielte extrem mit dem Feuer im Georgienkonflikt. Denn die russischen Truppen im Georgienkonflikt waren weniger erfolgreich als man glauben mag. Nur die absolut schlechte Moral und das davonlaufen der georgischen Truppen hat den russischen Sieg gerettet. Einerseits sind die Russen stark, andererseits durch viel altes Material sehr schwach. Die Zahlenüberlegenheit macht noch heute vieles wett. Das zwar nicht im Georgienkonflikt, am Ende aber schon, spätestens wenn weitere Divisionen aus anderen Landesteilen abgezogen worden wären. Denn in Georgien standen zu guter letzt hauptsächlich die schlecht ausgebildeten Truppen aus und um Tschetschenien.
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23.12.2008 02:26 Uhr von nituP
 
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UKrAINE? Haben die nicht ihre einzigen einsatzfahigen AA raketen an georgien verkauft?

Ihre flotte und der rest ist vergammelt, ihre einzigen moeglichkeiten sind im nato manöver "antiterror" einsatze. Oder die Soldaten im irak meisten arme schweine die geld fuer ihre hochzeit haben wollen und dabei draufgehen. DANKE ORANGE REVOLUTiON! brot kostet jetzt dopelt so viel die in deutschland.
Merke: Ukraine ist eine der fruchtbarsten laender der welt riesiger Schwarzboden anteil uns der milde winter im sueden, topische fruechte ließen sich da sogar anbeuen.


Yuschenko sollte lieber als waffen zu verschenken seine gasrechnung begleichen.

ARMES UKRAINISCHES VOLK!
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23.12.2008 02:28 Uhr von nituP
 
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@Katonia: Djen dobre du west ukrainer, du bist bestimmt pole?

Jetzt beschützt du dein "Bidlo" aber oder?
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23.12.2008 03:29 Uhr von Katatonia
 
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@nituP: Nein, du wirst dich wundern, ich bin lupenreiner Berliner, mein Opa war Sudetendeutscher mit tschechisch/deutscher Linie und die andere Verwandtschaft mitteldeutsch.

Es ist schon sehr befremdlich, was du hier schreibst und mit welcher Niederträchtigkeit du die Ukraine beschreibst. Zumal die russiche Flotte selbst nicht unvergammelter ausschaut. Aber du hast recht, die Ukraine steht nicht gerade politisch stabil dar, wobei die Russen mit ihrer offensiven Politik hier auch ihren Anteil haben. Mir persönlich ist sie dennoch weit perspektivischer als ein totalitärer Staat wie Russland, der letztens wieder seine Idiotie in Form von Massenverhaftungen gegen hunderte Menschen der neu gegründeten Solidarnosz bewies. Man muss ja gewisse Meinungen nicht gut finden, sie gar ablehnen. Aber hunderte Menschen gleich zu verhaften, sie brutalst in Radpanzer oben durch die Luke zu quetschen, geht wahrlich zu weit und ist einem weisen, klugen und intelligenten Staat sehr zuwieder. Aber anderes Thema...

Übrigens heißt mein Username hier Katatonia, soviel Respekt sollte schon sein...
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25.12.2008 03:09 Uhr von Jaf83
 
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Katatonia Lesen und verstehen! ... Naja vielleicht hab ich es nicht ganz deutlich ausgedrückt, aber da du dich so gut auskennst, solltest du wissen wie ich das gemeint habe.

Die Krim geht an die Ukraine, Belgorod an die Russen.

Ich finde man kann den Georgienkrieg und die sache mit der Krim nicht vergleichen. In der Krim wird nicht gekämpft und ein einmarsch der Ukrainer steht auch nicht bevor, das is doch sowieso alles nur Stimmungsmache gegen Russland.

Und noch was zu Putin, kannst du mir irgendwas lefern was mich an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln lässt? Bisher war er immer ein zuverlässiger Partner. (und komm mir ja nicht mit der "Gaserpressung" der Ukraine!)

Solange die Ukrainer keine Russischen Staatsbürger töten wird Russland nicht angreifen, das waren seine Worte.

Zur Politischen instabilität sag ich nur eins: Die orange Revolution wurde nur durch die NGOs gewonnen und die haben einzig und allein die Pro-westliche Seite unterstützt. Dass kommt natürlich bei der Pro-Russischen seite nicht gut an, es war auch klar dass es nicht gut gehen kann. Die Russen mach jetzt blos das gleich was die EU und USA gemacht haben.

Solidarnosz?! wovon redest du da bitte??? etwa von http://de.wikipedia.org/... ?!?!
Und was du da von Radpanzern und Luken quetschen erzählst verstehe ich auch nicht.

Ich weiss, bei den Russen ist die Redefreiheit anscheinend nicht so wichtig und wird auch gerne mal unterdrückt oder gesteuert, aber was man in Deutschland teilweise lesen kann hat auch den nachgeschmack von gleichgeschalteten Medien.

Und von wegen totalitärer Staat, wenn ich mir die Jämmerlichen deutschen Politiker anschaue, dann beneide ich die russen fast. Hier wird doch immer auf den Whaltermin geschaut, blos nichts falschen vor den Wahlen sagen oder tun (und es wird immer irgendwo gewählt -.-). Medwedjew und Putin machen einfach was gemacht werden muss und bisher ging noch alles ganz gut, zumindest Wirtschaftlich ... Politisch und Diplomatisch gabs auch kleine ausrutscher. ^^
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25.12.2008 12:22 Uhr von Katatonia
 
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@Jaf83: >>In der Krim wird nicht gekämpft und ein einmarsch der Ukrainer steht auch nicht bevor, das is doch sowieso alles nur Stimmungsmache gegen Russland.<<

Nein, die Ukraine wird nicht einmarschieren, aber die Möglichkeit besteht, dass Russland dort einmarschiert, zumindest versuchen wird, die Enklave zu "beschützen".

Stimmungsmache mag sein, jedoch ebenfalls von russischer Seite, denn nicht die Ukrainer fordern in der Krim eine Angliederung an die Ukraine, die kommt sowieso, sondern Russen fordern eine endgültige Angliederung an Russland und dafür machen sich auch hochrangige Militärs und Politiker stark.

>>Bisher war er immer ein zuverlässiger Partner.<<

Das ändert nichts daran, dass er ein machtbesessener Despot und Machthaber ist.

>>Solange die Ukrainer keine Russischen Staatsbürger töten wird Russland nicht angreifen, das waren seine Worte.<<

Worte zählen weniger als Taten. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Worte bei diesem Mann irgendeinen großen Wahrheitsgehalt haben, als würde er nie lügen. Schon Churchill sagte doch: "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern."
Von mir aus kann er ja gerne machen was er will, solange Russland endlich mal eine anständige Demokratie wird. Aber das wird mit Putin nicht machbar sein und ich glaube, mit sovielen Anderen in diesem Lande leider auch nicht.

Zumal, was passiert denn, wenn doch ein paar Ukrainer bei Demonstrationen durchdrehen? Oder wenn sich Russen als Ukrainer "verkleiden"? Die Stimmung kann schnell hochkochen. Gelten dann Putins Worte noch? Wird dann Putin verstehen, dass einzelne Ukrainer nicht für ein ganzes Land stehen können?

>>Die Russen mach jetzt blos das gleich was die EU und USA gemacht haben.<<

Die Argumentation kommt zu kurz, weil du ausser acht lässt, dass Russland schon vor der Orangenen Revolution, die ja meinetwegen gerne von vielen "westlichen" Bürgern und Staaten unterstützt, ebenfalls sich permanent in die Angelegenheiten anderer Staaten eingemischt. Nicht nur die USA haben hier die Tradition, die Russen mit ihrer Vorstruktur als Sowjetunion ebenfalls seit Jahrhunderten.

Und sind wir doch mal ehrlich, unterstützt man lieber demokratische Züge oder totalitäre russische Pläne?

Es ist in der Tat ein Problem. dass sich viele ehemalige Russen nicht damit abfinden können, nun nichtmehr in einem Riesenreich und zudem nun in einem anderen Staat zu wohnen. Sie hätten gerne beides wieder. Darunter hat auch die Ukraine zu leiden. Wobei ich beide Seiten schon verstehen kann. Wichtig ist doch, dass es politisch stabil bleibt, das mit fairen Maßnahmen gekämpft und das es zu keinem Bürgerkrieg oder Krieg zwischen der Ukraine und Russland kommt.

>>Solidarnosz?! wovon redest du da bitte??? etwa von http://de.wikipedia.org/ ?!?!
Und was du da von Radpanzern und Luken quetschen erzählst verstehe ich auch nicht.<<

Nein, ich rede von dem erst vor ein paar Wochen gegründeten russischen Ableger und einer "illegalen" Kundgebung hunterter Anhänger, u.a des Schachmeister Kasparov. Die Demonstration wurde brutal abgewürgt und hunderte verhaftet. Dabei wurde mindestens einer davon von oben durch Soldaten oder der Miliz, durch die Luke in einen Radpanzer gequetscht. Ich habe die Fernsehbilder in der Tagesschau gesehen.

-> http://www.sueddeutsche.de/...
-> http://wissen.spiegel.de/...
-> http://www.spiegel.de/...

Wie gesagt, so hat man einfach nicht mit Demonstranten umzugehen. Zudem war dies auch nicht das erste Mal.

>>aber was man in Deutschland teilweise lesen kann hat auch den nachgeschmack von gleichgeschalteten Medien.<<

Dabei vergisst du aber auch, dass russische Medien noch schlimmer und unfreier sind. Natürlich Medien sollte man immer nur mit Vorsicht genießen und viele Seiten hören. Zum Glück gibt es in Deutschland davon viele.

>>Und von wegen totalitärer Staat, wenn ich mir die Jämmerlichen deutschen Politiker anschaue, dann beneide ich die russen fast. Hier wird doch immer auf den Whaltermin geschaut, blos nichts falschen vor den Wahlen sagen oder tun (und es wird immer irgendwo gewählt -.-). Medwedjew und Putin machen einfach was gemacht werden muss und bisher ging noch alles ganz gut, zumindest Wirtschaftlich ... Politisch und Diplomatisch gabs auch kleine ausrutscher. ^^<<

Natürlich läuft hierzulande vieles falsch, natürlich auch bei den Politikern, aber das mit Russland zu vergleichen, entbehrt doch jeglicher Logik. Es ist eben nicht schön, wenn du dir wieder einen "Führer" mit harter Hand wünschst. Natürlich ist es mit der Staatsform "Totalitär" einfacher seine politischen Interessen durchzusetzen, doch zu Lasten der Gerechtigkeit und der humanistischen und sozialen Werte. Soetwas wie in Russland, möchte ich hier nicht haben. ;)
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25.12.2008 19:59 Uhr von Jaf83
 
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Die ganze sache mit der Ukraine und der Krim ist dochalles mit "wenn..." und "...aber ..." und "möglicher weise..." begründet. Nur weil ein paar Politiker was sagen, heisst es noch lange nicht das es die Offizielle Politik ist.

Zu Solidarnost gibt es auch ein paar interessante punkte:

"Die Ursprungsorganisationen verfügen über einen nur geringen Einfluss auf die russische Gesellschaft], jedoch ein großes Interesse in den westlichen Medien." ...soso Solidarnost ist für den Westen wichtiger als für die Russen.

"Solidarnost propagiert nach eigener Darstellung bei der Gründung eine Gesellschaftsordnung nach dem Vorbild der westlichen Welt." ... "Sie will damit die nach eigener Auffassung bestehende Nähe der aktuellen Kreml-Administration zu totalitären Regimen deutlich machen. Konkret spricht es sich gegen die Amtszeitverlängerung des Russischen Präsidenten von vier auf sechs Jahre aus[4]. Weitere konkrete politische Ziele sind noch nicht bekannt. Eine konkrete Ziellosigkeit außer der Gegnerschaft zum Kreml wird von Beobachtern der russischen Politik an der neuen Organisation kritisch gesehen. Ebenso sei das geringe Ansehen zahlreicher Führerfiguren bei der breiten russischen Bevölkerung für die Erfolgschancen des Bündnisses problematisch, da diese mit dem wirtschaftlichen Chaos Russlands in den 90er Jahre in Verbindung gebracht werden" ... Nach dem Motto: "Ok, suchen uns drei Punkte aus gegen die wir demonstrieren könne, gründen eine Partei und tun so als wären wir ganz wichtig!"

Mal ganz ehrlich, kannst du mir sagen was Putin in seiner Amtszeit falsch gemacht hat? ...auser Tschetschenien und die "überreaktion" in Georgien. Im vergleich zu Jelsin hat er Russland um ein beträchtliches Strück nach Vorne gebracht! Ich weiss das kein verzeige Demokrat ist, aber wen jukt es? Den leuten geht es um einiges besser und genau darum würde er oder seine Partei noch einige Jahre weiter regieren, auch wenn man zu 100% faire Wahlen abhalten würde.

Und noch was, versuch mir hier ja nicht einen "Führer" anzudichten, es ist nunmal so das die meisten Deutschen Politiker kein Durchsetzungsvermögen haben! Die Knicken doch beim geringsten wiederstand ein.
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26.12.2008 01:42 Uhr von Katatonia
 
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@Jaf83: Ich finde nicht richtig, wie du versuchst Solidarnost zu diskreditieren. Mir geht es doch auch garnicht so um diese neue Bewegung, sondern viel mehr darum, dass schon seit Jahren russiche Demokratiebewegungen direkt abgewürgt werden. Und das ist gelinde gesagt noch sehr gut ausgedrückt.
Und natürlich werden Organisationen dieser Art offensiv vom Westen unterstützt, denn hier liegen doch nunmal die Ursprünge der Demokratie und nicht nur das, sondern auch die Staaten, die sich auf die Demokratie stützen. Ist doch alles ganz logisch. Russland mit seinem Vorgänger hat doch überhaupt keine Erfahrung mit einer bewussten Demokratie. Da ist es doch wohl logisch, dass eine Unterstützung aus dem Ausland notwendig ist.

Und beim Begriff Demokratie geht es mir weniger um den Begriff, sondern vielmehr um das was dahinter steckt, eben Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Einigkeit und vorallem der Humanismus. Natürlich, es gibt auf Erden keinen Staat der perfekt diese Werte vertritt, aber trotzdem ist Russland und leider auch die Ukraine noch sehr weit von diesen Werten entfernt.

Und du fragst was Putin bisher falsch gemacht hat? Alles. Weder hat er sein Land grundlegend reformiert, noch hat er sein Land für demokratische Reformen geöffnet. Im Gegenteil, er hat das Land weiter zentralisiert, freie Medien abgeschafft, Unternehmen verstaatlicht, Monopole gebildet, freie Meinungen verfolgt, eingekerkert und teils verboten, er hat das Land unter sich, einem Despoten gestellt. Und nun wird auch das Militär weiter erneuert, obwohl das Land so verarmt ist und dringend bedarf nach Geldern hat. Putin strebt etwas an, was dieses Land nie mehr hergeben kann. Putin ist absolut gierig nach Macht, Macht für sich, Macht für dieses Land. Entweder wird dieses Land in seiner Regie weiter verslumen und verarmen, teils aber auch sich enorm bereichern oder es kommt zu großen Volksbewegungen um ihn und sein Geklüngel zu stürzen. Schon jetzt hat die Regierung Angst vor Volksaufständen und ist alarmiert. Die Vorgehen gegen Solidarnost haben bewiesen, wie Angst und Bange die Regierung hat. Bei den Russen ist es ja normal, mit aller Härte vorzugehen.

Ob Putin das Land im Vergleich zu Jelzin nach vorne gebracht, mag ich arg bezweifeln. Ein bisschen Macht und Drohgebärde aufgrund von Rohstoffen ist das einzige was Putin in der Hand hat und was Russland voran gebracht hat. Und natürlich was Putin vorangebracht, die unendliche Reicherei vieler Russen... der Großteil der Bevölkerung ist aber weiter und weiter verarmt. Da du so für Russland argumentierst, dürfte dir das eigentlich aufgefallen sein. Was mir aufgefallen ist, viele Russen, vorallem hier in Deutschland sind völlig blind für ihr Land. Ihr stolz macht sie so blind, dass sie die wirklichen Probleme "ihres" Landes völlig übersehen und Protz, Macht und Militär in die Höhe jubeln, nur um sich mal wieder stolz zu fühlen. Ein wirklich Nationalist schaut sich aber sein Land mit beiden Augen an und sieht es im Gesamtkontext. Und wenn man ein wirklicher Nationalist ist, sollte man sich ernsthafte Sorgen um seine Mutter Russland machen.

Zum Schluss: Deine Ansicht zum Durchsetzungsvermögen zeigt mir, wie wenig du von der Politik in Deutschland verstehst, vorallem davon wie man Mehrheiten erringt. Mehrheiten erringt man eben nicht mit Durchsetzungsvermögen, Macht und Gewalt. Sondern mit seiner Persönlichkeit und ausgewählten Themen. Zudem baut das politische System in Deutschland nicht auf einzelne Persönlichkeiten auf, sondern auf Parteien. In einer Partei die Mehrheit um sich zu scharren ist sehr schwer. Du magst das für schwach halten, ich in gewissermaßen auch, aber es ist das beste System, das es derzeit gibt. Die anderen Systeme sind einfach nunmal zu anfällig für Willkür, politische Eigeninteressen und letztendlich für Despoten wie Putin und Konsorten. Wo hat denn hier die Bevölkerung noch eine freie Wahl? Und erzähl mir nicht Putin wurde frei gewählt. Ich kenne all die Geschichten und Einschüchterungsversuche bis hin zum Gefängnis für Putins politische Gegner. Eins kann Putin, perfekt das System nutzen, um seine Gegner niederzustrecken. Da werden Dinge erfunden und Leuten angehangen, dass sich die Balken biegen. Und wenn man die Justiz im Würgegriff, ist die gesetzliche Auslegung allein Putins Angelegenheit.
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26.12.2008 01:48 Uhr von Katatonia
 
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Und was belegen denn deine Zitate? Sie machen gegen etwas Wind, wo sie selbst darin verwickelt sind. Ja schön, dass all diese Führungspersonen der Solidarnost im Geklüngel verwickelt sind, aber das sind doch Putins Leute und Regierung genauso! Würde Putin all die Forderungen der Solidarnost erfüllen, das Land demokratisieren und strukturell, wie sozial immer und immer weiter ausbauen, dann könnte er doch soviel gegen Solidarnost und Co. wettern, sie meinetwegen auch verhaften. Aber es passiert überhaupt nichts, bis auf einen Staatsterror, der mittlerweile Ausmaße und eine Idiotie annimmt, die nichtmehr wirklich nachvollziehbar ist. Putin ist der wohl größte politische Heuchler unserer Zeit und es ist schlimm genug, dass ich nach der Aussage wohl noch Angst um mein Leben haben muss, wär ich Russe. Er gibt sich immer so friedlich und korrekt, im Hintergrund aber findet die wirkliche Politik statt. Das muss man doch erkennen.

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