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Schweden: Bombendrohungen wegen geschlossenem muslimischem Kulturzentrum

Ende November wurde in Malmö ein muslimisches Kulturzentrum geschlossen, weil der Besitzer des Gebäudes dieses für andere Zwecke nutzen will. Daraufhin wurde das Gebäude von einigen Jugendlichen besetzt.

Am vergangenen Montag räumten dann Polizisten das Haus, in dem unter anderem eine Moschee eingerichtet war. Am Mittwoch dann zog die Polizei wieder ab, woraufhin versucht wurde, das Haus erneut zu besetzen. Bei dieser Aktion brachen Straßenschlachten aus.

Die Polizeibeamten vor Ort wurden mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen. Auch Bombendrohungen wurden ausgesprochen. Des Weiteren gingen u.a. einige Autos in Flammen auf. Es wurden 17 gewalttätige Demonstranten verhaftet.


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WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kultur, Bombe, Schweden, Schwede
Quelle: www.rp-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2008 11:41 Uhr von majkl
 
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Ich denke das der Besitzer des Hauses damit tun kann was er möchte und wenn ihm darin eine Moschee nicht passt müssen sich die Leute eben ein anderes Gebäude anmieten oder kaufen. Gewalt und Drohungen werden ihnen das aber ganz sicher erschweren.
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19.12.2008 12:41 Uhr von psycoman
 
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unschön: Die Frage ist ja, inwieweit die Randalirer mit dem Kulturzentrum zu tun haben. Sind das engagierte Randalierer, oder einfach nur Krawallmacher, die einen Grund gefunden haben?

Nun, meiner Meinung nach steht es dem Besitzer des Hausees frei, was er damit macht. Wenn er es selbst braucht oder ihm die Mieter nicht mehr passen, kann er die hinauswerfen. Völlig legitim.

Ich verstehe eh nicht, warum die Betreieber des Kulturzentrums nicht ein Gebäude kaufen oder bauen, denn dann kann soetwas nicht passieren.
So ein Kulturzentrum bekäme sicher auch einen Kredit, zum Beispiel ach schwedische Kulturförderung, und es ist doch egal, ob sie Miete zahlen, oder das Gebäude abbezahlen. Bei zweiterem gehört es dann ihnen.

Auch wenn das ganze natürlich doof für das Kulturzentrum ist., es ist kein Grund zu Randalieren oder Autos anzustekcen. Idioten gibts.
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19.12.2008 12:42 Uhr von Ulli1958
 
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Malmö braucht eine große zentrale Moschee: Es kann nicht sein, dass eine Religionsgemeinschaft ihre sakralen Riten in einem Mietshaus ausüben muss, das jederzeit gekündigt werden kann. Deshalb verstehe ich die Entrüstung, wenn auch nicht die Gewalt der Muslime.
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19.12.2008 12:48 Uhr von Kiezkalle
 
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@ ulli 58: klar sehr guter Einfall. Am besten sie machen in Schweden einen Spendenaufruf für den Bau einer Moshee
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19.12.2008 12:53 Uhr von psycoman
 
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hm, finde ich nicht: Also zum Thema Mietshaus habe ich ja schon etwas geschribene.

Zum Thema Zentralmoschee, muss ich sagen, das ich das für keine gute Idee halte.

Erstens ist eine Mosche wahrscheinilich zu unpraktisch, weil da ja alle Muslime hiinmüssen. Es wäre doch einfacher, mehrere klene Moscheen zu habe, wohlgemerk nicht iin Mietshäusern, dondern gekaufte Grundstücke, da man so in den Stadtbezirken in denen viele Muslime wohnen, auch mehrere Moschen bauen kann. In bezirken in denen kaum Muslime wohnen, lohnt der Bau/Kauf ja niciht. So haben möglichst viele Muslime eine Moschee in ihrer Nähe. Also genauseo, wie die Kirchen, wo es in jedem Ortsteil ein paar kleine gibt anstatt einer riesigen Kriche.

Desweitren gibt es ja wie bei Christen auch, im Islam verschiedenen Richtungen. Wenn es nur eine Zentralmoschee gäbe, sind Streitigkeiten über deren Führung, Einrichtung Liturgie usw. sicher vorprogramiert, da jede Richtung natürlich ihre Vorstellung durchsetzen möchte.
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19.12.2008 13:05 Uhr von Ulli1958
 
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@Kiezkalle Spenden sind nicht nötig: Im arabischen Raum finden sich schon genug Geldgeber, die nur allzu gern prächtige Moscheen in den großen europäischen Städten finanzieren würden.

Dies ist alles eine Frage der Genehmigung. Die Schweden müssen, so wie auch bald in Deutschland, unübersehbare repräsentative islamische Gotteshäuser in den Stadtzentren, direkt am Marktplatz, zulassen. Dann können die Muslime endlich in aller Öffentlichkeit ihren Glauben verbreiten und sind nicht mehr auf muffige Hinterhofmoscheen angewiesen.

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