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Schuhwerfer auf Bush erhält Auszeichnung vom Filmfest in Dubai

Beim internationalen Filmfest von Dubai vom 11.-18.12.2008 ist der Preis für das beste arabische Drehbuch an die palästinensisch-amerikanische Regisseurin und Drehbuchautorin Annemarie Jacir gegangen.

In der Abschlussgala sagte sie, sie werde die Auszeichnung dem irakischen Journalisten Montasser al-Saidi weitergeben. Dieser hatte am Sonntag George W. Bush bei dessen Besuch im Irak seine Schuhe entgegengeworfen.

Der Hollywood-Regisseur Stone hatte mit seinem Film "W" über das Leben von Bush das Festival eröffnet. Inzwischen hat sich der Schuhwerfer bei dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki entschuldigt. Dem Journalisten soll schon in der nächsten Woche der Prozess gemacht werden.


WebReporter: in80tagenumdiewelt
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: George W. Bush, Auszeichnung, Schuh, Dubai, Filmfest
Quelle: www.fr-online.de

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19.12.2008 14:27 Uhr von in80tagenumdiewelt
 
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Ich freue mich, dass der Mut des irakischen Journalisten für seinen Widerstand gegen die Politik durch George W. Bush so viel öffentliche Anerkennung findet.
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19.12.2008 15:32 Uhr von casus
 
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Bush hätte die Gelegenheit ergreifen können Das wäre eine Super Chance gewesen. Aber dazu hätte Bush 1. Ahnung von der Gesellschaft haben müssen, der er "die Demokratie bringen will..." und 2. müsste er sie als gleichberechtigt anerkennen. Er hält sich aber meiner Meinung nach für etwas besseres...

Ich stelle mir das gerade so vor. Er stoppt die Sicherheitsbeamten. Lässt den Schuhwerfer nach vorne bitten und fragt ihn, was ihn den seiner Meinung nach mit so einer Aktion mit Saddam Hussein danach erwartet hätte?

Dann hätte er sich hinstellen können und ganz klar sagen: "Sehen sie, das ist Demokratie, sie soll die freie Meinungsäusserung ermöglichen. Und wenn das bedeutet, das ein Politiker einem Schuh ausweichen muss. Dafür haben wir gekämpft, dafür sind Menschen gestorben."

Warum ist das nicht so rüber gekommen? ... ..... könnte es sein, das das Demokratieargument nur vorgeschoben war und es in Wirklichkeit um Energie und politische Machtspiele ging? Ach ja, es ging ja um Massenvernichtungswaffen ... ob nun vorhanden oder nicht...
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19.12.2008 16:33 Uhr von CHR.BEST
 
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Also doch! Nun ist es raus, die Iraker verfügen definitiv über Massenverschuhungswaffen (nachdem Aufnahmen eines Spionagesatellit des CIA von irakischen Füßen genauestens ausgewertet und die entsprechende Abschlußarbeit eines Pennälers dazu aus dem Internet geladen wurde).
Und jene, die barfuß rumlaufen, stehen in Verdacht, von der Al-Bundy-Qaida tütenweise Salzbrezeln - Marke "Bushwürger" - erhalten zu haben.

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