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Montanarchäologen finden ältestes Goldbergwerk aus der Bronzezeit in Vorderasien

Der deutsche Montanarchäologe Professor Thomas Stöllner vom Deutschen Bergbaumuseum in Bochum, hat zusammen mit Kollegen aus Georgien einen sensationellen Fund im legendären Goldberg Sakdrissi in der Gegend von Tiflis entdeckt. Ihre Vermutungen, dass Erzadern Gold enthalten, ging auch auf.

Den georgischen Wissenschaftlern ist dieser Bergwerkstollen seit 1982 durch Sprengungen von russischen Ingenieuren bekannt. Um dies näher zu erkunden, fehlte damals die Erfahrung und das Geld. Es wurden Tausende von Anhaltspunkten freigelegt, bis sie in das Innere des Goldberges vorstoßen konnten.

Durch Untersuchungen mit einem Elektronenmikroskop in Bochum konnte ein relativ hoher Gehalt an Gold nachgewiesen werden. Geradezu sensationell wurde die Untersuchung von gefundener Holzkohle nach der C14-Radiocarbonmethode gewertet. Sie soll 5.000 Jahre alt sein und aus der frühen Bronzezeit stammen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bronze
Quelle: abenteuerwissen.zdf.de

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19.12.2008 13:13 Uhr von jsbach
 
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Um den ersten Abbau von Gold in Stollen ranken sich viele Legenden. Hier scheint die gefundene Holzkohle den wissenschaftlichen Schlüssel und das Alter aufgezeigt zu haben, da in Ägypten erst tausend Jahre später nach Gold geschürft wurde. (Bild zeigt den Goldberg von Sakdrissi im Kleinen Kaukasus)

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